Mittwoch, 22. Oktober 2025

hinterher

Ein Mann
mit blondem, straffen, langem

greift mit der linken Hand
prüfend durch seine Haarpracht 

geht um die Ecke 
es ist er selbst
er geht sich selber hinterher 

in Wirklichkeit 
trug er in seiner Jugend
krauses, schwarzbraunes Haar 

Der eigene Schmutz

 Das Besondere ist jeder/em das andere. Weil jede/r behauptet auf dem richtigen Pfad zu sein, zu gehen; schiebt und überträgt er/sie, den eigenen Schatten, sie/er nicht berühren will, einem schwarzen Vogel in die Schuhe. Mit der Behauptung, dass der Vogel, ihr/sein Allerheiligstes, mit seinem Kot beschmutzt habe.

Das Geheimnis

Im Mikrokosmos aus dem der Mensch, alles Leben entsteht; durch die Nabelschnur zur Welt sich ernährt. Weder die Astrologie noch die Wissenschaft können das Leben bis ins Letzte beweisen. Auf dem kollektiven Unbewussten, vermittelt durch die Seele, wo das Bewusstsein, meist hoffärtig und überheblich sitzt. Der Mensch meint, dass mit seiner Methodik, seinen Thesen und Überzeugungen, das Geheimnis letztwirklich zu begreifen im Stande ist.

Die Prüfung

 Damit ein Mensch 
mit dem Fahrrad 
auf die Strasse darf
muss eine Prüfung
bestanden werden

ein Pensionierter 
fällt bei Prüfungseinheiten durch

was auffällt 
dass er nicht dazu fähig ist
die Treppen 
auf und runter zu fahren 

Der Dummkopf

 Ein Mann hat 
ein geliehenes Fahrzeug 
auf einem 
öffentlichen Parkplatz abgestellt 

ein Ordnungsmann 
der sich dem Auto nähert 
hat den Mann erschreckt 

der Mann hat deswegen
die Flucht ergriffen 

der Polizist 
entnimmt an der Frontscheibe
das elektronische Fahrtenbuch 

er sei erstaunt
sagt er einem Passanten 
dass der Geflüchtete 
die theoretische 
und Fahrprüfung 
nicht bestanden hat
was durch denn Rapport
auf dem kleinen Bildschirm 
ersichtlich wird

jener Mann 
sei ein Dummkopf
auch er habe im Gelände
in seiner Jugend 
ohne Führerschein 
seine Runden gedreht 

jetzt sei ihm dadurch beides
das Autofahren auf den Strassen 
und die Rückgabe
des Fahrzeugs verwehrt 

Der Gewinn

 Ein Jungspund
bittet den Alten
um Kleingeld

da er nicht willig ist
nimmt er ihm
die Batzen 
aus seiner Hand 

der Alte 
will sein Geld zurück 

der Jungspund
hat in kürzester Zeit
das Geld 
an einer 
trüben Ecke vermehrt 

er prahlt den Gewinn 
dem Alten
vor sein Gesicht 


Das Diktat

Die Monokultur 
die den Gewinn
auf dem Salatfeld
vermehrt 

gleichwohl 
durch das Diktat 
der Mächtigen
den Menschen
zum Sklaven
und Leibeigenen macht

Dienstag, 21. Oktober 2025

Incontri

Non posso evitare incontri di ogni tipo che mi tocchino.
Una persona che mi ha toccato profondamente. Questa persona, anche decenni dopo, mi appare nei sogni, nella realtà dell'anima. Il mondo interiore, nei sogni, riflette il mondo esteriore in un linguaggio paradossale. Nei sogni, la persona, non l'autore, è immersa nel dramma dell'anima. Con la mente, può osservare il processo interiore in cui svolge un ruolo di supporto.

Le persone, defunte e viventi, toccano i luoghi più intimi, che siano donne o uomini, nei ricordi, nei pensieri e nei sogni, in ogni persona.

La storia dell'umanità è sconfinata; è ancorata nel cuore dell'umanità fin dagli albori dell'umanità.

