Donnerstag, 23. Oktober 2025

Geld

 Das Geld ersetzte in der Frühzeit, das gängige Tauschmittel das damals üblich war. Es ist einfacher zu handhaben mit einer Gutschrift, mit einem Geldwert entsprechenden Objekt, oder einem verbrieften Kredit, der auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Das Geld, kann nicht, sündigt nicht. Im eigentlichen Sinn, hat Geld nichts mit Sitte und Moral zu tun. Es macht den Verkehr unter Menschen, im geben und nehmen, angenehm. Heutzutage ist es viel einfacher, mit einer Gutschrift, die dem Geldwert entspricht, oder einem verbrieften Kredit, der auf gegenseitigem Vertrauen basiert, zu handeln. Geld selbst ist neutral – es kann nicht sündigen. Im eigentlichen Sinn hat Geld nichts mit Sitte und Moral zu tun. Es erleichtert einfach den Austausch zwischen Menschen, beim Geben und Nehmen.

Zur Abstimmung

An der Landsgemeinde hebt der Untergebene, zur Abstimmung die Hand, so wie es der Unternehmer, es gerne sieht und hat.

Der Traum

 Der Traum gibt genug Stoff, die Hand über ein keusches Blatt, die Feder zu führen, ja gar ein Buch, dem Gesagten, darüber zu schreiben.

Die Natur und der Verstand

 Das Tageslicht übernimmt den Atemzug, den wir im Schlaf entspannt geübt haben. Der Mythos und die Symbolik sind weit davon entfernt, was der Traum, dem Bewusstsein, zu neuer Einsicht einfließen lässt. Das Älteste ruht von Moder und Todschlaf besetzten Erinnerungen. In Schriften, Überlieferungen und Büchern. Dem ewigen Rezitat, der überheblichen Alleswisser, den Gesalbten und Selbsternannten Weisheitslehrer und Dogmatiker. 

Diejenigen, die sich darauf beziehen, das Älteste, das immer das Beste sein soll. Dem wiederum den Schlüssel ziehen, damit das Tor aufzumachen, verstaubte Geister, aufs Neue zum Leben zu erwecken soll. Damit dem Neuen, den Platz nebenher streitig zum machen. Der Zeit wird versucht, hinter die Schliche zu kommen. Sie lässt sich, weil sie kein Ding ist, von Messinstrumenten nicht einfangen. 

Der Mensch kann der Versuchung nicht widerstehen, einen gegensätzlichen Standpunkt, so wie er sich im Gespräch offenbart, als das, was er ist, anzuerkennen. 

Ein Beweis für die Richtigkeit einer eigenen Überzeugung, die im Widerspruch zu einer gegensätzlichen Auffassung zu einem anderen, zu Dingen und Sachen steht, gibt es nicht. Das Ursprüngliche, allem Seienden, das ist dem überheblichen Verstand und der Vernunft, auch das absolute Böse, vom Guten muss nicht geredet werden; nicht zugänglich.

Niemand kann behaupten, mit seinen selbstgerechten Überlegungen, seiner visionären Schau und seinen Gedanken den Rest des Universums, die Welt überblicken zu können. Mit jedem Moment bewegt sich das Universum und die Welt, wie von selbst. Der Mensch steht da, für eine kurze Zeit seines Lebens, und begreift nicht, dass sich in ihm selbst nach den Gesetzen der Natur fortlaufend alles entwickelt und dreht. Ohne den Verstand zu fragen, was richtig sei und was nicht. 

Der Mensch

Nichts ist absolut. Das Kollektive Unbewusste, der riesige Ozean, kann der Mensch mit seiner Vernunft nicht auslöffeln. Was heute aus dem Unbewusste ins Bewusstsein dringt, wird zur gleichen Zeit dem Menschen wieder abhanden genommen und versinkt in das ewige Vergessen. Nur, wenn der Kern, das Verborgene in Erinnerung ruft, kann der Mensch davon zu Wort und Tat Gebrauch machen. Die Ahnung kann zwar um die Ecken schauen, dem Rätsel, dem Geheimnis, des Lebendigen kommt der Mensch nicht auf den Grund. Der Begriff eines Selbst, überhöht den Menschen, weit entfernt von Wahrheit, sowie der allmächtige Verstand. Das Tun und Lassen haften am Objekt. Wie alle Sachen und Dinge enden, so der Zerfall am Ende eines Lebens, der Mensch. 

Der Arbeitsplatz

 Ein Arbeitsloser 
findet sich in der Vergangenheit 
in der Großstadt wieder 

er bekommt einen Anruf 
trotzdem er kein Handtelefon hat
aus dem nichts
zwei Frauen am Apparat 
verkünden ihm
dass man für ihn 
einen Arbeitsplatz bereit hat

er steht gleich da
vor einem Hof
eine Verwalterin
rechnet ihm vor 
dass er sechzig Franken 
pro Tag für seine Dienste bekommt 

die Arbeitskleidung müsse
vor dem Beginn feinsäuberlich
vom Stapel genommen werden
da es Samstags ist 
könne er erst am Montag 
seinen Dienst 
in der Landwirtschaft beginnen 
im Moment seien alle Stellen besetzt 

der Mann ist unsicher 
er weiss nicht wie er Hinreise 
und die Rückreise 
von seinem Wohnort 
bewerkstelligen soll
da er seinen Entscheid
die Anstellung eine Arbeit anzunehmen 
mit seiner Frau nicht besprochen hat 

ein Vorarbeiter 
führt ihn durch das Gelände 
er fragt ihn 
ob er es sich zutraue 
auch im harten Winter
auf dem Feld zu arbeiten 

der Arbeitslose 
sagt ihm dass er im Winter
klaffende Hände bekommt
er möchte sich davon nicht abhalten
weil das Angebot 
eine Arbeitsstelle zu haben
Ihm für eine zentrale Bedeutung hat

nebenbei soll er sich
von der Verwalterin 
nicht beeindrucken lassen
ihr gehe es vor allem darum
den Gewinn durch den Ertrag 
grösser zu machen


Der Umzug

 Aus dem nichts 
findet sich das alte Paar
in einer Gegend 
der Vergangenheit wieder

die gleichen Häuserblöcke 
die Stube im halbrund
trennt drei Parteien 
von einem Mann
der aus dem selben Haus
in einer entfernten Stadt
bereits umgezogen ist

er hat auf der Bordwand
sein Radio mit Holzverschalung 
aus den fünfziger Jahren 
des letzten Jahrhunderts 
und weitere Nippsachen aufgebaut 

ihm gegenüber wohnt 
in der Nische eine ältere Frau
die ihnen unbekannt ist
in der Mitte des Halbkreises 
ist das Paar noch nicht eingezogen 

vor dem grossen Fenster
es ist gegen Abend 
steht der Mann des Paares 
er wundert sich
dass im Flachland 
sich schneebedeckte Berge erheben 

er meint
so könnte er mit seiner Frau 
auf die Piste mit Schieren 
fahren gehen


Der Kern

Der Kern, vermittelt durch die Seele im Traum, mahnt den Menschen und spricht ihm täglich ins Gewissen. Traditionelle Methoden versuchen, den Menschen mit ihren Werkzeugen zur Einsicht zu führen.