Sonntag, 29. März 2026

Leonardo Boff


 Sehr geehrter Herr Boff,

mit großem Respekt verfolge ich Ihre Stimme für Gerechtigkeit, Menschenwürde und internationale Solidarität. Ihr jüngster Beitrag zur Situation in Kuba und der eindringliche Appell von Frei Betto berühren und mahnen zugleich.

Gerade angesichts dieser dramatischen Lage scheint mir ein universeller Maßstab besonders wichtig: die unteilbare, absolute Würde jedes Menschen. Wo immer diese missachtet wird, entstehen Strukturen, die sich – trotz unterschiedlicher Ideologien oder kultureller Kontexte – in ihrem Kern erschreckend ähneln.

Diktatorische Systeme und autokratische Machtformen, sei es in China, in Nordkorea, in der russischen Föderation oder auch in politischen Entwicklungen westlicher Demokratien, verlieren ihre Legitimität dort, wo sie die fundamentalen Rechte und die Würde des Einzelnen relativieren. In dieser Hinsicht werden Unterschiede oft zweitrangig gegenüber der gemeinsamen Problematik: der Gefährdung des Menschlichen selbst.

Gerade deshalb erscheint es mir umso wichtiger, dass Solidarität nicht selektiv ist, sondern sich an diesem universellen Maßstab orientiert. Das Leiden der Menschen in Kuba verdient unsere volle Aufmerksamkeit und konkrete Hilfe – ebenso wie überall dort, wo Menschen unter politischen, wirtschaftlichen oder strukturellen Zwängen leiden.

Ihr Aufruf zur Unterstützung Kubas ist ein wichtiger Impuls. Gleichzeitig hoffe ich, dass die Verteidigung der Menschenwürde in all ihren Facetten – unabhängig von geopolitischen Frontlinien – weiterhin im Zentrum der globalen ethischen Debatte steht.

Mit Dank für Ihr unermüdliches Engagement und in der Hoffnung auf eine Welt, in der die Würde jedes Menschen uneingeschränkt geachtet wird,

Hans Gamma

Hinweis: Bei der Formulierung dieses Beitrags wurde ich durch ChatGPT unterstützt.

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