La seduzione è l'astuzia della natura. Voler vivere, essere destinati a vivere, trasmettere la vita. Chi non ha mai attraversato il proprio mondo d'ombra non ha ancora imparato ad avere paura. La paura conduce chi la cerca al centro dell'inferno. Nessuno spiritualista, poeta o medico può liberare il pellegrino dalla sua solitaria angoscia, da questo terribile viaggio, con la medicina, un rituale o una preghiera.

Il più sacro dei santi risiede nell'uomo stesso. Per farlo, non ha bisogno di costruire un altare sacrificale o di guardare le stelle per cercare di leggere il suo destino.

Ogni incontro è diverso da ogni altro. La verità è di casa nell'onniscienza senza genere, nel profondo dell'uomo. 

Begegnungen, aller Art die mich treffen, denen kann ich nicht ausweichen.
Ein Mensch, der mich zuinnerst berührt hat. Dieser Mensch, kommt mir noch nach Jahrzehnten, im Traum, in der Wirklichkeit der Seele vor. Die Innwelt, im Traum, spiegelt die Aussenwelt in einer paradoxen Sprache. Im Traum ist der Mensch, nicht der Autor im Drama der Seele. Er kann mit seinem Verstand, den inneren Prozess beobachten, in der er eine Nebenrolle zu spielen hat.

Die Menschen, Verstorbene und die Lebenden, berühren die instimsten Stellen, ob Frau oder Mann, in den Erinnerungen, den Gedanken und den Träumen, in jedem Menschen.

Die Geschichte der Menschheit ist uferlos, sie ist im Kern des Menschen, seit es die Menschheit gibt verankert.

Die Verführung ist die List der Natur. Leben will, Leben soll, Leben weiter geben. Jemand der nie durch die eigene Schattwelt gegangen, hat das Fürchten noch nicht gelernt. Die Angst führt den Suchenden, bis den Mittelpunkt der Hölle. Kein Spiritueller, oder Lyriker, noch ein Arzt kann den Pilgerin, aus seiner einsam Not, aus diesem furchtbare Weg, mit einer Medizin, noch mit einem Ritual oder Gebeten daraus befreien.

Das Allerheiligste ist im Menschen selbst. Dazu muss der keinen Opferaltar aufbauen, oder in die Sterne schauen um sein Schicksal daraus lesen zu wollen.

Jede Begenung fühlt sich anders an, als eine andere. Die Wahrheit, ist in der geschlechtslosen Allwissenheit, im Kern des Menschen zuhause.

Zum Thema: Astrologie

Zitat: KI


Wissenschaft ist die systematische und methodische Suche nach Wissen, um die Welt zu verstehen
, und umfasst sowohl die Gewinnung neuer Erkenntnisse als auch die Weitervermittlung bestehenden Wissens. Das Ziel ist, durch überprüfbare Methoden korrekte und verlässliche Abbilder der Wirklichkeit zu erarbeiten, zu überprüfen und zu erweitern.  
Mit Logik, der Berechnung der Sterne, auf Ihre Bewegung im Kosmos, eine Entsprechung, zur Persönlichkeit eines Menschen und den Dingen, deren symbolische Bedeutung zu erklären. Jede Aussage muss; vor allem, beim Gegenüber, für ihn selbst, im Innersten eine Entsprechung haben.

Es genügt, den Träumen, vermittelt durch die Seele, ihnen tagtäglich Beachtung zu schenken.

Astrologie und das persönliche Ereignis im Drama der Seele, mit eigenen Überlegungen, als Tatsachen zu beweisen, haben mit einer wissenschaftlichen Methode nichts zu tun. 

Die Deutung im Horoskop der Despoten macht die Ursache ihrer verwerflichen Art nicht klar.

