weisseis
meine Texte hansgamma.blogspot.com
Samstag, 28. März 2026
Mittendrin
Der Glanz einer Geburt
die Augen der Umstehenden glänzen.
Die Linke MM
Sehr geehrter Herr Reisinger,
vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme. Es ist wichtig und richtig, die Situation im Iran sowie das Leid der dortigen Bevölkerung klar zu benennen und sich solidarisch mit denjenigen zu zeigen, die für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte kämpfen.
Gleichzeitig möchte ich einen Punkt ergänzen, der in Ihrer Ausführung aus meiner Sicht unzureichend berücksichtigt wird: Wenn wir glaubwürdig für das Völkerrecht und die Menschenwürde eintreten wollen, müssen wir diese Maßstäbe konsequent und universell anwenden. Dazu gehört auch, die Angriffskriege der russischen Föderation – insbesondere gegen die Ukraine – klar und unmissverständlich als das zu benennen, was sie sind: schwere Verstöße gegen das Völkerrecht und massive Verletzungen der Menschenwürde.
Gerade weil Sie zu Recht betonen, dass militärische Interventionen und Machtpolitik häufig zu Leid, Instabilität und Bürgerkriegen führen, sollte diese Kritik nicht selektiv bleiben. Die Zerstörung ziviler Infrastruktur, die Vertreibung von Millionen Menschen und die systematische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Zuge russischer Angriffskriege stehen in direktem Widerspruch zu den Prinzipien, auf die Sie sich berufen.
Eine konsequente Friedenspolitik bedeutet, jede Form von Angriffskrieg abzulehnen – unabhängig davon, von wem er ausgeht. Nur so bleibt der Verweis auf das Völkerrecht glaubwürdig und wird nicht als politisch einseitig wahrgenommen.
Ihre Ausführungen zur Unterstützung der iranischen Bevölkerung, zu humanitären Visa sowie zur Anwendung des Weltrechtsprinzips sind wichtige und unterstützenswerte Ansätze. Ebenso teile ich die Einschätzung, dass demokratische Bewegungen nicht durch äußere militärische Gewalt „herbeigebombt“ werden können.
Umso entscheidender ist es, dass wir in der politischen Debatte hierzulande – gerade im Rahmen eines Kommunalwahlkampfes – nicht in Relativierungen verfallen. Wer internationale Konflikte bewertet, sollte dies auf Grundlage klarer, universeller Prinzipien tun: Schutz der Menschenwürde, Achtung des Völkerrechts und Ablehnung von Gewalt als Mittel der Politik.
Nur mit dieser Konsequenz können wir der Verantwortung gerecht werden, die wir als Teil einer demokratischen und vergleichsweise privilegierten Gesellschaft tragen.
Hinweis: Bei der Formulierung dieser Antwort war ChatGPT im Zusammenhang mit der Nutzung von WordPress hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Gamma
Paul M. Zulehner
Gegen die spirituell und weltlich Mächtigen
hat der einfache Mensch nichts zu berichten.
Der Mensch kann das Böse an sich
und in sich selbst nicht bannen.
Das Böse und das Gute
ist seit Urzeiten
seit der Menschwerdung
die noch im Gange ist
in jedem Menschen ursprünglich angelegt
sodass er sich in jedem Moment
für das Bessere
das kommen soll entscheiden
und danach handeln soll.
Es gibt den Frieden auch heute
ohne den Fingerzeig auf andere
mit Orchester Gesang mit Chorälen
indem der Mensch beginnt
sich selbst und vor allen anderen
zur Rechenschaft ins Gewissen zu nehmen.
Jens Wernicke
Ich stimme Ihnen darin zu, dass der Mensch nicht isoliert entsteht. Unsere Entwicklung ist zutiefst eingebettet in soziale, kulturelle und technologische Zusammenhänge, die unser Denken und Handeln prägen. Gerade in einer zunehmend vernetzten Welt ist es wichtig, sich dieser Einflüsse bewusst zu werden und sie kritisch zu reflektieren.
