Montag, 19. Mai 2025
Am Gehweg
Der Zorn und die Wut
Unter dem Bombenhagel
Sonntag, 18. Mai 2025
Texte 10
Jeder Mensch muss selber wissen, in wessen Nest er sich setzt.
Zu denken gibt, wieviele Menschen heute, durch die Tyrannei, rund um den Globus ihr Leben lassen müssen.
Ich denke an Menschen Frauen und Kinder, die durch Gewalt und Verbrechen, heute auf offener Strasse und unter den Trümmer vergraben liegen.
Es werden heute wieder Menschen, Frauen und Kinder, durch die Tyrannei ihr Leben lassen müssen.
Gott in uns, macht demütig. Dinge sind Dinge, das Wunderbare, das grosse Geheimnis ist in uns.
Ich kann das Innenleben eines andern Menschen nicht ergründen, und seine Bedeutung als Mensch noch weniger. Das Tun, eine Tat, eines anderen kann ich für gut oder falsch finden, nicht aber über sein Wesen als Mensch, ich will mir nicht erlauben, allem mein Urteil zu setzen.
Niemand kann behaupten, dass die Tyrannen und Despoten nicht wissen was sie tun.
Das tagtägliche Leid, die Not, die Verzweiflung, vor allem von Frauen und Kindern, die geschändet, gefoltert, vergewaltigt, und getötet werden.
Ich bin keinem Menschen überlegen, noch will ich mich über eine mir nicht entsprechende Weltanschauung überheben. Jeder Mensch hat seinen eigene Sichtweise, auf sich und die Welt. Wer ich wirklich bin, darüber muss ich tagtäglich neu nachdenken. Dem Wir kann ich nichts zuschreiben, weil ich nicht weiss, was ein jeder Mensch in der Wirklichkeit von Welt für sich und andere von Bedeutung ist.
Anderen Ratschläge erteilen, sich selbst daran halten, bleibt schwieriger.
Es ist einfach den Reichen, das Böse zuzuschreiben. Viel schwieriger ist es, das eigene Böse durchzuarbeiten, damit es nicht auf den Schultern von anderen getragen werden muss.
Der Möchtegern Kaiser des dritten Rom hat den heiligen Krieg ausgerufen.
Der Alp
Samstag, 17. Mai 2025
Texte 9
wo genauso der Duft der Blüten berauscht
wie die Ohnmacht und Verzweiflung
durch die Schau beim betreten der Hölle
Die Prüfung
Freitag, 16. Mai 2025
Die Buchhaltung
wird gearbeitet
der Hausvater kehrt
gegen Abend zurück
er hat ein schlechtes Gewissen
weil er in der Buchhaltung
den Abschluss
noch nicht gemacht hat
Das Sagen
wird einem Mann
vorgeworfen
er spreche zu laut
was ihn wundert
dem Wütenden
sagt er ins Gesicht
das was zu sagen ist
er immer sagen wird
Im Hallenbad
Ahnenmacht
Donnerstag, 15. Mai 2025
Verwertung von Zeitungspapier
Der Brand
Dienstag, 13. Mai 2025
Texte 8
Die Niedertracht
Das Diktat
Der Autokrat
Montag, 12. Mai 2025
Texte 7
entsteht hin zur Geburt der Mensch
das Unbewusste unterscheidet nicht
zwischen hell und dunkel
in uns ist es dunkel
damit wir die Welt
mit unseren Augen sehen können
böse und gut entstehen
zu Wort und Tat
in der Spaltung des Bewusstseins
der Lehrmeister von Geburt zum Tod
ist die Seele in jedem Menschen
Das Gefühl von Sinnlosigkeit und Leere kann auch bedeuten, dass der Mensch nach dem tieferen Sinn des Lebens sucht.
Jeder Mensch hat die Aufgabe, den Schwächeren Hilfe zu leisten und dem Leben zu dienen.
Wer die Würde des Menschen verachtet, muss sich mit der bösen Tat vor sich selbst verantworten.
Der Zeigefinger auf die bösen andern ist nicht hilfreich.
Das Bessere an jedem Tag üben, das ist die Aufgabe jedes Einzelnen.
Begraben
Die Vorsorge
Frühmorgens
Sonntag, 11. Mai 2025
Der Traum
Samstag, 10. Mai 2025
Die Flucht
Freitag, 9. Mai 2025
unterwegs
Lebenswasser
Donnerstag, 8. Mai 2025
Texte 6
Die Wirklichkeit der Seele, aus dem alle Begabungen und Talente des Menschen noch heute entstehen, dem kann jeder, der es besser weiss, eine Doppeldeutigkeit zumessen.
die Ehre eines Schriftstellers
sagt noch nichts darüber aus
wie seine Geschichte
In der Menschheit ankommt
sterben müssen wir alle
nächtlicher Dramen der Seele
in denen er nicht der Schöpfer ist
in dem wundersamen Geschehen
dem Träumer wird in den Geschichten
im Guten wie im Bösen
eine Nebenrolle zugeschrieben
wenn er den Mut aufbringt
davon zu erzählen
wird er als ein Dummkopf verschrien
meine Schuld
ist in der Seele nicht abzuwaschen
erfasst jeden Schritt
nicht mit dem Auge
die Füsse
und die Gangart
der anderen
in ein zurück
Die Flucht
Ein Mensch
Verdeckter Himmel
Mittwoch, 7. Mai 2025
Texte 5
Die Menschenwürde gilt der gesamten Menschheit.
Jede Überzeugung in einem Lehrsatz, für Frieden und Toleranz scheinbar wortmächtig zu sein, den Krieg in aller Welt bannen zu können, scheitert an der Wirklichkeit der Welt.
Das Abbild
Zu Gast
Dienstag, 6. Mai 2025
Texte 4
von Geburt bis zum Tode ist jeder Mensch ausgesetzt
alle Menschen haben ihre eigene Würde
was zur Not zu ändern ist
fängt mit neuer Einsicht bei jedem Menschen selber an
die Herren der spirtuellen und weltlichen Macht haben nicht gelernt
das Geist und Seele in jedem Menschen
die Vergangenheit der Menschheitsgeschichte und das Bild der Verantwortung für die Zukunft in sich trägt
das was sich in der Aussenwelt an Diktat und Dogmen geändert werden muss
von den Tyrannen jeglicher Art
Seele und Geist als Grundlage des Menschseins
bis zur Ohnmacht Menschen gefügig untertan machend
und das tagtäglich rund um den Globus bis heute
sie erwacht in jedem Menschen
im Mutterleib noch vor der Geburt
den Weg den eine Mensch
durch sein Leben geht
zwischen böse und gut
bleibt jedem Menschen offen
Dem Tod kann niemand trotzen
der Tod nimmt alle
die ihm nicht gehorchen wollen
beim letzten Atemzug mit sich fort
- vom nicht vor der Geburt
- zum nicht nach dem Tod
Das Unbewusste, worauf das Denken seinen Hochsitz aufgeschlagen hat, es will nicht begreifen, das die Gewissheit, von ja und nein, aus demselben in das Bewusstsein gelangt ist.
Der Kern des Daseins, im Körper eingeschlossen, liegt dem Zweifler unnahbar.