Gerufen

In dunkler Nacht
steht ein Mann
kaum aufgewacht 
vor der Anrichte 
am schwarzen Marmortisch 

ein Stimme
ruft ihn bestimmt
Herr und mit seinem Namen

es wird Licht 
da steht unterkant 
ein Mädchen
mit dunkelbraunem Schopf

es schaut mit einer kleinen
Kopfwendung zu ihm hinüber
ohne ein Wort

Die Fahrt ins Lager

 Ein Mann steht am Bahnhof 
er fragt den Bahnhofsvorsteher 
ob er ihm eine Fahrkarte 
für eine tägliche Rundreise 
aushändigen könne

die er 
weil er kein Bargeld hat
mit der Kreditkarte bezahlen möchte

der Beamte lässt 
einige regional Züge
vorbeifahren 

nach längerem warten 
steigt er mit dem Mann
in einen Zug zur Weiterfahrt ein

auf der linken Seite der Fahrbahn 
ist ein baufälliges Dorf zu sehen
an den Häusern 
mit ausgebleichtem Holz
fährt der Zug vorbei

der Zug hält einem Ort an
der auf keine Möglichkeit 
einer Rundreise hinweist 

aus dem Zug 
werden alle Menschen
zu einer Halle geführt 
sie müssen alle graue 
Arbeitskleider überziehen
mit einer Armbinde
am linken Oberarm 

Montag, 20. Oktober 2025

Die Einkehr

 Das Herz und mehr noch die reine autonome Vernunft, müssen lernen, dass die Gesetze; vom Kern, vermittelt, durch die Seele, so alt sind, wie die Menschheit selbst. Das Kollektive Unbewusste, in dem der geschlechtslose „Allwissende“ leibt und lebt kennt keine Vorgaben zur Tugend und den Moralen. Gott im Menschen, redet durch den Traum, dem Menschen, zu neuer Einsicht ins Gewissen.

Selbst der Dümmste und der Böseste Mensch, ist der universellen, unteilbaren, absoluten Würde. Wer diesen Imperativ missachtet, macht mit seinem Urteil, eine`en anderen Menschen, zum fassbaren Ding, mit dem er machen kann, was er für gut findet, und will. Weil er, in allem weiss, was Böse und Gut ist, und durch sein Wort und seine Taten anderen das Bessere vermittelt. 

Der Mensch soll seine Beichte, nicht vor dem Überich, ablegen, sondern, aus der Geschichte, der Menschheit, die in seinem persönlichen Unbewussten verankert ist, auf dem seine ganzes Wesen aufsitzt, seine Einkehr halten.

Die Zensur

 Die Sprachführung

in den Text zu setzen

wird dem

Aussenseiter verweigert 

zensiert und blockiert

Der Hexenhammer

 Einem Mann

der die Überwachung

der Innenwelt

von Frauen und Kindern 

dem Inquisitor 

verweigert


wird ein Rede

und Schreibverbot

auferlegt


noch mehr 

ihm droht Kerker 

und Folter


Der Aktuar

 Eine alte Garde

einer Männergesellschaft

dessen Vorstand

muss sich verjüngen


ein Außenseiter

will das schriftliche

übernehmen


mit der extremen Rechten

habe er nichts zu tun


es fällt ihm schwer

das Gesagte 

dem inhaltlich 

viele Zoten 

und Gelächter folgen


weil er keinen Stift

und Papier hat 

auf einem dunklen

Kuchenblech festzuhalten


der Notizblock

der ihm gereicht wird

ist voll geschrieben

die Namen der Teilnehmer 

diese sind schwer zuzuordnen

L'anima non ti inganna

 L'anima non ti inganna
che i tuoi occhi
che mi toccano senza aspettative
il tuo corpo che mi abbraccia nei sogni
la promessa di un amore
non ha niente a che fare con nessuno di noi
non dirò a nessuno
niente di nessuno di noi

Die Seele spielt Dir nichts vor
dass Deine Augen 
die mich ohne Erwartung berühren
Dein Leib der mich umfasst im Traum
das Versprechen einer Liebe
hat mit uns beiden nichts zu tun
ich werde von uns beiden
niemandem etwas erzählen 

Zum Thema: Träume

 Meine Träume, Tag und Nacht, ein persönliches Ereignis.

Zum Thema: friedenstüchtig

 Der Tyrann in der Festung, mit seinen Angriffskriegen, durch Kyrill`s Segen und Gottes Gnaden, seit 25 Jahren. Der Möchtegern Kaiser des dritten Rom, meint sich als Erlöser und Friedensstifter über die gottlosen Menschen der westlichen Welt. Die Friedenstüchtigen wollen, bewusst oder unbewusst, dem chauvinistischen Volk und seinem Haupt, nicht zu nahe treten.

