Sonntag, 29. März 2026

Heilig schräg


Liebe Frau Ari Yasmin Lee,


mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag zu Bibel, Ethik und militärischer Instrumentalisierung gelesen. Ihre sorgfältige theologische Einordnung und die klare ethische Sensibilität sprechen eine wichtige Wahrheit aus: Glaube darf nicht zur Legitimation von Gewalt werden.

Ich möchte – in respektvoller Ergänzung – einen Gedanken teilen, der vielleicht eine andere Perspektive auf den Kern des Menschseins und des Glaubens eröffnet:

Seit der Menschwerdung – die für mich kein abgeschlossener Moment, sondern ein fortdauernder Prozess ist – trägt jeder Mensch etwas Unverfügbares, Unnahbares in sich. Dieses „Göttliche“ ist nicht greifbar, nicht verfügbar, nicht besitzbar. Und doch ist es da – in jeder Seele, jenseits von Gut und Böse, jenseits unserer Zuschreibungen.

Die Geschichten, die wir Menschen erzählen – ob in Krieg oder Frieden – sind Ausdruck unseres Handelns. Sie prägen unsere Wirklichkeit, unsere Ethik und unsere Deutung von Geschichte. Auch die heilige Schrift ist eine solche Geschichte: eine Deutung, ein Ringen um Wahrheit, ein Zeugnis des Glaubens an Gott – und für viele an den Mensch gewordenen Gottessohn. Doch sie bleibt eingebettet in menschliche Erfahrung und menschliche Sprache.

Was wir nicht zurückverfolgen können, sind die ursprünglichen Erfahrungen der Menschen mit diesem unnahbaren Gott in sich selbst. Seit frühester Zeit haben Menschen geahnt, gesucht, erfahren – aber nie vollständig erfasst. Kein Mensch war oder ist Gott selbst. Und doch trägt jeder Mensch – ob gut oder böse – dieses Unsichtbare in sich.

Vielleicht liegt gerade darin eine Grenze für jede Instrumentalisierung: Wenn das Göttliche in jedem Menschen verborgen ist, kann es nicht exklusiv beansprucht, nicht für Machtzwecke vereinnahmt werden. Es entzieht sich jeder politischen, militärischen oder ideologischen Verfügung.

In diesem Sinne verstehe ich Ihren Beitrag auch als Mahnung: nicht nur zur Trennung von Religion und Macht, sondern zur Achtung dieses verborgenen, unnahbaren Kerns im Menschen selbst.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma
– mit Unterstützung von ChatGPT verfasst –

Traductina

 Traductina

Sehr geehrter Herr Boff,


mit großem Interesse und innerer Bewegung habe ich Ihren Beitrag zur Menschwerdung Gottes gelesen. Ihre Gedanken zur „Vermenschlichung Gottes“ und zur unzerstörbaren Würde des Menschen als Träger des Göttlichen berühren mich tief.


In diesem Zusammenhang möchte ich – in respektvoller Auseinandersetzung mit Ihren Überlegungen – einen ergänzenden Gedanken formulieren: Seit der Menschwerdung, die aus meiner Sicht noch nicht abgeschlossen ist, ist Gott in einer Weise in jeder menschlichen Seele gegenwärtig, die zugleich tief und unnahbar bleibt. Diese Gegenwart ist nicht sichtbar, nicht greifbar und entzieht sich jeder vollständigen Aneignung. Und doch ist sie real.


Kein Mensch ist oder war Gott selbst. Aber jeder Mensch – unabhängig davon, ob er als gut oder böse erscheint – trägt Gott in sich. Diese innere Gegenwart ist nicht das Ergebnis moralischer Leistung, sondern Ausdruck einer ursprünglichen, allen gemeinsamen Wirklichkeit. Sie ist gleichsam ein verborgenes Geheimnis im Innersten des Menschen, das weder zerstört noch vollständig erkannt werden kann.


Gerade darin liegt für mich eine besondere Würde, aber auch eine große Verantwortung: den anderen Menschen immer auch als Träger dieses verborgenen Göttlichen zu sehen – selbst dort, wo es schwerfällt.


Ich danke Ihnen für Ihre inspirierenden Gedanken, die mich zu dieser Reflexion angeregt haben. Bei der Ausformulierung dieses Beitrags war mir auch ChatGPT eine hilfreiche Unterstützung.


