Freitag, 6. März 2026

Antwort an: Die Trommler






Die Verdienste der rumschicken Literatur und Kunst.


Das geistige Leben eines jeden Volkes verläuft nicht abgesondert vom Leben anderer Völker. Es bildet sich als Ergebnis des Zusammenwirkens der Kulturen verschiedener Völker, dabei seine wesentlichen nationalen Traditionen und Züge bewahrend und entfaltend.

Das geistige Leben eines jeden Volkes verläuft nicht abgesondert vom Leben anderer Völker. Es bildet sich als Ergebnis des Zusammenwirkens der Kulturen verschiedener Völker, dabei seine wesentlichen nationalen Traditionen und Züge bewahrend und entfaltend.

Das kennzeichnende Merkmal der russischen Kultur war nicht nur ihr hoher Ideengehalt, sondern auch ihr kämpferischer Geist. Dies ist auch der Grund, weshalb die russische Kultur, die die führenden fortschrittlichen Ideen der Menschheit in sich aufnahm, auch selbst auf die Entwicklung dieser Ideen einen mächtigen Einfluss ausübte. Mit dem großenPuschkin beginnend, nahm dieser Einfluss immer mehr zu. Die französischen Schriftsteller Georges Sand, Alphonse Daudet, Emile Zola, Maupassant hielten Turgenjew für einen großen Meister des Wortes und lernten im gleichen Maße von ihnen. In seiner Grabrede über der sterblichen Hülle Turgenjews sprach der französische Dichter Renan: „In Turgenjew lebte eine ganze Welt. Der Stamm der Slawen, die jetzt auf den ersten Plan in die Geschichte der Völker gerückt sind, bildet eine phänomenale Erscheinung und verkörpert sich in diesem großen Künstler. Turgenjew war ein Sohn seines Vaterlandes, aber nach seiner Art und Weise zu fühlen und zu schaffen, gehörte er der ganzen Menschheit.“


Einen noch größeren Einfluss auf die Kultur der Welt übten Tolstoi und Dostojewskij aus. Der französische Schriftsteller Romain Rolland schrieb über den mächtigen Einfluss Leo Tolstois auf das geistige Leben Europas folgendes: „Es war dies wie ein in das grenzenlose Weltall geöffnetes Tor, wie eine große Offenbarung des Lebens. Noch nie war eine ähnliche Stimme in Europa ertönt.“ Großen Einfluss hatte in Europa auch Dostojewskij – „der erste Psychologe der Weltliteratur“, wie ihn der Schriftsteller Thomas Mann nannte. Tschechowsund besonders Gorkis Werke schufen in Europa eine neue Schule von Schriftstellern.


Die russische Literatur beeinflusste die Bildung der Schriftsteller anderer slawischer Völker in erheblichem Maße. Die Werke Belinskijs, Tschernischewskijs, Nekrassows und anderer russischer Schriftsteller hatten eine mächtige Einwirkung auf die slawischen Schriftsteller.


Noch tiefer und unmittelbarer war die Verbindung der russischen Kultur mit der Kultur der anderen Völker Russlands. Die herrschenden Klassen des zaristischen Russlands fürchteten die Entwicklung der russischen Kultur und hinderten ihr schöpferisches Aufblühen. Um so mehr erniedrigten und unterdrückten sie die Kultur der unterjochten Völker.

Das russische Volk schuf seine nationale Kultur, die von Achtung gegenüber der Kultur anderer Völker durchdrungen ist.


Das Wachstum des Kapitalismus in den Grenzgebieten Russlands war von der Entwicklung einer nationalen Bewegung unter den unterdrückten Völkern Russlands begleitet. Die fortschrittlichen russischen Menschen zeigten gegenüber den Anfängen und Offenbarungen der Kultur der erwachenden Nationen tiefe Sympathie. Zwischen den russischen Kulturschaffenden und den fortschrittlichen Vertretern der andren Völker Russlands wuchs und befestigte sich eine brüderliche Freundschaft.


Das ukrainische Volk hat im 19. Jahrhundert eine Reihe von bedeutenden Schriftstellern aufzuweisen, die die reiche und klangvolle ukrainische Sprache vervollkommnet und bedeutende künstlerische Werke in ukrainischer Sprache geschaffen haben. Die Schöpfer der ukrainischen Literatursprache und Gründer der ukrainischen Literatur waren die drei Schriftsteller: Kotljarewskij – der Autor von „Natalka-Poltawka“ und „Aeneida“, Kwitka-Osnowjanenko – der Verfasser der „Kleinrussischen Novellen“, und Grebinka – der Autor ukrainischer Fabeln und Gedichte, ein persönlicher Freund und Übersetzer des großenPuschkin. (Ach ja, die Ukraine- Davon will heute niemand mehr was wissen. P.R.)