Gleichzeitig möchte ich eine ergänzende Perspektive einbringen: In der Seele jedes Menschen gibt es einen inneren Kern, eine Art autonome Instanz, die nicht vollständig von äußeren Kräften bestimmt wird. Dieser Kern wirkt – oft leise, aber beständig – auf das Werden und Vergehen eines Menschen ein. Er kann als Gewissen, innere Orientierung oder tiefere Intuition verstanden werden, die uns hilft, trotz aller Prägungen eine eigene Haltung zu entwickeln.
Ihre Frage nach der „wahren Quelle der Orientierung“ halte ich für besonders wertvoll. Vielleicht liegt die Antwort nicht in einem Entweder-oder, sondern in einem bewussten Zusammenspiel: Äußere Einflüsse können uns formen, aber sie müssen nicht unser letztes Wort sein. Ebenso können Tradition, Spiritualität, Naturverbundenheit oder die Weisheit älterer Generationen Orientierung bieten – doch auch sie wollen individuell geprüft und innerlich verankert werden.
Die eigentliche Herausforderung unserer Zeit besteht aus meiner Sicht darin, diesen inneren Kern nicht zu überhören. Inmitten von Informationsflut und gesellschaftlichen Erwartungen braucht es Räume der Stille und Selbstbegegnung, um zu erkennen, was wirklich trägt.
Vielen Dank nochmals für Ihren Impuls – er regt dazu an, nicht nur die Welt um uns herum, sondern auch uns selbst bewusster wahrzunehmen.
(Hinweis: Bei der Formulierung dieser Antwort wurde ich von ChatGPT unterstützt.)
Gerels blog
Nsọpụrụ mmadụ zuru ụwa ọnụ, nke a na-apụghị ikewa, na nke zuru oke nke nwanyị dịka mmadụ
Eriri akpụkpọ anụ ojii dị n'olu, nke nwanyị ahụ na-eyi mgbe ọ na-ele anya n'ihu n'enweghị ihe mgbochi, na-egosi na nwoke ahụ ka na-anaghị akwanyere ùgwù ya ùgwù dịka mmadụ.
Ti rukod dagiti amin a rukod
Ania nga estoria ti damag, ket ngarud ania nga estoria, ti katupag ti naan-anay a kinapudno? Masapul nga alagaden ti tao ti kinapakumbaba, mapnek iti kinapudno a ti laeng konsiensiana, agraman ti panangukomna, ti addaan iti dagsen.
Freitag, 27. März 2026
Salon Hof Ha'Carmel
Wuppertaler Friedensforum
Gedanken zur Debatte um die Bundeswehr-Veranstaltung in Solingen
In den vergangenen Tagen habe ich mich mit der Stellungnahme des Friedensforums zur geplanten Informationsveranstaltung eines Jugendoffiziers der Bundeswehr im Kulturzentrum „Cobra“ in Solingen beschäftigt. Das Anliegen, sich für Frieden einzusetzen und junge Menschen zu schützen, ist aus meiner Sicht absolut nachvollziehbar und verdient Respekt.
Gleichzeitig halte ich es für wichtig, die Diskussion um einige Aspekte zu ergänzen, die in der Stellungnahme aus meiner Sicht zu wenig berücksichtigt werden.
Wir leben leider nicht in einer Welt, in der Frieden selbstverständlich ist. Staaten werden angegriffen, Grenzen gewaltsam verschoben, und Menschen verlieren täglich ihr Leben durch militärische Gewalt. Die Russische Föderation führt seit vielen Jahren Angriffskriege gegen ihre Nachbarstaaten und setzt diesen Krieg bis heute gegen die Ukraine fort. Diese Realität lässt sich nicht durch Wunschdenken oder allein durch Ablehnung militärischer Strukturen verändern.
Gerade deshalb sehe ich es als unsere Pflicht an, uns gegen solche Angriffskriege zu stellen. Frieden bedeutet nicht nur, Krieg abzulehnen – sondern auch, diejenigen zu schützen, die Opfer von Gewalt werden. Es geht um den Schutz von Leib und Leben, um Freiheit und um die grundlegenden Werte einer demokratischen Gesellschaft.
In diesem Zusammenhang gehört auch die Frage der Verteidigungsfähigkeit dazu. Eine Armee in einer Demokratie hat nicht den Zweck, Krieg zu verherrlichen, sondern ihn im Idealfall zu verhindern oder abzuwehren. Das ist ein schwieriger, aber notwendiger Teil politischer Realität.