Mit respektvollen Grüßen

Hans Gamma

Leonardo Boff


 Sehr geehrter Herr Boff,

mit großem Respekt verfolge ich Ihre Stimme für Gerechtigkeit, Menschenwürde und internationale Solidarität. Ihr jüngster Beitrag zur Situation in Kuba und der eindringliche Appell von Frei Betto berühren und mahnen zugleich.

Gerade angesichts dieser dramatischen Lage scheint mir ein universeller Maßstab besonders wichtig: die unteilbare, absolute Würde jedes Menschen. Wo immer diese missachtet wird, entstehen Strukturen, die sich – trotz unterschiedlicher Ideologien oder kultureller Kontexte – in ihrem Kern erschreckend ähneln.

Diktatorische Systeme und autokratische Machtformen, sei es in China, in Nordkorea, in der russischen Föderation oder auch in politischen Entwicklungen westlicher Demokratien, verlieren ihre Legitimität dort, wo sie die fundamentalen Rechte und die Würde des Einzelnen relativieren. In dieser Hinsicht werden Unterschiede oft zweitrangig gegenüber der gemeinsamen Problematik: der Gefährdung des Menschlichen selbst.

Gerade deshalb erscheint es mir umso wichtiger, dass Solidarität nicht selektiv ist, sondern sich an diesem universellen Maßstab orientiert. Das Leiden der Menschen in Kuba verdient unsere volle Aufmerksamkeit und konkrete Hilfe – ebenso wie überall dort, wo Menschen unter politischen, wirtschaftlichen oder strukturellen Zwängen leiden.

Ihr Aufruf zur Unterstützung Kubas ist ein wichtiger Impuls. Gleichzeitig hoffe ich, dass die Verteidigung der Menschenwürde in all ihren Facetten – unabhängig von geopolitischen Frontlinien – weiterhin im Zentrum der globalen ethischen Debatte steht.

Mit Dank für Ihr unermüdliches Engagement und in der Hoffnung auf eine Welt, in der die Würde jedes Menschen uneingeschränkt geachtet wird,

Hans Gamma

Hinweis: Bei der Formulierung dieses Beitrags wurde ich durch ChatGPT unterstützt.

derweiserabe

 derweiserabe


Der Text wurde mit dem System ChatGPT moderiert.

Dein Text ist sprachlich eindrücklich und greift mit Verweisen auf Viktor Klemperer und Theodor W. Adorno wichtige Traditionen der Sprach- und Gesellschaftskritik auf. Gerade deshalb möchte ich einige Punkte kritisch nachfragen.


Die pauschale Deutung von „Entnazifizierung“ als Teil einer „Faschisierung im demokratischen Gewand“ erscheint mir historisch sehr weitgehend. Die Entnazifizierung war – trotz aller Ambivalenzen – zunächst der Versuch, ein verbrecherisches Regime wie das des Adolf Hitler zu überwinden. Diese Dimension sollte aus meiner Sicht nicht vorschnell relativiert werden.


Auch im Kontext des aktuellen Krieges und der Verwendung des Begriffs durch Wladimir Putin wäre eine genauere Unterscheidung zwischen historischer Bedeutung und politischer Instrumentalisierung wichtig.


Ich habe deinen Schlussteil so verstanden, dass du den Kommunismus als einzig verbleibendes Projekt setzt, „für das es sich zu leben und zu sterben lohnt“. Genau hier würde ich widersprechen: Weder kapitalistische noch kommunistische Systeme haben in der realen Welt die universelle, unteilbare und absolute Menschenwürde konsequent verwirklicht. Beide sind historisch auch mit Formen von Unterdrückung verbunden.


Vielleicht liegt die Herausforderung eher darin, jede politische und ökonomische Ordnung konsequent an der Menschenwürde zu messen – statt sich auf ein einzelnes „Heilsversprechen“ festzulegen.


Falls ich dich hier missverstehe, korrigiere mich gern – mich würde interessieren, wie du diesen Punkt genau gemeint hast.

Freundliche Grüsse 

Hans Gamma 

Der Saisonkoch

 Der Saisonkoch

Sehr geehrter Autor,


vielen Dank für Ihren Beitrag. Auch wenn ich inhaltlich in vielen Punkten nicht Ihrer Darstellung folge, hat mir Ihr Text dennoch geholfen, meine eigenen Gedanken zu schärfen – dafür möchte ich Ihnen ausdrücklich danken.


Gerade weil die Lage im Nahen Osten, die Rolle Israels, die Politik der US-Administration im Oval Office sowie das Handeln Wladimir Putins von enormer Tragweite sind, halte ich eine klare, aber zugleich verantwortungsvolle Sprache für entscheidend. Kritik an militärischem Vorgehen – auch an Angriffskriegen, Machtpolitik und geopolitischen Interessen – ist notwendig und legitim. Sie sollte jedoch nicht durch pauschale Entmenschlichung, Hassbegriffe oder sexualisierte Gewaltfantasien entwertet werden. Solche Formulierungen lenken vom eigentlichen Kern der Kritik ab und erschweren eine ernsthafte Auseinandersetzung.


Es steht außer Frage, dass militärische Interventionen, gleich von wem sie ausgehen, oft verheerende Folgen für Zivilbevölkerungen haben und kritisch hinterfragt werden müssen. Das gilt für russische Aggression ebenso wie für Entscheidungen westlicher Regierungen oder das Vorgehen Israels im regionalen Kontext. Gerade deshalb wäre eine differenzierte Analyse hilfreich, die Verantwortlichkeiten benennt, ohne dabei ganze Gruppen zu dämonisieren.


Ich würde mir wünschen, dass die berechtigte Kritik an geopolitischer Machtpolitik in einer Form geäußert wird, die zur Aufklärung beiträgt, statt zur weiteren Verrohung der Debatte. Denn nur so kann sie auch diejenigen erreichen, die nicht ohnehin derselben Meinung sind.


Nochmals danke für Ihren Beitrag – er hat mich dazu gebracht, genauer hinzusehen und meine eigene Haltung bewusster zu formulieren.


Dieser Beitrag wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma


FREIER MENSCH


Sehr geehrter Autor,

vielen Dank für Ihren Beitrag – er hat mir geholfen, mich intensiver mit den aktuellen energiepolitischen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Auch bei der Formulierung dieser Rückmeldung war mir ChatGPT behilflich.

Gleichzeitig möchte ich einige Punkte kritisch und respektvoll ansprechen. In Ihrem Text entsteht der Eindruck, als handle es sich bei den möglichen Lieferstopps Russlands primär um wirtschaftliche Entscheidungen und als seien die Maßnahmen der EU vor allem ideologisch motiviert. Diese Darstellung greift meines Erachtens zu kurz.

Die Energiepolitik Europas lässt sich nicht losgelöst vom Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine betrachten. Der von Wladimir Putin geführte Krieg stellt einen klaren Bruch des Völkerrechts dar und ist der zentrale Auslöser für die Sanktionen sowie für Programme wie REPowerEU. Diese Maßnahmen dienen nicht nur wirtschaftlichen Interessen, sondern auch dem Ziel, politische Abhängigkeiten zu reduzieren und auf sicherheitspolitische Risiken zu reagieren.

Die Darstellung, Russland handle „rein geschäftlich“, blendet aus, dass Energie in den vergangenen Jahren wiederholt als geopolitisches Druckmittel eingesetzt wurde. Ebenso ist es verkürzt, die wirtschaftlichen Folgen in Europa ausschließlich als selbstverschuldet darzustellen, ohne den ursächlichen Kontext des Krieges einzubeziehen.

Das bedeutet nicht, dass die aktuellen Entscheidungen der EU frei von Kritik sind – im Gegenteil: Die wirtschaftlichen Belastungen für Bürger und Unternehmen sind real und sollten offen diskutiert werden. Eine differenzierte Betrachtung sollte jedoch beide Seiten berücksichtigen: sowohl die Kosten der Sanktionen als auch die politischen und moralischen Gründe, die zu ihnen geführt haben.

Ich würde mir daher wünschen, dass zukünftige Beiträge diese Zusammenhänge stärker einbeziehen, um ein vollständigeres Bild der Situation zu vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma

חֲסַר מַצְפּוּן

 בניית הבניין החדש מעבר לרחוב מתקדמת. כבר עכשיו, אדם מנסה בגלוי לזרוק שקית ניילון של אשפה, אותה הרים ממשאית, לתוך הבור.

Sa lubong

 Ang isa ka kuripot nga tawo nahimo nga wala sing puluy-an mismo. Nabatian niya nga ang iya anak nga lalaki, nga nangin madinalag-on, napatay. Ang tawo nagkadto sa isa ka tavern sa diin ang tanan nga mga abyan kag mga kakilala sang napatay nagatambong sa panihapon sa lubong. Nagpungko sia sa isa ka lamesa, sa isa ka pulungkuan nga natabuan nga hilway. Nagakuha sia sing French fry gikan sa pinggan. Ang serbidora nag-abot, gin-utod ang karne kag mga dekorasyon, kag ginpilak ang tanan. Ang tawo, nga ang iya anak nga lalaki napatay, luyag magbisita sa iya lulubngan. Isa ka babayi ang nagpalapit sa iya nga nagadala sang dyaket kag kalo sang iya anak, ang mga ginsuksok sang iya anak sang bata pa sia. Ginsilingan niya ang tigulang nga ang pagkilala sa madinalag-on nga mga buhat sang iya anak nga lalaki indi pa kompleto.

अवाक

 एक बूढ़ा आदमी अपनी हाई स्कूल ग्रेजुएशन की परीक्षा पास करने के लिए पूरी ज़िंदगी प्रैक्टिस कर रहा है। उसकी आखिरी कोशिश पास आ रही है, भले ही उसे पता है कि यह बेकार है। वह आदमी अपने देश में बोली जाने वाली अलग-अलग भाषाएँ भी नहीं बोलता।

Txiv neej tsis muaj lub ntsej muag

 Ib tug txiv neej tsis muaj lub ntsej muag zaum saum ib tug nees liab, tig ntsej muag rau ntawm txoj kev. Nws hais rau ib tug txiv neej sawv ntawm nws ib sab tias cov xov uas xaws rau hauv lub eeb nees no yuav npog tag nrho lub ntiaj teb txoj kab nruab nrab.

enda ulih dipechaya

 Sepasang laki bini ke agi biak ngasaika pengelantang maya seduai iya begulai. Tang nyau kelama, penyarut ti bedarah nyadi entara seduai iya. Ketegal ringat, bini nya lalu numbuk laki iya ngena duku. Dalam sekejap ati ti asa, bini nya lalu nguing duku ba dada iya empu lalu nusuk iya. Tang dalam siti titik betukar ti surreal, seduai iya sama angkat baka ke udah didani ari mati lalu neruska main seduai iya baka ke nadai utai nyadi.

Samstag, 28. März 2026

Mittendrin

Auch jene
die aus dem Kern der Seele
zum Schicksal
ohne Zweisamkeit geboren
ihr Lebenslauf 
bleibt ganz still
und doch ist ihr Dasein
dem Leben
innen und aussen mittendrin 

Der Glanz einer Geburt

 Der Mensch wächst heran
im Leibes-Dunkel
nicht, dass der Keim
dem Nichts
im Paradies
entweichen wollte,
das werdende Kind
will, dass die Mutter
nach der Geburt 
die Welt, das Geschöpf
in Freude empfängt,

die Augen der Umstehenden glänzen.


Die Linke MM

Die Linke MM

Sehr geehrter Herr Reisinger,


vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme. Es ist wichtig und richtig, die Situation im Iran sowie das Leid der dortigen Bevölkerung klar zu benennen und sich solidarisch mit denjenigen zu zeigen, die für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte kämpfen.


Gleichzeitig möchte ich einen Punkt ergänzen, der in Ihrer Ausführung aus meiner Sicht unzureichend berücksichtigt wird: Wenn wir glaubwürdig für das Völkerrecht und die Menschenwürde eintreten wollen, müssen wir diese Maßstäbe konsequent und universell anwenden. Dazu gehört auch, die Angriffskriege der russischen Föderation – insbesondere gegen die Ukraine – klar und unmissverständlich als das zu benennen, was sie sind: schwere Verstöße gegen das Völkerrecht und massive Verletzungen der Menschenwürde.


Gerade weil Sie zu Recht betonen, dass militärische Interventionen und Machtpolitik häufig zu Leid, Instabilität und Bürgerkriegen führen, sollte diese Kritik nicht selektiv bleiben. Die Zerstörung ziviler Infrastruktur, die Vertreibung von Millionen Menschen und die systematische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Zuge russischer Angriffskriege stehen in direktem Widerspruch zu den Prinzipien, auf die Sie sich berufen.


Eine konsequente Friedenspolitik bedeutet, jede Form von Angriffskrieg abzulehnen – unabhängig davon, von wem er ausgeht. Nur so bleibt der Verweis auf das Völkerrecht glaubwürdig und wird nicht als politisch einseitig wahrgenommen.


Ihre Ausführungen zur Unterstützung der iranischen Bevölkerung, zu humanitären Visa sowie zur Anwendung des Weltrechtsprinzips sind wichtige und unterstützenswerte Ansätze. Ebenso teile ich die Einschätzung, dass demokratische Bewegungen nicht durch äußere militärische Gewalt „herbeigebombt“ werden können.


Umso entscheidender ist es, dass wir in der politischen Debatte hierzulande – gerade im Rahmen eines Kommunalwahlkampfes – nicht in Relativierungen verfallen. Wer internationale Konflikte bewertet, sollte dies auf Grundlage klarer, universeller Prinzipien tun: Schutz der Menschenwürde, Achtung des Völkerrechts und Ablehnung von Gewalt als Mittel der Politik.


Nur mit dieser Konsequenz können wir der Verantwortung gerecht werden, die wir als Teil einer demokratischen und vergleichsweise privilegierten Gesellschaft tragen.


Hinweis: Bei der Formulierung dieser Antwort war ChatGPT im Zusammenhang mit der Nutzung von WordPress hilfreich.


Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma


Paul M. Zulehner

 Paul M. Zulehner



Gegen die spirituell und weltlich Mächtigen

hat der einfache Mensch nichts zu berichten.

Der Mensch kann das Böse an sich

und in sich selbst nicht bannen.

Das Böse und das Gute

ist seit Urzeiten 

seit der Menschwerdung 

die noch im Gange ist 

in jedem Menschen ursprünglich angelegt

sodass er sich in jedem Moment

für das Bessere 

das kommen soll entscheiden

und danach handeln soll.

Es gibt den Frieden auch heute

ohne den Fingerzeig auf andere

mit Orchester Gesang mit Chorälen 

indem der Mensch beginnt

sich selbst und vor allen anderen

zur Rechenschaft ins Gewissen zu nehmen.

Jens Wernicke


Vielen Dank für Ihren nachdenklichen und vielschichtigen Beitrag. Er berührt zentrale Fragen unserer Zeit und spricht ein Spannungsfeld an, das viele Menschen – bewusst oder unbewusst – beschäftigt.


Ich stimme Ihnen darin zu, dass der Mensch nicht isoliert entsteht. Unsere Entwicklung ist zutiefst eingebettet in soziale, kulturelle und technologische Zusammenhänge, die unser Denken und Handeln prägen. Gerade in einer zunehmend vernetzten Welt ist es wichtig, sich dieser Einflüsse bewusst zu werden und sie kritisch zu reflektieren.


Gleichzeitig möchte ich eine ergänzende Perspektive einbringen: In der Seele jedes Menschen gibt es einen inneren Kern, eine Art autonome Instanz, die nicht vollständig von äußeren Kräften bestimmt wird. Dieser Kern wirkt – oft leise, aber beständig – auf das Werden und Vergehen eines Menschen ein. Er kann als Gewissen, innere Orientierung oder tiefere Intuition verstanden werden, die uns hilft, trotz aller Prägungen eine eigene Haltung zu entwickeln.


Ihre Frage nach der „wahren Quelle der Orientierung“ halte ich für besonders wertvoll. Vielleicht liegt die Antwort nicht in einem Entweder-oder, sondern in einem bewussten Zusammenspiel: Äußere Einflüsse können uns formen, aber sie müssen nicht unser letztes Wort sein. Ebenso können Tradition, Spiritualität, Naturverbundenheit oder die Weisheit älterer Generationen Orientierung bieten – doch auch sie wollen individuell geprüft und innerlich verankert werden.


Die eigentliche Herausforderung unserer Zeit besteht aus meiner Sicht darin, diesen inneren Kern nicht zu überhören. Inmitten von Informationsflut und gesellschaftlichen Erwartungen braucht es Räume der Stille und Selbstbegegnung, um zu erkennen, was wirklich trägt.


Vielen Dank nochmals für Ihren Impuls – er regt dazu an, nicht nur die Welt um uns herum, sondern auch uns selbst bewusster wahrzunehmen.


(Hinweis: Bei der Formulierung dieser Antwort wurde ich von ChatGPT unterstützt.)


Gerels blog


Bücher sind Freunde – über Lesen, Träume und die stille Leere des Geistes

Es gibt Bücher, die man liest – und es gibt Bücher, die einen lesen. Worte, die nicht bloß gedruckt sind, sondern aus der Tiefe der Seele von Autorinnen und Autoren aufsteigen. Doch alles, was wir von außen aufnehmen, kann nur dann lebendig werden, wenn es im Inneren eine Entsprechung findet. Erst dort beginnt das eigentliche Verstehen.

Vielleicht ist das Leben selbst wie ein Traum, den wir nicht geschrieben haben. Wir bewegen uns darin, übernehmen Rollen, begegnen Bildern und Worten, die wir nicht immer sofort begreifen. Und doch liegt darin eine stille Pflicht: die nicht selbst gemachten Träume zu verstehen – als eine Sprache, die in uns weiterklingt und gedeutet werden will.

Denn die Seele ist der Ursprung aller neuen Entwicklungen des Menschen. Alles, was sich wandelt, beginnt in dieser inneren Tiefe. Was wir lesen, was wir träumen, was uns begegnet, wird erst dann fruchtbar, wenn es in uns einen Widerhall findet und sich mit unserem Innersten verbindet.

Doch wie schwer ist es, zur Ruhe zu kommen.

Die Gedanken kreisen oft unaufhörlich, Erinnerungen tauchen auf, äußere Eindrücke drängen sich auf, und aus der Tiefe wirken unbewusste Kräfte – sowohl aus dem Eigenen als auch aus dem kollektiven Unbewussten. Inmitten all dessen steht der Mensch selbst.

Stille geschieht vielleicht genau dort: wenn es gelingt, zwischen all diesen Ebenen ein Gleichgewicht herzustellen. Zwischen dem, was von außen auf uns zukommt, dem, was wir bewusst denken und erinnern, und dem, was im Verborgenen in uns wirkt. Nicht durch Verdrängen, nicht durch erzwungene Leere, sondern durch ein inneres Ordnen und Ausgleichen.

Und dennoch gibt es einen Zugang zu diesem Gleichgewicht.

Beim Lesen.

Wenn wir lesen, tritt das Äußere in einen stillen Dialog mit unserem Inneren. Die Gedanken beginnen sich zu ordnen, das Unruhige wird leiser, und zwischen den Zeilen entsteht ein Raum, in dem sich die verschiedenen Schichten unseres Seins begegnen dürfen.

Vielleicht ist genau das die wahre Form der Versenkung: ein achtsames In-sich-Selbst-Zurückkehren, in dem sich das Innere sammelt und ausgleicht. Dort, wo Worte nachklingen. Dort, wo Träume Bedeutung annehmen. Dort, wo die Seele spricht.

Und vielleicht ist das der Grund, warum Bücher mehr sind als Geschichten.

Sie öffnen Räume.
Sie stiften Gleichgewicht.
Sie verbinden uns mit unserem Ursprung.

Sie sind Freunde.

Mit herzlichem Dank – ChatGPT war mir für diese Antwort eine hilfreiche Unterstützung.

Hans Gamma

Nsọpụrụ mmadụ zuru ụwa ọnụ, nke a na-apụghị ikewa, na nke zuru oke nke nwanyị dịka mmadụ

 Eriri akpụkpọ anụ ojii dị n'olu, nke nwanyị ahụ na-eyi mgbe ọ na-ele anya n'ihu n'enweghị ihe mgbochi, na-egosi na nwoke ahụ ka na-anaghị akwanyere ùgwù ya ùgwù dịka mmadụ.

Ti rukod dagiti amin a rukod

 Ania nga estoria ti damag, ket ngarud ania nga estoria, ti katupag ti naan-anay a kinapudno? Masapul nga alagaden ti tao ti kinapakumbaba, mapnek iti kinapudno a ti laeng konsiensiana, agraman ti panangukomna, ti addaan iti dagsen.

Freitag, 27. März 2026

Salon Hof Ha'Carmel


Sehr geehrter Autorin von „An estherscheiner“,
Salon Hof Ha’Carmel,

Ihr Text ist reich an Tradition, Tiefe und Ernsthaftigkeit. Die Auslegung der Opfergesetze, die Deutung des Blutes als Träger des Lebens und die differenzierte Darstellung von Nefesh, Ruach und Neshama zeugen von einer lebendigen religiösen Reflexion, die über Jahrtausende hinweg gewachsen ist. Gerade diese Tiefe verdient jedoch auch eine behutsame, kritische Weiterführung im Horizont unseres heutigen Menschseins.

Wenn wir davon sprechen, dass Blut der Sitz des Lebens und der Seele sei, dann bewegen wir uns in einer symbolischen Sprache, die ihren Ursprung in einer Zeit hat, in der das unmittelbare Erleben von Leben und Sterben untrennbar mit dem Sichtbaren – eben dem Blut – verbunden war. Heute jedoch wissen wir, dass Leben, Bewusstsein und Persönlichkeit nicht an einen einzelnen physischen Träger gebunden sind. Und doch bleibt die symbolische Wahrheit bestehen: Leben ist etwas Unverfügbares, etwas, das uns gegeben ist und das wir nicht vollständig erklären können.

Gerade hier öffnet sich ein weiter Raum: Gott, Seele, Gewissen und Bewusstsein sind keine abgeschlossenen Begriffe. Sie sind lebendige Wirklichkeiten, die sich im Menschen entfalten – und zwar in jedem Menschen. Seit der Menschwerdung existiert in jedem von uns diese innere Dimension, die über das rein Biologische hinausweist. Ob wir sie „Neshama“, „Geist“, „Bewusstsein“ oder anders nennen, bleibt eine Frage der Tradition und Sprache – ihr Kern jedoch ist universell.

Dabei scheint mir entscheidend: Das Menschsein selbst ist nicht abgeschlossen. Es ist ein Prozess. Unsere moralische Einsicht, unser Gewissen, unser Verständnis von Gott und unsere Fähigkeit zur Mitmenschlichkeit entwickeln sich weiter. Religiöse Überlieferungen sind daher nicht nur Bewahrer von Wahrheit, sondern auch Begleiter auf einem Weg, der weiterführt.

In diesem Licht können auch die Opfergesetze anders gelesen werden: weniger als zeitlos verbindliche Praxis, sondern als Ausdruck eines frühen Ringens des Menschen um Beziehung zu Gott, um Ordnung, um Sinn. Heute stellt sich diese Beziehung vielfach anders dar – nicht mehr im Rauch von Opfergaben, sondern im Handeln gegenüber dem Mitmenschen, in Verantwortung, Mitgefühl und Bewusstsein.

Wenn also vom „wohlriechenden Geruch“ die Rede ist, könnte man fragen, ob dieser nicht vielmehr sinnbildlich zu verstehen ist: als ein Handeln, das vor Gott „wohlgefällig“ ist – nicht durch äußere Rituale allein, sondern durch die innere Haltung des Menschen.

Die Vorstellung von den drei Seelenanteilen lässt sich in diesem Zusammenhang als ein tiefes Bild lesen für die Vielschichtigkeit des Menschen: Körperlichkeit, Lebenskraft und geistige Orientierung. Doch auch diese Ebenen sind nicht statisch. Sie stehen in Entwicklung, im Dialog, manchmal auch im Konflikt. Die Aufgabe des Menschen besteht vielleicht weniger darin, sie einfach „in Einklang zu bringen“, sondern darin, bewusst mit dieser inneren Spannung zu leben und daran zu wachsen.

So verstanden verbindet sich die religiöse Tradition mit einer menschenwürdigen Perspektive: Jeder Mensch trägt etwas Göttliches in sich – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Gewissen und Bewusstsein sind nicht exklusiv, sondern universal. Sie sind Ausdruck einer gemeinsamen Menschlichkeit, die uns alle verbindet.