Der große Volksdichter der Ukraine war Taras Grigorjewitsch Schewtschenko.


Taras Grigorjewitsch Schewtschenko 1814 bis 1861

Entnommen aus dem Buch „Das Sowjetland“, Band 1


In seiner Kindheit war er, der Sohn eines Leibeigenen, Hirte, später diente er bei einem Gutsbesitzer. Zusammen mit seinem Herrn gelangte er nach Petersburg und wurde zu einem Malermeister in die Lehre gegeben. Im Jahre 1836 wurde Schewtschenko mit den Schriftstellern Shukowskij und Grebinka bekannt, sowie mit dem berühmten Künstler Brjullow. Um dem urwüchsigen Talent das Studium zu ermöglichen, malte Brjullow ShukowskijsPorträt, verloste es in einer Lotterie und kaufte für die erhaltenen 2500 Rubel Schewtschenkofrei. Schewtschenko trat in die Akademie der Künste ein. Zur gleichen Zeit schrieb er seine ersten Gedichte. Im Jahre 1840 erschien seine erste Gedichtsammlung „Kobsarj“ („Der Kobsaspieler“). Von tiefem Hass gegenüber dem Zarismus ist Schewtschenkos Gedicht „Der Traum“ erfüllt. In dem Gedicht „Der Kaukasus“ ruft Schewtschenko die Werktätigen aller Nationen zu Aufstand gegen den Zarismus, gegen das von ihm geschaffene Völkergefängnis, wo „von dem Moldauer bis zum Finnen in allen in allen Sprachen alles schweigt.“

Im April 1847 wurde Schewtschenko wegen revolutionärer Tätigkeit verhaftet. Das Gericht fällte das Urteil: „Den Künstler Schewtschenko wegen Abfassung aufrührerischer und in höchstem Grade frecher Gedichte, da er von starker Konstitution ist, als Gemeinen dem Orenburger Korps zuzuteilen.“

Der Zar Nikolaj I. fügte diesem Urteil hinzu: „Unter strengster Aufsicht – mit dem Verbot, zu schreiben und zu malen.“

Nach zehnjähriger Verbannung wurde Schewtschenko freigelassen. Die Verbannung hatte den revolutionären Dichter nicht gebrochen. Nach wie vor rief er das ukrainische Volk zum Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit auf. Im Juli 1859 siedelte er nach Petersburg über, wo er sich mit dem großen russischen revolutionären Schriftsteller Tschernyschewskijbefreundete. Die Führer der russischen revolutionären Demokratie Tschernyschewskij undDobrojubow schätzen Schewtschenko als ihren Gesinnungsgenossen und Mitkämpfer hoch ein. Dobroljubow schrieb über Schewtschenko: „Er ist ein Volkspoet in vollen Sinne des Wortes…Er kam aus dem Volke, lebte mit dem Volke, und nicht nur mit den Gedanken, sondern auch durch die Umstände seines Lebens war er mit ihm stark und mit allen Fibern verbunden.“

Schewtschenko brachte den russischen Schriftstellern und Revolutionären, die um die Freiheit der Völker kämpften, größte Liebe entgegen.

In der Entwicklung des poetischen Genius von Schewtschenko spielte die große russische Kultur, der Schewtschenko mit tiefer Achtung begegnete, eine gewaltige Rolle.

Die Werke des großen Volksdichters der Ukraine, des revolutionären Demokraten Schewtschenko, gehören nicht nur dem ukrainischen Volke, sondern allen Völker der Sowjetunion. (Na ja, davon ist nichts mehr geblieben. P.R.)


