Montag, 3. November 2025

Mit der Angst

 Mit der Angst, die Dinge tun, die anstehen.

zur Nacht

 Das Tor in die Stadt
bleibt einem Einwohner
zur einbrechenden Nacht 
verschlossen

Die Rache

 In einer Gemeinschaft

mächtiger Männer

wirft ein wütender Mann

zerbrechliche Dinge um sich

die Männer verfolgen den Mann

er ist aus ihren Reihen 

wegen der Rache 

hinter eine Häuserfront geflüchtet

Im Grünen

 Der evangelische Bauer

fährt zum letzten Mal

mit seiner Milch zur Abgabestelle

die er selbst 

um die Fahrkosten zu vermeiden,


er hat sich selbst im Grünen

zum Eigenbedarf eine Hütte gekauft.

Der Film

 Viele Menschen stehen

vor der Kinokasse an

ein Tänzer und Sänger

zieht viele Frauen zur Filmveranstaltung an

der Mann einer Frau kommt zu spät,

er findet in die Hallen trotzdem einen Weg

die Menschenmasse verschiebt sich

hinaus auf ein Schneefeld

das sich in einer weißen endlosen Landschaft verbreitet.

Aus dem Abflussrohr

Der Abfluss ist verstopft,
aus ihm quellen verpacktes Essen,
eine weiße, große Bratwurst,
wie sie aus der Enge des abgedeckten Rohres hervorstießen 
die Speisen sind noch essbar,
was sich bei der Verkostung herausstellt.

Im Dom

Viele Menschen in Reihen mit einem weißen Blatt voraus in den Händen,
sie wollen alle im Dom die Aufführung einer Sopranistin erleben
eine alte Frau in den Reihen imitiert den Gesang der Künstlerin
bis in die obersten Ränge sind die Plätze bereits besetzt,
selbst das Orchester nimmt zum Teil in den Bänken Platz.

Das Paradoxe

 Die tägliche Schulung durch den Traum, indem der Mensch im Drama der Seele nicht der Autor selbst ist, indem er das Paradoxe der Botschaft mit allen Sinnen wahrnimmt, kann jeden Menschen zu neuer Einsicht bringen. Die tägliche Schulung durch den Traum, indem der Mensch im Drama der Seele nicht der Autor selbst ist, sondern das Paradoxe der Botschaft mit allen Sinnen wahrnimmt, kann jeden Menschen zu neuer Einsicht bringen.

Befreiungstheologie

 Die Befreiungstheologie will die Schuld der Klimakatastrophe mit ihrem Urteil anderen anmassen und nicht uns allen, die wir daran beteiligt sind.