Liebe

 Die Liebe war noch nie 
auf Besuch 
in meinem Da

die Sehnsucht unerschöpflich 
wie die Qual

Dein Gesicht
in den Gesichtern 

sie werden mir
in Gedanken 
Erinnerungen 
und Träumen offenbar 

Zum Thema: Venus im sechsten Haus

 Die Venus selbst, ein unbewohnbarer Planet. Auf dem Papier eingezeichnet, sie war mir nie, ein inneres Ereignis.

Zum Thema: Die Botschaft Gottes

 Gott in uns braucht keine geschaffene Engel, die Seele vermittelt die Botschaft אֵלנמצא בתוכנו
allen Menschen im Traum.

Zum Thema: Offenbarung

Die Auserwählten und Auserkorenen, die durch ihrem unaussprechbaren אֵלנמצא בתוכנו, behaupten, nur sie tragen durch die Schrift, die Offenbarung, in der Diaspora und zuhause mit sich herum. 

Gott in uns, nicht da draussen.

Zum Thema: Tempel und Opfer

 Der Tempel, das Allerheiligste, ist in jedem Menschen. Dazu braucht es keinen Vermittler, keinen Erlöser, kein Opferlamm, des göttlichen im Menschen selbst.

Zum Thema: Goldenes Kalb

 Im Kern selbst, entsteht aus dem Kollektiven Unbewussten, wo der geschlechtslose Allwissende leibt und lebt, durch die Seele, in jedem Menschen, die durch den Traum, die Offenbarung zur neuen Einsicht tagtäglich vermittelt. Mit einem golden Kalb hat dieser Glaube nichts zu tun. 

Zum Thema Wir

 Zum Thema „Wir“.  Die ganze Menschheit bestehet aus, einzelnen, selbständigen Menschen. Niemand kann behaupten, „Wir sind dort angekommen, wo wir jetzt sind“. Jeder Mensch steht da wo er ist. Der Mensch muss für sich, die ganz eigene Verantwortung, für sein Tun und Lassen tragen. Für sich selbst und die Nächsten, mit denen er tagtäglich zu tun hat.

Die Suche

 In einem braun getäferten 
beleuchteten schmalen Hotelzimmer 

die Betten sind nicht überzogen 
daneben steht der Mann

der auf seine Frau 
die in der Toilette 
die Spülung ausgelöst hat
auf sie wartet 

weil sich nichts rührt 
öffnet er die Klotüre

der Mann ist tief erschüttert 
er sucht seine Frau 
hinter der Holzabdeckung 
an der Wand

im Wandkasten 
im Hotelzimmer 
von dem 
ein selbst gemaltes Bild
des Mannes 
von dem er nichts weiss
mit der Hinterseite an der linken 
Seitenwand steht
nach seiner Frau


Sonntag, 19. Oktober 2025

Auf Arbeitssuche

 Ein Armer Arbeitsloser 
ist auf dem Weg 
zu seinem ehemaligen Freund 

er trifft ihn an
unter anderen 
denen er unter die  Arme 
gegriffen hat

einer davon 
weiss von sich
zu berichten
dass er schon 
dreissig Jahre
sich in einer Gemeinschaft 
mit seinen Diensten
durchgerungen hat

damit will er dem Armen aufklären
ihm sage er müsse sich 
den Tatsachen stellen
mit aller Kraft 
sich in dieselbe Arbeitsstelle eingliedern
den Mut haben
neu anzufangen 

der Arme wird wütend 
er könne nicht wissen
wievielmal er zu einer Umkehr 
auf der ganzen Linie bereit sein musste

der Freund zieht sich zurück
der Besserwisser will mit dem Armen 
in einem andern Zimmer 
die Anwerbung weiterführen 

der Arme ist wütend 
er raucht vor dem anderen stehend
obwohl er  das Rauchen 
vor Jahren aufgegeben hat
eine Gauloises bleu nach der andern

der Freund kommt zurück
der Arme denkt sich
dass der Ausweg darin besteht
als Tagelöhner weiter zu kommen 



Die Vernunft

 Die Vernunft muss lernen, sich tief beugen, um zu lernen, mit dem Gefühl, und allen Sinnen zusammen zu arbeiten. Der Seele sind alle Errungenschaften des Menschen entstiegen. Nur der Mensch, hat sich dem Kollektiv, dem Urgrund, dem Kern, vermittelt durch die Seele, mit seinem Hochmut verabschiedet. Die Daseins Ordnung ist im Innersten des Menschen festgelegt, dazu braucht es keine Psalmen, kein Gebet. Keine Austreibung, die Seele damit zu bekehren.

Samstag, 18. Oktober 2025

Unfassbare Zeiten

 Niemand kann Zeit fassbar machen. Millionen von Menschen, vor allem Frauen und Kinder; mit der Hungersnot, bleibt vor dem Sterben, der letzte Atem stecken. Brot, Wasser und Nachbarschaft, werden durch Hass und Kriege unwiederbringlich. Der Takt, die Schritte des Todes, kommt Schritt für Schritt, auch auf Friedliebenden.

Das Erbgut

Das Erbgut von Mitochondrien kommt von der ersten Eva. Also von der Großen Mutter. Es ist nachweisbar bis heute, in jedem Menschen. Kein Mensch kann sich, bis zu ihrem Dasein zurückdenken. 

Das Kind ist mit der Struktur, von Einheit mit Seele und Körper, mit den Naturgesetzen, in allen Zellen ausgestattet. Das jemand, in das Kind, mit irgendwas hineinwirken will? Der Mensch soll das Kind beschützen, bewahren, umsorgen, bis es selbst über sein Leben die Verantwortung übernehmen will.

Würde

 Die Würde des Menschen spricht für sich selbst. Jeder Mensch muss versuchen, sich tagtäglich darin zu üben. 

Der Name

 Der Name bezieht sich auf ein Wesen selbst. Die Hände und Pfoten sind von daher unterscheidbar.

Wir

 Dem „Wir“ im Unbewussten soll sich der Mensch unterstellen. Das von der Masse geschrien, im Hintergrund von Überheblichem, verwerflicher Einbildung und dogmatischer Einflussnahme, davor soll sich der Mensch, in jederart in Acht nehmen.

Der Wartesaal

 Das Gesagte hat mit dem Ausatmen zu tun. Jeder Mensch soll prüfen, ob es in Wort und Schrift, irgendwelche Bedeutung hat. Das Fenster, der Tisch. das Licht können keine Gesten werfen. Da wo ein Werk  seinen Anfang nimmt, es kann am Amboss, am Stein, oder beim jäten im Garten beginnen. Jede Arbeit soll einem Zweck dienen. Der Wartesaal hilft, über sich selbst nachzudenken.

Das ja

 An einem Knotenpunkt 
am Bahnhof 
versucht ein Mann
den Regionalzug 
zu besteigen

sein Abonnement 
ist bereits abgelaufen
ein Schaffner rät ihm
in den Zug den er sucht
einzusteigen 
die Polizei werden dann
seine Daten aufnehmen 
daraufhin eine Fahrkarte ausreichen 

ein Zug kommt daher
als wäre er ein Linienbus 
um damit keine Beachtung 
auf das Fahrgeleise 
nehmen zu müssen

der Mann fragt ihn
ob er ihn an sein 
Reiseziel mitnehmen könne
der Fahrer erwidert 
er könne ihm nicht 
weiter helfen

der Mann will seinen Zielort 
nicht verpassen
er denkt sich 
dass er wenn er über 
Feld und Tal springt 
dass er zur Zeit ankommen wird

zwei junge Frauen
überholen ihn auf freiem Feld
hinter einer Insel von Häusern besetzt
werden sie 
von einem starken Flusslauf überrascht 
die Frauen versinken bis zur Brust
in den Fluten
der Mann findet einen trocken Weg
den er überwinden kann