In enger Verbindung mit der russischen Kultur entwickelte sich auch die bjelorussische Literatur. In der Mitte des 19. Jahrhunderts trat der bedeutende Dichter und DramaturgDunin-Marzinkewitsch hervor, der mit seinen Poemen „Gapon“, „Kupala“ und anderen den Grund zur bjelorussischen Literatursprache legte. Er war der erste Schriftsteller, der sich dem überaus reichen Schaffen des bjelorussischen Volkes zuwandte. Nach der Reform des Jahres 1861 brachte die bjelorussische Literatur einen ganzen Plejadenschwarm von neuen bedeutenden Schriftstellern hervor, mit Franzisk Boguschewitsch an der Spitze, der besonders energisch für die Entwicklung der bjelorussischen Sprache kämpfte. In Poesie und Prosa schilderten die bjelorussischen Dichter und Schriftsteller wahrheitsgetreu das schwere Leben der weißrussischen Bauernschaft und traten als Ankläger der Zustände des zaristischen Russlands auf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts rückt der revolutionäre Dichter Janka Kupala auf den ersten Platz. Janka Kupala (dies war der literarische Name von Iwan Dominikowitsch Luzewitsch), der Sohn eines armen Bauern, wurde der Herold für die Millionenmassen des unglücklichen bjelorussischen Volkes in seinem Befreiungskampf. Zur Zeit des revolutionären Aufschwungs in den Jahren 1912 bis 1913 schreib Janka Kupala die klassischen Werke der bjelorussischen Literatur: die Gedichtbücher „Shalejka“, „Gusljar“, „Spadtschina“ und andere.


Unter der ideellen Einwirkung der russischen Kultur entfaltete sich auch das Schaffen der Schriftsteller Georgiens, Armeniens und Aserbaidschans.

Die Gründer der neuen georgischen Literatur war Ilja Tschawtschadse, ein glühender VerehrerBelinskijs, Dobroljubows und Tschernyschewskijs. Unter dem Einfluss dieser revolutionären Demokraten und Vertreter des großen russischen Volkes geißelte Tschawtschawadse in seinen Werken den degenerierten Adel und schrieb verständnisvoll über die unterdrückte Bauernschaft. Er veröffentlichte Übersetzungen der Artikel von Belinskij, Dobroljubowund anderer russischer und westeuropäischer Schriftsteller. Die Zeitschrift „Der Bote Georgiens“, die Tschawtschawadse herausgab, wurde das Zentrum der Aufklärungsbewegung unter dem georgischen Volk. Ilja Tschawtschawadse ist der Schöpfer und Klassiker der zeitgenössischen georgischen Literatursprache.

Einer der bedeutensden Schriftsteller Armeniens war Chatschatur Abowjan. Sein Roman „Die Wunden Armeniens“, aus der Geschichte des russisch-persischen Krieges, spielte in der Geschichte der nationalen Kultur Armeniens eine große Rolle und legte den Grund zu der neuen armenischen Literatursprache. Dieser Roman, der der Stimmung nach patriotisch ist, schilderte in grellen Farben die schwere Lage des armenischen Volkes unter der persischen Oberherrschaft. Abowjan schätzte die russische Kultur hoch und war ein glühender Anhänger der geistigen und politischen Annäherung an das russische Volk. Er eröffnete die erste weltliche Schule in Armenien und machte die armenische Jugend mit den besten Werken der russischen und westeuropäischen Literatur bekannt. In den 1850er bist 1860er Jahren wurde in Moskau die Zeitschrift „Das Nordlicht“ in armenischer Sprache herausgegeben, in der vorbildliche Werke der russischen Literatur abgedruckt wurden.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Gründer der aserbaidschanischen Literatur, Mirsa Achundow, seinen Kampf um die Entwicklung der aserbaidschanischen Sprache und schlug eine Reform des arabischen Alphabets vor. Achundow wurde in einer russischen Schule erzogen und die russische Literatur hatte einen großen und positiven Einfluss auf sein Schaffen. Achundow liebte besonders Puschkin. Er schrieb auf den Tod des russischen Dichters eine seiner besten Dichtungen. In seinen Lustspielen entlarvte er die Heuchelei und die Habgier der muselmanischen Geistlichkeit. Man nannte ihn den muselmanischen Molière. Achundow trat als erster gegen die Rechtlosigkeit der Frauen auf und kämpfte für die Aufklärung des aserbaidschanischen Volkes.


In Kasachstan waren der kasachische Dichter Abaj Kunanbajew und der demokratische Gelehrte Tschokan Walichanow glühende Anhänger der russischen Aufklärer. Kunanbajewwar der Gründer der kasachischen Literatursprache und Klassiker der kasachischen Literatur. Er hat die Werke Puschkins, Lermontows und Krylows in die kasachische Sprache übersetzt. Kunanbajew erblickte in einer tiefen und engen Verbindung mit der fortschrittlichen Kultur den sichersten Weg zur Aufklärung des kasachischen Volkes.

