Donnerstag, 30. April 2026

josefhofbauer

 


josefhofbauer


Sehr geehrter Herr Hofbauer,


vielen Dank für Ihren nachdenklichen und zugleich herausfordernden Kommentar zu meiner These „Die Kirche ist in uns, nicht da draussen.“ Ich nehme Ihre Einwände ernst, weil sie eine Spannung berühren, die das kirchliche Leben seit jeher begleitet: das Verhältnis zwischen innerem Glauben und gemeinschaftlicher, sichtbarer Kirche.


Sie haben recht, dass solche Sätze leicht missverstanden oder auch missbraucht werden können – etwa als Rückzug ins rein Private oder als bequeme Entlastung von Verantwortung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft. Eine solche Haltung würde ich ebenfalls kritisch sehen. Glaube, der sich nur im Inneren abspielt und keine Form im Leben, im Miteinander und in der Liturgie findet, bleibt unvollständig.


Meine These zielt jedoch nicht darauf ab, die äußere Kirche geringzuschätzen oder den gemeinschaftlichen Auftrag zu relativieren. Im Gegenteil: Wenn ich sage, „die Kirche ist in uns“, dann meine ich, dass sie dort ihren Ursprung und ihre Lebendigkeit hat. Ohne den inneren Glauben, ohne Gewissen, ohne gelebte Beziehung zu Gott wird auch die äußere Form leer. Die sichtbare Kirche kann nur so lebendig sein, wie es die Menschen sind, die sie tragen.


Gerade deshalb sehe ich keinen Widerspruch, sondern eine notwendige Ergänzung: Die Kirche ist sowohl in uns als auch unter uns. Sie lebt im persönlichen Glauben – und zugleich in der gemeinsamen Feier, im Weitergeben des Glaubens, im Mittragen von Verantwortung, wie Sie es ansprechen. Das eine ohne das andere führt entweder zu Veräußerlichung oder zu Vereinzelung.


Ihre Sorge um den Zustand der Kirche heute teile ich durchaus. Die Gefahr von Spaltungen oder einem „Zerfasern“ ist real. Aber vielleicht liegt ein Teil der Antwort gerade darin, diese innere und äußere Dimension neu miteinander zu verbinden: nicht entweder Rückzug ins Private oder bloßes Festhalten an Strukturen, sondern eine Kirche, die aus innerer Überzeugung heraus gemeinsam lebt und handelt.


In diesem Sinn verstehe ich meine Aussage nicht als Entlastung, sondern als Herausforderung: Wenn die Kirche in uns ist, dann sind wir umso mehr gerufen, sie auch sichtbar werden zu lassen – im Gebet, in der Liturgie, im Handeln und im Miteinander.


Ich danke Ihnen für Ihre klaren Worte und den Anstoß zur Vertiefung dieser Frage.


Mit freundlichen Grüßen
Gamma Hans


Dieser Beitrag wurde mit ChatGPT moderiert.


JNS - ISRASWISS

 JNS - ISRASWISS

Sehr geehrter Herr Stolz,


ich habe Ihren Beitrag „Das neue Gesicht des getarnten Judenhasses“ aufmerksam gelesen. Er spricht ein Thema an, das ohne Zweifel von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist und das mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandelt werden muss. Ihr Anliegen, auf subtilere Formen des Antisemitismus aufmerksam zu machen, ist nachvollziehbar und in vieler Hinsicht wichtig.


Gleichzeitig möchte ich einige kritische Überlegungen anbringen, die aus meiner Sicht zur Differenzierung beitragen können.


Zunächst überzeugt Ihr Hinweis, dass Antisemitismus nicht nur in offener, sondern auch in codierter oder struktureller Form auftreten kann. Die Bezugnahme auf wiederkehrende Muster – etwa Verschwörungsnarrative oder doppelte Standards – ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings entsteht beim Lesen Ihres Textes stellenweise der Eindruck, dass diese Muster sehr weit gefasst werden und dadurch die Grenze zwischen legitimer Kritik und antisemitischer Argumentation unscharf wird.


Gerade wenn Sie betonen, dass Kritik an Israel berechtigt sei, wäre es hilfreich, diese Unterscheidung noch klarer und konkreter auszuarbeiten. Denn ohne präzise Kriterien besteht die Gefahr, dass auch scharfe, aber legitime Kritik an staatlichem Handeln vorschnell als antisemitisch eingeordnet wird. Dies könnte nicht nur den Diskurs verengen, sondern auch den Begriff des Antisemitismus selbst verwässern.


Ein weiterer Punkt betrifft die Verwendung von Zahlen und Trends. Die von Ihnen angeführten Statistiken sind alarmierend und verdienen Aufmerksamkeit. Dennoch wäre es wichtig, diese stärker einzuordnen: Welche Definitionen liegen zugrunde? Wie werden Vorfälle kategorisiert? Und in welchem Verhältnis stehen unterschiedliche Motivlagen tatsächlich zueinander? Ohne diese Kontextualisierung kann leicht ein Bild entstehen, das mehr Zuspitzung als Erklärung bietet.


Auch Ihre Einschätzungen zu einzelnen öffentlichen Persönlichkeiten wirken teilweise sehr eindeutig formuliert. Hier könnte eine stärkere Differenzierung dazu beitragen, zwischen problematischen Aussagen, politischer Einseitigkeit und tatsächlicher Reproduktion antisemitischer Muster klarer zu unterscheiden. Andernfalls entsteht der Eindruck, dass komplexe Positionen vorschnell in ein festes Deutungsmuster eingeordnet werden.


Besonders wichtig erscheint mir der grundsätzliche Ton des Beitrags. Sie argumentieren, dass bestimmte Narrative „keine Kritik mehr“ seien, sondern etwas grundsätzlich anderes. Diese klare Grenzziehung ist verständlich, kann aber auch den Raum für offene Diskussion verkleinern. In einer pluralistischen Gesellschaft sollte es möglich bleiben, auch kontroverse oder zugespitzte Positionen zu prüfen, ohne sie unmittelbar zu delegitimieren.


Ihr Text leistet einen wichtigen Beitrag, indem er auf reale Gefahren aufmerksam macht. Gleichzeitig wäre aus meiner Sicht eine noch stärkere Differenzierung hilfreich, um sowohl die Bekämpfung von Antisemitismus als auch die Offenheit des politischen Diskurses zu gewährleisten. Beides sollte kein Widerspruch sein, sondern sich gegenseitig stärken.


Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma


Dieser Beitrag wurde mit ChatGPT moderiert.

KAYIPDefter(arşiv)

 


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Unsere Augen mögen durch alle Linsen und Fernrohre noch so groß sein. Den Kern im Mikrokosmos des Menschen, mit der Fahrt dahin, durch die Seele, werden die Menschen nie umrunden, aufbrechen und verstehen.

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 Bir gün irden bir aýal we beýlekiler gyrymsy agaçlar bilen gurşalan çöl kölüniň suwuna girdiler. Şondan bäri olar hiç haçan görülmedi.