Donnerstag, 14. Mai 2026

Der Saisonkoch

Der Saisonkoch 


Sehr geehrter Herr K.H. Beyer,

Wer Begriffe wie „Hitlerbrut“ verwendet, Menschen pauschal entmenschlicht und politische Gegner oder ganze Generationen mit der NS-Zeit gleichsetzt, verlässt den Boden einer ernsthaften Debatte.

Der 8. Mai ist in Europa für viele Menschen ein Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, aber auch ein Tag der Erinnerung an Millionen Tote, Verfolgte und zerstörte Existenzen. Gerade deshalb sollte mit historischen Vergleichen verantwortungsvoll umgegangen werden. Die Sprache der Entwürdigung, der pauschalen Feindbilder und der propagandistischen Zuspitzung erinnert weniger an Aufklärung als an genau jene Mechanismen, die man angeblich kritisieren möchte.

Auch politische Kritik an Regierungen, Medien oder internationalen Entwicklungen rechtfertigt keine Verharmlosung historischer Verbrechen und keine aggressive Menschenverachtung. Wer ständig mit Goebbels-, Nazi- oder Befreiungsvergleichen arbeitet, trägt nicht zur Aufarbeitung der Geschichte bei, sondern stumpft den gesellschaftlichen Umgang mit ihr ab.

Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass man hart diskutieren kann – aber ohne Hasssprache, Drohbilder oder ideologische Eskalation. Erinnerungskultur sollte verbinden, mahnen und differenzieren, nicht spalten und entmenschlichen.

Mit respektvollen Grüssen

Hans Gamma

Lesetipps: Bücher, Gedichte, Zitate, Fotos

 Sehr geehrte/r samywiltschek


vielen Dank für das Teilen des Zitats von Adolf Muschg über die Muße. Der Gedanke, dass kreative Erkenntnisse oft in Zeiten der Ruhe und des Innehaltens entstehen, verdient Aufmerksamkeit – gerade in einer Zeit permanenter Ablenkung, Beschleunigung und digitaler Reizüberflutung.


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Dennoch erscheint es mir wichtig, den Begriff der „Muße“ auch kritisch und lebensnah zu betrachten. Für viele Menschen ist Muße heute kein frei verfügbarer Zustand, sondern ein kaum erreichbares Privileg. Menschen mit Existenzsorgen, Pflegeverantwortung, Schichtarbeit oder psychischer Belastung erleben den Alltag oft nicht als „Routine“, sondern als notwendiges Durchhalten. In solchen Lebenssituationen kann die Aufforderung zur Kreativität oder inneren Ruhe beinahe fern wirken.


Auch der Gegensatz zwischen „Betrieb“ und schöpferischer Erkenntnis ist vielleicht nicht immer so eindeutig. Viele bedeutende Leistungen entstehen gerade aus verantwortungsvoller Arbeit, Disziplin, Alltagserfahrung und treuer Pflichterfüllung. Nicht jeder Mensch wird in stiller Muße zum „Einstein“ – aber jeder Mensch besitzt Würde, auch ohne außergewöhnliche Kreativität oder gesellschaftliche Anerkennung.


Vielleicht wäre deshalb ein ergänzender Gedanke hilfreich: Wahre Muße besteht nicht nur darin, dass „nichts los ist“, sondern darin, innerlich frei zu werden für Nachdenklichkeit, Menschlichkeit, Zuhören und Mitgefühl. Eine Gesellschaft, die nur Leistung misst, verliert ihre Seele – aber eine Gesellschaft, die Arbeit gering achtet, ebenso.


In diesem Sinne danke ich Ihnen für den Denkanstoß. Er lädt dazu ein, über das rechte Verhältnis von Arbeit, Ruhe, Verantwortung und Menschlichkeit neu nachzudenken.


Mit freundlichen Grüßen
Hans Gamma


ඔටිසම් රෝගයෙන් පෙළෙන මිනිසා

 ඔටිසම් රෝගයෙන් පෙළෙන පිරිමියෙක් විශ්වාස කරන්නේ ඔහු කුමන සබඳතා ඇති කර ගත්තත්, සියල්ලටම වගකිව යුත්තේ තමා බවයි. මෑතකදී, කැපී පෙනෙන ලෙස ඇඳුම් අඳින නැති කාන්තාවන් ඔහු වෙත ළඟා වෙමින් සිටින අතර, කිසිදු යටි අරමුණකින් තොරව ඔහුගේ එදිනෙදා ජීවිතයේදී ඔහු සමඟ යාමට කැමැත්තක් දක්වයි.

Ingcweti yetandla

 Umsebenti wetandla lolula, lobekalungiselela imfundvo lephakeme yetibalo nesiFulentshi eceleni, wetfula umbhalo wakhe wesandla lomkhulu kumfati lonesicu sekufundzela kutsi abuyeketwe kucala. Lendvodza beyiciniseka kutsi seyicedzile imisebenti yayo ngaphandle kwemaphutsa. Waphoceleleka kutsi abukele njengobe lomfati alungisa likhasi ngemuva kwelikhasi ngepeni.