Es ist Abend, getrennt von Herkunftsfamilie, die Ehefrau übergibt dem Mann ihr Handtelefon, eine seiner Schwestern beschwert, weil er eine Zusammenkunft mit weiteren Mitgliedern verweigert hat. Sodass er entschieden deswegen das Gespräch abbricht. Seine Schwester redet und schimpft eine halbe Stunde weiter. Das Gespräch wird von seinen Enkelkindern verfolgt.
Der Mann hat eine Verabredung. Zwei Frauen im Verein, am gleichen Abend, machen ihm Vorwürfe derselben Art, über Dinge und Sachen, die er so oder so gesagt haben soll. Der Mann versucht sich nicht herauszureden. Er bleibt bei seiner Sichtweise und erwidert, dass er über niemandem schlecht gedacht und geredet hat.
Er glaube, dass man ihn mit seiner Aussage falsch verstanden habe. Die Frauen wohnen dicht an dicht in zwei Häusern. Beide verabschieden sich.
Der Mann muss sich auf den Bahnhof beeilen, um den Zug zur Heimfahrt noch rechtzeitig erreichen zu können. Falls er doch zu spät daran wäre, würde er, so denkt er doch bei seiner Schwester, die nahe in einem Dorf wohnt, sie bitten, dass er bei ihr übernachten könnte.
Der Zug fährt in die Richtung, wo der Mann aufgewachsen ist. Er muss in einem Bahnhof aussteigen, den er nicht kennt. Der Bahnhof wird von aller Art öffentlicher Verkehrsmittel bedient.
Es tagt bereits. Aus einem Zug, der an einem erhöhten Bord steht, gebaut im neunzehnten Jahrhundert, ruft ein Mann Menschen einzutreten. Er betont die Biedermeier-Architektur und die bequemen schwarzen Ledersessel, die zu einer vergnüglichen Fahrt einladen.
Der Mann steigt ein. Der Zugführer fährt in bedächtigem Tempo, es geht bergauf, sonderbarerweise nicht auf der Straße und nicht auf einem Gleis. Wie der Zug die Höhe gewonnen hat, fährt er den Berg ins Tal hinab.
Die Gegend erinnert den Mann, da wo er seine Jugendzeit verbracht hat. Er erkennt die Stadt und die Landschaft nicht wieder. Sie hat ein südliches Flair. Mit weiss leuchtenden Häusern aus weißem Gestein. Die Fahrt endet mitten in der Stadt. Vergeblich versucht er, das, was er zu sehen bekommt, mit seinen Erinnerungen auszugleichen.
Er steigt aus, er versucht, den Namen des Bahnhofs herauszufinden. Das Gebäude im alten Stil lässt am Fries keinen Namen der Stadt oder des Bahnhofs erkennen. Er fragt andere Menschen, sie erwidern ihm, dass ihnen bewusst sei, wo sie stehen und wer sie in Wirklichkeit sind.
Es wird vom Lautsprecher bekannt gegeben, dass die nächsten Züge an dem Ort halten, wo er als Kind aufgewachsen ist. Der Mann bleibt in seiner Verwirrung, dem nicht mehr zu wissen, wohin, schließlich stecken.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen