Das Elend, der Hass und des Unrechts fließen durch unsere Hände. Sobald ein Mensch den eigenen Schatten und Regionen durchquert hat, verändert sich die Szenerie und er verweilt einen Moment, in dem was der Traum im Drama der Seele, jedem Menschen zu sagen hat. Hass will zerstören, Liebe bleibt allem zugewandt. Davon wird der Mensch nicht reich. Der eigene Groll oder Gedanke muss tagtäglich, im Versuch zum Besseren bearbeitet werden. Schließlich ist das Meer des Unbewussten nicht der Wahnsinn, dem wir tagtäglich hofieren und verfallen. Das Wasser des Lebens des kollektiven Unbewussten lässt sich nicht einfangen. Wenn wir davon aus dem Quell der Seele trinken, verstehen wir für einen kurzen Moment, was es heißt, die Gnade zu haben, ein Mensch zu sein.
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