ihm kommen noch weitere Flüsse 
in die Quere
bis sich die Erdoberfläche dreht
der Weg geht über beide Seiten weiter

der Mann findet sich im Elterlichen Hause wieder 
er ist aus der Traumlandschaft erwacht 
der Mann fragt die verstorbene Mutter 
ob er ein Fahrzeug ausleihen darf
damit er nicht zu spät
an den Ort der Erwachsenenbildung eintrifft

die Mutter sieht von hinten
breit und massig in ihrem flatternden 
flauschig bestickten Morgenmantel aus

die Mutter rennt ohne ihn 
mit einem Blick zu beachten
von der Treppe im Estrich hinab

in die angrenzenden noch dunklen Räume 
unter ihren wilden Haaren
ganz in grau und weiss
hört er ein kaum vernehmbares ja

Der Antrag

 Ein Mann umarmt eine Frau 
mit vollem schwarzem Haar 
er fragt sie
ob sie seine Frau werden wolle 

der Mann nimmt wahr 
dass in der Frau 
ihr starke Gefühle 
bis unter das Haupthaar aufsteigen 

die Frau ist mit einem anderen verbunden 
später sieht er die Frau
in ihrem Garten
der zur Strasse abfällt
schwarze Rosen pflücken

Freitag, 17. Oktober 2025

Das Wort

 Die Seele ist älter als die Vernunft, das wirkliche Denkvermögen, wurde erst durch der Vermittlung der Seele. aus dem Ursprünglichen ermöglicht.

Die Zeit geht durch alles hindurch. Solange der Mensch atmet, kann er sich den einfachen Dingen zuwenden.

Die Grosse Mutter, ist die Mutter der Menschheit, aller Kinder.

Niemand ist unsichtbar, und dabei wirksam, und doch unersetzlich. Wer seine Arbeit macht, das wird von anderen beobachtet und gesehen.

Dem wir bin ich nicht anheim. Was ich sage, muss nichts mit meinem Handwerk zu tun haben. Das Wort war nicht der Anfang, zuerst war der Blutschrei nach der Geburt, dann, das trinken an der Brust der Mutter, dann das Lächeln, dann das Lallen, dann das Schreien. Das erste Wort, das der Mensch ausspricht, das gilt universell; es ist das Wort Mama. Hände unterstreichen noch heute, auch bei alten Menschen das gesprochene Wort.

Ich öffne das Fenster wenn ich frische Luft  brauche. Den Tisch decken, das gehört im Haushalt zu meiner Aufgabe. Das Licht mache ich an, wenn es nötig ist. Die Verantwortung, das was die linke Hand will, versuche ich mit der rechten Hand auszugleichen. Für mich gibt es keinen Zwischenraum für das Gesagte. Weil es üblich ist, inständig auf eine Anerkennung von aussen zu warten. Echt und unecht unterscheidet sich selten; auch wenn ich von meinen Beiträgen überzeugt bin.

para melhor compreensão

As Sagradas Escrituras explicam o que os antigos pais, não nossas grandes mães, acreditavam em suas convicções e escritos: Deus lhes deu a tarefa de gravar na pedra o que Ele lhes revelou.

Deus está em nós desde que a humanidade existe; Deus se revela em cada ser humano, em sonhos; de modo que mesmo hoje, na vida cotidiana, os seres humanos obtêm maior compreensão de tudo.

 Die heiligen Schriften erklären das, was die Altväter, nicht unserer Altmütter, in ihrer Überzeugung und Niederschrift, der Meinung waren; Gott habe Ihnen den Auftrag gegeben. Das was er ihnen offenbart, in Stein zu meisseln.
Gott in uns, seit es die Menschen gibt; Gott offenbart sich in jedem Menschen, im Traum; sodass der Mensch noch heute, im Alltag zu allem, zu besserer Einsicht kommt.

Seelenruhe

 Ein Sohn

ist spät Nachts

von Drogen

geschwächt

zurück in seinem Zimmer


in seinem Bett

liegt ein Kleinkind

das schläft


der Vater nimmt es

zu sich

neben seinem Körper

schläft es ruhig weiter