Zerbrechlich, unvollkommen, ja, das bin ich. Ich denke, jeder Gedanke, der von außen kommt, muss von innen her überprüft werden, bevor er zu eigen werden soll. Die Tiefe selbst, die dem Absolutismus des Geistes misstraut, da sie nicht Wesenhaft fassbar gemacht werden kann, sie ist trotzdem, wie der Herzschlag kaum merkbar am Werk, den Zweifel am Überkommenen anzusetzen. Mit neuer Einsicht das Bessere zu suchen, mit dem Ergebnis, es den anderen nicht aufzudrängen, das denke ich, ist die Aufgabe.
Sonntag, 23. November 2025
Der Abgrund
Das kollektive Unbewusste umfasst die Seele, den Kern des Menschen; in ihm ist die ganze Menschengeschichte enthalten.
Wir haben bis heute nicht gelernt, die eigene Schattenseite anzuerkennen, dessen Aufgebe es wäre, an dem Schatten, der alles anzieht und bindet, wie bei einem Diamanten, tagtäglich zu arbeiten. Gott ist in uns und in allen Dingen, dazu gehört, dass wir nicht der Schöpfer unseres Lebens sind und auch dass wir als sterbliche Wesen endlich sind.
Den Abgrund schaufeln wir uns selbst, wir sind es uns aber gewohnt, die Dinge von uns zu weisen, von denen wir einsichtslos überwältigt werden, als jeden Tag, im Drama der Seele, die uns die Einsicht geben will und soll, unter allen Umständen das Bessere im Alltag zu tun, solange wir noch dazu fähig sind.
Nicht der Begriff von Liebe kann uns in aller Not, unter allem weiterhelfen; nur die tagtägliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Unbewussten, mit allen Sinnen, wenn Gefühl und Vernunft zusammenarbeiten, begleitet durch die Hilfestellung durch alle Sinne, kann uns ein Wegstück, gegen alle Widerwärtigkeit, in der kurzen Frist, bis zu unserem Ende begleiten.
Wir haben bis heute nicht gelernt, die eigene Schattenseite anzuerkennen, dessen Aufgebe es wäre, an dem Schatten, der alles anzieht und bindet, wie bei einem Diamanten, tagtäglich zu arbeiten. Gott ist in uns und in allen Dingen, dazu gehört, dass wir nicht der Schöpfer unseres Lebens sind und auch dass wir als sterbliche Wesen endlich sind.
Den Abgrund schaufeln wir uns selbst, wir sind es uns aber gewohnt, die Dinge von uns zu weisen, von denen wir einsichtslos überwältigt werden, als jeden Tag, im Drama der Seele, die uns die Einsicht geben will und soll, unter allen Umständen das Bessere im Alltag zu tun, solange wir noch dazu fähig sind.
Nicht der Begriff von Liebe kann uns in aller Not, unter allem weiterhelfen; nur die tagtägliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Unbewussten, mit allen Sinnen, wenn Gefühl und Vernunft zusammenarbeiten, begleitet durch die Hilfestellung durch alle Sinne, kann uns ein Wegstück, gegen alle Widerwärtigkeit, in der kurzen Frist, bis zu unserem Ende begleiten.
Es ist wahr
Es ist wahr,
die Tyrannei behauptet
sich nicht nur im Angriffskrieg
gegen Schwache,
Frauen und Kinder.
Wer das Fürchten
noch nicht gelernt hat,
jene, die von Frieden reden,
sie und alle anderen
werden im letzten Winkel der Erde
aufgesucht und stillgelegt.
Vor dem letzten Atemzug
steigt in Dir
die letzte Erinnerung auf
dass Dich jemand
innig geliebt hat.
Abstrakt
Radierungen
mit Delphinen
in einer Ausstellung,
auch abstrakte Kunst
von einem Mann,
der seiner Werke
nicht weiss.
Keine Antwort auf die Frage
Die Nacht hat alles noch im Griff
ein Mann ist früh ins Dorf auf dem Weg
eingepackt in einem kleinen Rucksack
hat er eine kleine Brotzeit
er kommt in der hell erleuchteten Kirche an
die Gläubigen bereiten
ein grosses Fest vor
da wo der Altar sonst steht
auf der Empore
hört er wie jemand unten auf der Kanzel
heilige Texte vorspricht
die der Mann nicht versteht
er erhebt sich vom Sitz
neben ihm liegen Rucksäcke von anderen
sein Sohn sitzt neben ihm
was ihn erstaunt
derweil er sein Paket
zum Aufbruch schnürt
sein Sohn und sein Freund
erheben sich beide
ausgestattet mit Fotoapparaten
mit einem Gestänge voll von Blitzlichtern
was sie festhalten wollen
dem fragt er nicht nach
er geht durch den Mittelgang
zum Portal
davor merkt er
dass er einen blauen Sack
der nicht ihm gehört
in der Hand hat
den bringt er zurück
an den Platz
da wo jetzt
Jacken und Taschen
kreuz und quer
am Boden liegen
draussen ist finstere Nacht
es ist noch nicht sieben Uhr
so kann er niemanden aufsuchen
mit der Frage
die ihn von innen beschäftigt
Hin und Her
Eine Gemeinschaft von Männern
sucht in einer fremden Stadt
auf einem Nebenbahnhof
durch Pendelzüge
den vereinbarten Standort
zu finden
es gibt ein Hin und Her
einige bleiben in einem fahrenden Zug,
ein anderer war unsicher
und ist bereits ausgestiegen
der Mann schwingt sich
auf einen fahrenden Zug
er erreicht die hintere Plattform
der Zug fährt rückwärts,
wohin ihn der Zug fährt
an der Gegend vorbei
wurde nicht bekannt gegeben.
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