Samstag, 26. September 2026

Gesamtkunstwerk

 Auf einer Lichtung haben sich im Kreisrund Unbekannte auf den Boden gesetzt. Ein Fremder kommt dazu. Er muss sich mit dem letzten Platz begnügen. Auf der Sitzfläche muss er sich auf eine Münze setzen.

Rundum stehen alte Bäume. Einige davon stehen am Abhang, deren Wurzeln offen stehen, als würden sie den Halt verlieren. Der Mann berührt vor einem schmalen Baum seinen Stamm, der sogleich vor ihm auf den Boden fällt.

Der Fremde erinnert sich, dass in der Nähe das Haus steht, in dem eine Verstorbene, die er ohne mit ihr in Kontakt war, verliebt war. Er geht mit anderen auf das Haus zu. Ein ebenfalls Verstorbener Bruder, mit seinem Freund, kommt hinterher. Dieser rasiert während des Gehens mit einem scharfen Messer seinen Bart.

Wie sie gemeinsam das Haus betreten, weht durch die Vorhänge und Fluren ein Wind. Der Fremde trifft in einem Zimmer auf die Frau. Sie ist abweisend und wird wütend, als sie den Mann von damals wieder erkennt.

Der Mann geht durch das Haus. Jene Frau hat in den Jahrzehnten, nach ihrem Tod, handschriftliche, bebilderte Gedichte geschrieben. Er fordert die Umstehenden heraus, das Gesamtkunstwerk öffentlich zu machen.