Die Kritik, Informationsveranstaltungen der Bundeswehr würden junge Menschen einseitig beeinflussen, sehe ich differenzierter. Ich halte es für wichtig, dass junge Menschen Zugang zu Informationen haben und sich selbst eine Meinung bilden können. Dazu gehört auch, kritische Fragen zu stellen – aber eben auf Grundlage von Wissen und nicht durch das Vorenthalten von Perspektiven.
Selbstverständlich ist ein Dienst bei der Bundeswehr mit Risiken verbunden und keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen werden sollte. Umso wichtiger ist eine offene und ehrliche Information darüber – einschließlich der Belastungen und möglichen Folgen.
Gleichzeitig sollten wir vermeiden, junge Menschen ausschließlich als passive Zielgruppe zu betrachten. Sie sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und eigene Entscheidungen zu treffen. Ihnen diese Fähigkeit abzusprechen, halte ich für problematisch.
Ich teile viele der angesprochenen Sorgen hinsichtlich fehlender Perspektiven für junge Menschen. Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Wohnraum und kulturelle Angebote sind dringend notwendig. Doch diese berechtigte Kritik sollte nicht gegen die Notwendigkeit ausgespielt werden, für Sicherheit zu sorgen.
Am Ende geht es aus meiner Sicht um Verantwortung. Verantwortung bedeutet heute auch, sich klar gegen Diktatoren und Autokraten zu positionieren, die bereit sind, Gewalt einzusetzen, um ihre Ziele durchzusetzen. Es bedeutet, nicht wegzusehen, wenn andere angegriffen werden.
Eine friedliche Welt bleibt das Ziel. Aber der Weg dorthin erfordert mehr als gute Absichten – er erfordert auch die Bereitschaft, sich gegen Unrecht zu stellen.
Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt.
Hans Gamma
DKP Flensburg
Beitrag an die DKP Flensburg – Ostermarsch, Kirchen und Verantwortung
Die vergangenen Jahrzehnte haben uns mit einer unbequemen Realität konfrontiert: Angriffskriege, autoritäre Machtpolitik und die Missachtung von Menschenrechten sind keine Relikte der Geschichte. Der Krieg gegen die Ukraine steht dabei exemplarisch für eine Entwicklung, in der staatliche Gewalt erneut zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Daraus ergibt sich eine grundlegende Frage: Haben Menschen nicht auch das Recht – ja die Pflicht –, sich gegen totalitäre Staaten, Autokraten und Diktaturen zur Wehr zu setzen, wenn Leib und Leben bedroht sind?
Diese Frage stellt sich auch der Friedensbewegung – und den Kirchen.
Wie kriegstüchtig sind unsere Kirchen?
Die aktuellen Ostermarschaufrufe zeigen auf den ersten Blick Kontinuität. Forderungen nach Abrüstung, nach einer Welt ohne Militär und Gewalt sowie nach offenen Grenzen finden sich sowohl 2017 als auch 2026. Der Vorwurf einer „Radikalisierung“ greift daher zu kurz. Vielmehr wird sichtbar, dass zentrale Positionen der Friedensbewegung seit Jahren unverändert bestehen.
Und doch hat sich etwas verschoben.
Mit dem sogenannten „Operationsplan Deutschland“ wird eine neue Qualität der Verflechtung zwischen militärischen Strukturen und zivilen Bereichen sichtbar. Nicht nur Infrastruktur, sondern auch gesellschaftliche Institutionen – einschließlich der Kirchen – werden in militärische Planungen einbezogen. Das ökumenische Rahmenkonzept zur Seelsorge im Verteidigungsfall zeigt deutlich: Kirchen sollen organisatorisch und personell auf militärische Szenarien vorbereitet werden.
Damit stellt sich eine entscheidende Frage:
Bewahren die Kirchen hier ihre Unabhängigkeit – oder ordnen sie sich staatlicher Logik unter?
Wenn kirchliche Strukturen darauf ausgerichtet werden, militärische Systeme zu stabilisieren, gerät der Kern christlicher Friedensethik unter Druck. Die Botschaft der Bergpredigt – insbesondere das Gebot der Feindesliebe – steht in einem offensichtlichen Spannungsverhältnis zu militärischer Logik, die auf Abschreckung, Bedrohung und im Ernstfall Gewaltanwendung basiert.
