Donnerstag, 25. Juni 2026

bez pretspēka

 Skaņas maina instrumentus. Ritms sašķīst velnišķīgā spriedumā. Iedomāti dievi aug kā sēnes, netīšām savās daudzveidīgajās formās, caur otra seju. Trīcošā roka ir cieši sasieta kabatā. Ne vārda nevar pateikt pret augstprātību makā, nav atrodams nekāds pretspēks.

Die Klänge wechseln das Instrument. Der Takt zerbricht zum Scherbengericht. Gedachte Götter wachsen wie Pilze ungewollt in ihrer Vielgestalt dem anderen durch sein Gesicht. Die zitternde Hand in der Tasche festgebunden. Verzagt kein Wort gegen die Anmassung im Geldbeutel, ohne Gegenmacht gefunden.

Sorveggiansa

Inte un mondo pin de remescio, l’òmmo o no treuva refugio donde e seu açioin e i seu penscëi no vëgnan osservæ e registræ da di euggi e detettoî estranei.

 In einer Welt voller Unruhen findet der Mensch keinen Zufluchtsort, an dem seine Handlungen und Gedanken nicht beobachtet und von fremden Augen und Detektoren erfasst werden.

Begeleid

Geleid door vreemde geeste in de ziel, volg hoop zelfwil, onderwieles dat respek weurt getoond aon alle wezens zoonder goodkäöring te verwachte.

Von fremden Geistern geleitet, folgt die Hoffnung dem Eigensinn, während Respekt allem Sein entgegengebracht wird, ohne Zustimmung zu erwarten.

Zuviel

 Die Gewohnheit,

am Morgen den Haferbrei zu kochen,

im Schrank in der Küche ganz oben

In einem Plastiksack,

fein gemahlenes Haferkorn,

in eine große Kippbratpfanne, 

eine Handvoll genügt, 

im kochenden Wasser, 

der sich in der Pfanne verbreitet, 

unter dem Deckel,

zum Überlaufen beginnt

geröstete Streifen von Zwiebeln

sollen den Brei schmackhaft machen

der Brei verändert seine Masse

für eine Portion, 

zum Frühstück ist dem Zuviel.