Montag, 20. Oktober 2025

Die Einkehr

 Das Herz und mehr noch die reine autonome Vernunft, müssen lernen, dass die Gesetze; vom Kern, vermittelt, durch die Seele, so alt sind, wie die Menschheit selbst. Das Kollektive Unbewusste, in dem der geschlechtslose „Allwissende“ leibt und lebt kennt keine Vorgaben zur Tugend und den Moralen. Gott im Menschen, redet durch den Traum, dem Menschen, zu neuer Einsicht ins Gewissen.

Selbst der Dümmste und der Böseste Mensch, ist der universellen, unteilbaren, absoluten Würde. Wer diesen Imperativ missachtet, macht mit seinem Urteil, eine`en anderen Menschen, zum fassbaren Ding, mit dem er machen kann, was er für gut findet, und will. Weil er, in allem weiss, was Böse und Gut ist, und durch sein Wort und seine Taten anderen das Bessere vermittelt. 

Der Mensch soll seine Beichte, nicht vor dem Überich, ablegen, sondern, aus der Geschichte, der Menschheit, die in seinem persönlichen Unbewussten verankert ist, auf dem seine ganzes Wesen aufsitzt, seine Einkehr halten.

Die Zensur

 Die Sprachführung

in den Text zu setzen

wird dem

Aussenseiter verweigert 

zensiert und blockiert

Der Hexenhammer

 Einem Mann

der die Überwachung

der Innenwelt

von Frauen und Kindern 

dem Inquisitor 

verweigert


wird ein Rede

und Schreibverbot

auferlegt


noch mehr 

ihm droht Kerker 

und Folter


Der Aktuar

 Eine alte Garde

einer Männergesellschaft

dessen Vorstand

muss sich verjüngen


ein Außenseiter

will das schriftliche

übernehmen


mit der extremen Rechten

habe er nichts zu tun


es fällt ihm schwer

das Gesagte 

dem inhaltlich 

viele Zoten 

und Gelächter folgen


weil er keinen Stift

und Papier hat 

auf einem dunklen

Kuchenblech festzuhalten


der Notizblock

der ihm gereicht wird

ist voll geschrieben

die Namen der Teilnehmer 

diese sind schwer zuzuordnen

L'anima non ti inganna

 L'anima non ti inganna
che i tuoi occhi
che mi toccano senza aspettative
il tuo corpo che mi abbraccia nei sogni
la promessa di un amore
non ha niente a che fare con nessuno di noi
non dirò a nessuno
niente di nessuno di noi

Die Seele spielt Dir nichts vor
dass Deine Augen 
die mich ohne Erwartung berühren
Dein Leib der mich umfasst im Traum
das Versprechen einer Liebe
hat mit uns beiden nichts zu tun
ich werde von uns beiden
niemandem etwas erzählen 

Zum Thema: Träume

 Meine Träume, Tag und Nacht, ein persönliches Ereignis.

Zum Thema: friedenstüchtig

 Der Tyrann in der Festung, mit seinen Angriffskriegen, durch Kyrill`s Segen und Gottes Gnaden, seit 25 Jahren. Der Möchtegern Kaiser des dritten Rom, meint sich als Erlöser und Friedensstifter über die gottlosen Menschen der westlichen Welt. Die Friedenstüchtigen wollen, bewusst oder unbewusst, dem chauvinistischen Volk und seinem Haupt, nicht zu nahe treten.

Liebe

 Die Liebe war noch nie 
auf Besuch 
in meinem Da

die Sehnsucht unerschöpflich 
wie die Qual

Dein Gesicht
in den Gesichtern 

sie werden mir
in Gedanken 
Erinnerungen 
und Träumen offenbar 

Zum Thema: Venus im sechsten Haus

 Die Venus selbst, ein unbewohnbarer Planet. Auf dem Papier eingezeichnet, sie war mir nie, ein inneres Ereignis.

Zum Thema: Die Botschaft Gottes

 Gott in uns braucht keine geschaffene Engel, die Seele vermittelt die Botschaft אֵלנמצא בתוכנו
allen Menschen im Traum.

Zum Thema: Offenbarung

Die Auserwählten und Auserkorenen, die durch ihrem unaussprechbaren אֵלנמצא בתוכנו, behaupten, nur sie tragen durch die Schrift, die Offenbarung, in der Diaspora und zuhause mit sich herum. 

Gott in uns, nicht da draussen.

Zum Thema: Tempel und Opfer

 Der Tempel, das Allerheiligste, ist in jedem Menschen. Dazu braucht es keinen Vermittler, keinen Erlöser, kein Opferlamm, des göttlichen im Menschen selbst.

Zum Thema: Goldenes Kalb

 Im Kern selbst, entsteht aus dem Kollektiven Unbewussten, wo der geschlechtslose Allwissende leibt und lebt, durch die Seele, in jedem Menschen, die durch den Traum, die Offenbarung zur neuen Einsicht tagtäglich vermittelt. Mit einem golden Kalb hat dieser Glaube nichts zu tun. 

Zum Thema Wir

 Zum Thema „Wir“.  Die ganze Menschheit bestehet aus, einzelnen, selbständigen Menschen. Niemand kann behaupten, „Wir sind dort angekommen, wo wir jetzt sind“. Jeder Mensch steht da wo er ist. Der Mensch muss für sich, die ganz eigene Verantwortung, für sein Tun und Lassen tragen. Für sich selbst und die Nächsten, mit denen er tagtäglich zu tun hat.

Die Suche

 In einem braun getäferten 
beleuchteten schmalen Hotelzimmer 

die Betten sind nicht überzogen 
daneben steht der Mann

der auf seine Frau 
die in der Toilette 
die Spülung ausgelöst hat
auf sie wartet 

weil sich nichts rührt 
öffnet er die Klotüre

der Mann ist tief erschüttert 
er sucht seine Frau 
hinter der Holzabdeckung 
an der Wand

im Wandkasten 
im Hotelzimmer 
von dem 
ein selbst gemaltes Bild
des Mannes 
von dem er nichts weiss
mit der Hinterseite an der linken 
Seitenwand steht
nach seiner Frau