Zwischen Pazifismus und Realität
Innerhalb der Friedensbewegung selbst verlaufen heute Konfliktlinien:
Ein Teil fordert konsequenten Pazifismus und lehnt Waffenlieferungen grundsätzlich ab. Ein anderer Teil sieht in der Unterstützung der Ukraine eine notwendige Form der Selbstverteidigung gegen einen Angriffskrieg.
Beide Positionen berufen sich auf den Frieden – doch sie gelangen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen.
Gerade deshalb braucht es eine ehrliche Debatte, die weder moralische Absolutheit behauptet noch komplexe Realitäten ausblendet. Frieden ist kein einfacher Zustand, sondern ein Prozess voller Widersprüche.
Die historische Verantwortung der Kirchen
Die Geschichte zeigt, wohin es führen kann, wenn Kirchen staatliche Machtpolitik unkritisch begleiten. Umso wichtiger ist die Erinnerung an Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer und Martin Niemöller, die sich der Vereinnahmung widersetzt haben.
Bonhoeffers Einsicht bleibt aktuell:
Frieden lässt sich nicht durch Sicherheitspolitik erzwingen. Er verlangt Vertrauen, Risiko und eine klare ethische Haltung – nach innen wie nach außen.
Die Kirche steht heute erneut vor einer Weggabelung:
Will sie Teil einer sicherheitspolitischen Logik werden – oder eine unabhängige Stimme bleiben, die auch in Zeiten der Bedrohung für Versöhnung, Menschenwürde und Gewaltbegrenzung eintritt?
Fazit
Die Ostermärsche sind kein Ausdruck von Radikalisierung, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Spannungen. Sie zeigen, wie schwer es ist, in einer von Konflikten geprägten Welt konsequent für Frieden einzutreten.
Gerade deshalb sind sie notwendig.
Denn Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die ständige Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir als Gesellschaft leben wollen – und wofür wir bereit sind einzustehen.
Hans Gamma
Christa Hartwig's Blog
Jeder Messias, ob gut oder schlecht, will durch seine Offenbarung, die ganze Welt, nicht nur im Hier und Jetzt, auch morgen und in alle Ewigkeit bekehren. Jeder Mensch trägt das Wort Liebe, auf seine Art und Weise, wie er es sieht und mag, und für andere, die er bekehren will, auf seinen Lippen. Kein Mensch war und ist Gott selbst. Die Zurechtweisungen, gegen ein Vergehen, kommen aus der Seele, zum eigenen Gewissen und als neue Einsicht in das Bewusstsein.
Es ist genug
In einem Bergferienort schlägt eine Frau ihrem Mann vor, das Drachenfliegen auszuprobieren. Der Mann, leger gekleidet und mit nur zwei Geldscheinen und ein paar Münzen in der Hosentasche, beobachtet, wie Menschen an einer Seilbahn mit zwei Liften, auf denen sie sich stehend auf Bügeln hochtragen lassen und sich dessen geübt sind, den Berg hinaufsteigen. Er selbst hat für den Aufstieg nichts bezahlt. Oben angekommen, wird ein weites Tuch über die Köpfe gespannt, und in rasanter Fahrt geht es auf dem Steigbügel, mit dem Lift den steinigen Berghang hinab. Der Mann fragt sich, ob man die Sicht in den Abgrund damit vermeiden möchte. Im nächsten Tal verzweigen sich die Lifte, auf denen die Menschen stehen. Auffällig ist, dass jede Frau und jeder Mann die oder der Erste sein möchte, der einen Stehplatz zum Aufstieg auf dem Bügel erreicht. Von dem Gerät, das die Menschen zu einem Drachenflieger bringt, mit dem sie sich in die Lüfte erheben könnten, ist nichts mehr zu sehen. Die Lifte transportieren die Menschen über Berge und Täler, eine Landschaft ohne Bäume und Gras, nur Geröll und Steinwüste. Schließlich kommt der Mann als einziger Mensch in einem Dorf, weitab vom ersten Aufstieg, an. Stehend auf dem Liftbügel berührt er einen orangen Rückspiegel eines modernen Sportwagens. In diesem Moment wird ihm klar, dass ihm das alles genügt.