Ein ebensolcher überzeugter Verfechter der Freundschaft des russischen und kasachischen Volkes war Tschokan Walichanow, der sich mit Dostojewskij und anderen Schaffenden der russischen Kultur und Aufklärung der Mitte des 19. Jahrhunderts befreundete. Walichannowwar der erste kasachische Gelehrte. Seine Arbeiten über die Geschichte und Geographie der Völker Mittelasiens hatten große wissenschaftliche Bedeutung und waren von Mitgefühl für die unterdrückten Völker erfüllt.


Die kulturelle gegenseitige Beeinflussung und enge Verbindung aller Völker Russlands half die Rückständigkeit und Unwissenheit, die die zaristische Regierung aufrechterhalten suchte, zu überwinden. Die vom Zarismus unterdrückten Völker begeisterten sich an den fortschrittlichen Ideen der russischen Kultur; aus den großen Schöpfungen der russischen Schriftsteller eigneten sich die Ideale der politischen Freiheit und sozialen Gerechtigkeit an. Sie lernten, im russischen Volke ihren besten Freund und Führer im Kampfe um die nationale und soziale Befreiung zu sehen.

Besonders verstärkte sich der fortschrittliche Einfluss der russischen Kultur der anderen Völker Russlands vom Ende des 19. Jahrhunderts an, als an die Spitze der Freiheitsbewegung sämtlicher Völker Russlands das Proletariat trat, das solche Genies der Weltkultur wieLenin und Stalin hervorgebracht hat. Russland wurde das Vaterland des Leninismus– der höchsten Errungenschaft der russischen und der Weltkultur.



Entnommen aus dem Buch „Das Sowjetland“, Band 1 aus dem Jahre 1947, bearbeitet von Petra Reichel



Original-Autorin: Anna Michailowna Pankratowa


Original-Text aus dem Buch „Das Sowjetland“

Die Kultur der Völker Russlands im 19. Jahrhundert




 Die Antwort wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Die Würdigung der großen Leistungen der russischen Literatur und Kunst ist zweifellos berechtigt. Schriftsteller wie Alexander Puschkin, Leo Tolstoi, Fjodor Dostojewski oder Anton Tschechow haben das geistige Leben Europas und der Welt nachhaltig geprägt. Ihre Werke gehören zum gemeinsamen kulturellen Erbe der Menschheit und haben Generationen von Leserinnen und Lesern beeinflusst. Auch die Wechselwirkungen zwischen den Kulturen der Völker des damaligen Imperiums – etwa mit der ukrainischen Tradition um Taras Schewtschenko – sind ein bedeutender Teil dieser Geschichte.


Gerade deshalb erscheint es wichtig, kulturelle Leistungen klar von politischer Macht und ideologischer Instrumentalisierung zu unterscheiden. Die Bewunderung für Literatur, Kunst und geistige Leistungen darf nicht dazu führen, die politischen Realitäten zu beschönigen, unter denen viele Menschen im russischen Imperium und später in der Sowjetunion leben mussten. Das gilt insbesondere für die Zeit der sogenannten „Diktatur des Proletariats“, die sich unter der Herrschaft von Joseph Stalin zu einer autoritären Diktatur entwickelte und für viele Menschen mit Verfolgung, Unterdrückung und großem Leid verbunden war.


Ebenso wenig kann der Verweis auf kulturelle Traditionen oder historische Verdienste als Rechtfertigung für militärische Aggression dienen. Kultur steht ihrem Wesen nach für Austausch, Humanität und Verständigung zwischen Völkern. Angriffskriege und nationale Überheblichkeit widersprechen den humanistischen Idealen, die viele der großen Schriftsteller selbst vertreten haben.


Gerade Autoren wie Tolstoi oder Dostojewski haben in ihren Werken immer wieder die moralische Verantwortung des Menschen, das Leiden der Schwachen und die Suche nach Wahrheit thematisiert. Wer ihr geistiges Erbe ernst nimmt, wird deshalb auch bereit sein, Unrecht zu benennen – unabhängig davon, von welchem Staat oder welcher Macht es ausgeht.


Die Anerkennung der großen russischen Kultur sollte daher nicht politisch instrumentalisiert werden. Sie gehört – wie jede große Kultur – der gesamten Menschheit und erinnert daran, dass Freiheit, Würde und Frieden die Grundlagen eines wahrhaft humanen Zusammenlebens sind.



Das hat ja die KI wunderbar formuliert. Nichts desto trotz wird hier wiederum eine politische Ideologie vertreten. Niemand lebt im luftleeren Raum. Also kann keine Bewertung von Kultur und Geschichte ideologiefrei sein, auch kein großes Erbe der Menschheit. In diesem KI-Text erkenne ich die übliche westliche Propaganda fein verpackt.



Dieser Brief wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Sehr geehrter Herr „prkreuznach“,


Ihr Hinweis, dass kein Mensch und keine Bewertung von Kultur und Geschichte im luftleeren Raum entsteht, ist grundsätzlich zutreffend. Historische Deutungen und kulturelle Bewertungen stehen immer in einem gesellschaftlichen, politischen und zeitlichen Kontext. Dies gilt für jede Perspektive – unabhängig davon, ob sie im Westen, im Osten oder in anderen Teilen der Welt formuliert wird.


Gerade deshalb ist es aus wissenschaftlicher und historischer Sicht sinnvoll, zwischen kulturellen Leistungen, historischer Einordnung und politischer Instrumentalisierung zu unterscheiden. Die Würdigung der bedeutenden Beiträge der russischen Literatur – etwa durch Autoren wie Alexander Puschkin, Leo Tolstoi oder Fjodor Dostojewski – stellt keine politische Ideologie dar, sondern entspricht einem breiten internationalen Konsens der Literatur- und Kulturwissenschaft.


Ebenso gehört es zur historischen Verantwortung, politische Systeme und ihre Auswirkungen auf Menschen kritisch zu betrachten. Die Auseinandersetzung mit autoritären Herrschaftsformen und ihren Folgen ist kein Ausdruck einer bestimmten geopolitischen Propaganda, sondern Teil einer allgemein anerkannten historischen Forschung, die sich auf Quellen, Dokumente und Zeitzeugnisse stützt.


In pluralistischen Gesellschaften ist es ein grundlegendes Prinzip, dass unterschiedliche Interpretationen von Geschichte nebeneinander bestehen können. Entscheidend ist dabei jedoch, dass Kritik oder Zustimmung auf überprüfbaren historischen Tatsachen, argumentativer Nachvollziehbarkeit und gegenseitigem Respekt beruhen.


Die Anerkennung des kulturellen Erbes eines Volkes und die kritische Betrachtung politischer Entwicklungen schließen sich daher nicht aus. Im Gegenteil: Eine verantwortungsvolle historische Betrachtung versucht gerade, beide Ebenen differenziert zu würdigen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans Gamma 

Pou fer enn tes ouswa non?

 Trwa dimounn pe debout kot stasion teleferik. Gardien sekirite-la demann zot si zot anvi vwayaz orizontalman ouswa vertikalman. Enn parmi bann dimounn-la demann gardien-la si li pe rod verifie zot lintansion.

Къолтукъ плиткалары .

 Къолтукълы плиткалардан япылгъан тапмаджаны мукъайтлыкънен янъыдан джыйып, уста устагъа ве истисалджыгъа къайтаралар.

Faydasız oca

 O, töşeginden sekirip tura ve sviteriniñ tübündeki kiçkene savuttaki beyaz sousnı aşhanege alıp kire. Yardımcı onı sous ayırılıp, cıyılıp ketecegi aqqında haberdar ete. Baş aşçı ştekerni qoymazdan evel salat sousını rakovinağa töke. Şegirt ustanıñ tüşüncesizligi içün tenqid ete.

Di flawa

 Di vayɛl dres we di flawa we nɔ de si, de rɔn na di land.

Ljudsko dostojanstvo

 Standard, krajnje lijevo u sivo-smeđoj tkanini, ističe premisu ljudskog dostojanstva malim crnim tiskanim slovima.

Nakokiya peyvan

 Divê kûçikê şivanê dilsoz li derveyî deriyê bajêr bisekine, di heman demê de xerîbek ku ew berê xwe daye wî, divê xwe di meydana şerê gotinan de îspat bike da ku jiyana xwe xilas bike.