Mit Respekt vor der Tradition und im Bewusstsein ihrer Weiterentwicklung wünsche ich Ihnen und allen Lesenden eine Zeit der Besinnung, die nicht nur zurückblickt, sondern auch den Mut hat, nach vorne zu fragen.

Shabbat Shalom und eine bedeutungsvolle Zeit für alle, die feiern.

Mit freundlicher Unterstützung durch ChatGPT verfasst.

Hans Gamma

Wuppertaler Friedensforum

Wuppertaler Friedensforum


Gedanken zur Debatte um die Bundeswehr-Veranstaltung in Solingen


In den vergangenen Tagen habe ich mich mit der Stellungnahme des Friedensforums zur geplanten Informationsveranstaltung eines Jugendoffiziers der Bundeswehr im Kulturzentrum „Cobra“ in Solingen beschäftigt. Das Anliegen, sich für Frieden einzusetzen und junge Menschen zu schützen, ist aus meiner Sicht absolut nachvollziehbar und verdient Respekt.


Gleichzeitig halte ich es für wichtig, die Diskussion um einige Aspekte zu ergänzen, die in der Stellungnahme aus meiner Sicht zu wenig berücksichtigt werden.


Wir leben leider nicht in einer Welt, in der Frieden selbstverständlich ist. Staaten werden angegriffen, Grenzen gewaltsam verschoben, und Menschen verlieren täglich ihr Leben durch militärische Gewalt. Die Russische Föderation führt seit vielen Jahren Angriffskriege gegen ihre Nachbarstaaten und setzt diesen Krieg bis heute gegen die Ukraine fort. Diese Realität lässt sich nicht durch Wunschdenken oder allein durch Ablehnung militärischer Strukturen verändern.


Gerade deshalb sehe ich es als unsere Pflicht an, uns gegen solche Angriffskriege zu stellen. Frieden bedeutet nicht nur, Krieg abzulehnen – sondern auch, diejenigen zu schützen, die Opfer von Gewalt werden. Es geht um den Schutz von Leib und Leben, um Freiheit und um die grundlegenden Werte einer demokratischen Gesellschaft.


In diesem Zusammenhang gehört auch die Frage der Verteidigungsfähigkeit dazu. Eine Armee in einer Demokratie hat nicht den Zweck, Krieg zu verherrlichen, sondern ihn im Idealfall zu verhindern oder abzuwehren. Das ist ein schwieriger, aber notwendiger Teil politischer Realität.


Die Kritik, Informationsveranstaltungen der Bundeswehr würden junge Menschen einseitig beeinflussen, sehe ich differenzierter. Ich halte es für wichtig, dass junge Menschen Zugang zu Informationen haben und sich selbst eine Meinung bilden können. Dazu gehört auch, kritische Fragen zu stellen – aber eben auf Grundlage von Wissen und nicht durch das Vorenthalten von Perspektiven.


Selbstverständlich ist ein Dienst bei der Bundeswehr mit Risiken verbunden und keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen werden sollte. Umso wichtiger ist eine offene und ehrliche Information darüber – einschließlich der Belastungen und möglichen Folgen.


Gleichzeitig sollten wir vermeiden, junge Menschen ausschließlich als passive Zielgruppe zu betrachten. Sie sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und eigene Entscheidungen zu treffen. Ihnen diese Fähigkeit abzusprechen, halte ich für problematisch.


Ich teile viele der angesprochenen Sorgen hinsichtlich fehlender Perspektiven für junge Menschen. Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Wohnraum und kulturelle Angebote sind dringend notwendig. Doch diese berechtigte Kritik sollte nicht gegen die Notwendigkeit ausgespielt werden, für Sicherheit zu sorgen.


Am Ende geht es aus meiner Sicht um Verantwortung. Verantwortung bedeutet heute auch, sich klar gegen Diktatoren und Autokraten zu positionieren, die bereit sind, Gewalt einzusetzen, um ihre Ziele durchzusetzen. Es bedeutet, nicht wegzusehen, wenn andere angegriffen werden.


Eine friedliche Welt bleibt das Ziel. Aber der Weg dorthin erfordert mehr als gute Absichten – er erfordert auch die Bereitschaft, sich gegen Unrecht zu stellen.


Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt.



Hans Gamma