Montag, 3. August 2026

niemand

Wo jemand 
um Hilfe bittet,
davon niemand
etwas wissen will,
ein kleiner Weiler
sich erweitert,
zum Dorf,
zu einer Stadt,
der tausend Dinge
werden will.
Menschenwürde, 
nichts mehr gilt,
niemand, der sich
der Sache annimmt,
das Rätsel,
warum das mehr
und mehr
sich aus der
Gemeinschaft 
entfremdet.

Zum Ansporn

 Beobachtung der Bewegung
mit der Notation,
das Vermeiden festzuhalten,
der Hinweis,
auch wenn die Geduld nicht reicht,
der Sinn 
zur Bewegungserweiterung,
das neue Verständnis
zu sich,
muss zum inneren Ereignis
zum Ansporn werden.

Das Echo

Das Echo 
wiederholt sich
seitdem der Kosmos
in die Welt geworfen
Sprache vermutet
dahinter Ewigkeit
einige vermuten
das unnahbare Nichts
mit Mythen
Symbolen
beschreiben zu können
das Unsagbare 
ist nicht hörbar
zu machen
im unendlichen Raum
der Seele bleibt
dessen Kern 
der weiterklingt
dennoch verschlossen

Leidenschaft

 Die Leidenschaft für die Kunst entspringt oft einem tiefen inneren Antrieb.

Arbeit

Es kommt nicht 

darauf an,

mit was 

eine Aufgabe 

zum Handwerk beginnt,

sondern wie und

in welchem Sinn

die Arbeit 

beendet wird.

ein Gedanke

Dort und da

offenbart sich

ein neuer Gedanke

nach Hause kommen

 Am Hochhaussturm,

in dem der frühere Mieter

seit Jahren 

gewohnt hat,

schaut ein bärtiger Mann

mit seiner Familie

aus dem Fenster.

Die Frau des früheren Mieters

führt ihren Mann

deren Straßen 

und die Umgebung

völlig im Umbau sind

durch die urbane Stadt 

ihr gelingt es behändig

alle Unebenheiten 

auch Umwege

zu überwinden.

Er fühlt sich unsicher,

es gelingt ihm 

hinter ihr zu folgen.

Beide kommen zu einem Haus

vor einer Kellertüre

die es damals nicht gab.

Die Frau öffnet die geheime Türe

in dessen Raum 

es eine aufgeräumte Ablage hat.

Durch die zweite Türe

sind zwei freundliche Hauswarte

zu sehen

die die Frau und den Mann begrüßen.

Er sagt zu diesen Männern

sie wollen wieder 

nach Hause kommen.