Antwort an: 360° Durchblick

Die militärische Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran hat heute eine neue, irreversible Stufe erreicht. Nach dem Scheitern der Genfer Verhandlungen am 26. Februar führen massive Luftschläge und iranische Gegenschläge auf internationale Stützpunkte zu einem regionalen Flächenbrand. Die aktuelle Lage bestätigt dabei auf beklemmende Weise die Kernargumente, die der Nahost-Experte Michael Lüders bereits 2012 in seinem Werk „Der falsche Krieg“ formulierte.



https://michael-lueders.de/der-falsche-krieg/

Das Genfer Paradoxon: Diplomatie als Alibi?
In der politikwissenschaftlichen Retrospektive markieren die Gespräche vom 26. Februar in Genf den Wendepunkt. Während die US-Administration unter Präsident Trump von einer „letzten Chance“ sprach, deuten die heute – nur 48 Stunden später – eingeleiteten „Major Combat Operations“ auf eine vorbereitete militärische Logik hin.


Lüders’ zentrale These der „Alibi-Diplomatie“ scheint sich hier zu materialisieren: Er argumentiert, dass Verhandlungen oft so gestaltet werden, dass sie scheitern müssen. Durch Forderungen, die die nationale Souveränität des Irans (etwa den vollständigen Verzicht auf Raketentechnologie bei gleichzeitigem Verbleib der Sanktionen) untergraben, wird ein diplomatisches Patt erzeugt. Dieses Patt dient im Anschluss als moralische und politische Rechtfertigung für den Übergang zur militärischen Gewalt.

Solch ein Vorgehen dient dazu, die Weltöffentlichkeit und den eigenen Kongress zu überzeugen: „Wir haben alles versucht, aber Teheran ist nicht kompromissbereit.“ Damit wird der Weg für den „unvermeidlichen“ Militärschlag psychologisch geebnet.

Die Geografie des Flächenbrands
Ein Hauptpfeiler von Lüders’ Warnung war die Unmöglichkeit, einen Krieg gegen den Iran lokal zu begrenzen. Die heutigen Berichte über Angriffe auf US-Stützpunkte in Abu Dhabi (Al-Dhafra), Katar (Al-Udeid), Kuwait (Camp Arifjan), Irak (Al-Harir Air Base & Arbil), Jordanien  und die Fünfte Flotte in Bahrain sind die direkte Umsetzung der iranischen Doktrin der asymmetrischen Verteidigung.


Regionale Ausweitung: Der Konflikt hat innerhalb weniger Stunden die Grenzen der Nationalstaaten überschritten. Die Einbeziehung der Golfstaaten zeigt, dass die regionale Sicherheitsarchitektur, wie von Lüders prophezeit, in sich zusammengebrochen ist.


Globale Knotenpunkte: Berichte über Drohungen gegen strategische Punkte in internationalen Gewässern spiegeln Lüders‘ Warnung vor dem „Bumerang-Effekt“ wider: Ein Angriff auf das iranische Zentrum führt zu Reaktionen an den empfindlichsten Stellen des Welthandels.

Die nukleare Frage und der strategische Trugschluss
Offiziell begründen Israel und die USA die heutigen Präventivschläge mit der „existentiellen Bedrohung“ durch das iranische Atomprogramm. Lüders hält dem entgegen, dass militärische Schläge das technologische Wissen nicht auslöschen können. Stattdessen bewirkt die Gewalt eine nationale Konsolidierung im Iran.

Das „Irak-Syndrom“: Zwischen Geheimdienstberichten und politischem Kalkül
Ein zentraler Aspekt ist der Vergleich zur Vorgeschichte des Irak-Krieges 2003. Ein wiederkehrendes Muster: Die mediale und politische Aufbereitung von „Indizien“ zu „unwiderlegbaren Beweisen“.


Die Abwesenheit des „Smoking Gun“: Wie schon bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins, auch im Fall Irans wird oft mit Wahrscheinlichkeiten operiert, statt mit Fakten. Trotz intensivster Überwachung durch die IAEO (Internationale Atomenergieorganisation) gab es bis zu den heutigen Ereignissen keine verifizierten Belege für den Bau eines nuklearen Sprengkopfes.


Religiöse De-Eskalation ignoriert: Ein oft übersehenes Argument, das wir hervorheben müssen, ist die offizielle Position der iranischen Führung. Bereits unter Ayatollah Khamenei wurde eine Fatwa (religiöses Rechtsgutachten) erlassen, die die Entwicklung und den Einsatz von Atomwaffen als „Haram“ (religiös verboten und sündhaft) einstuft. In der westlichen Berichterstattung wird dieses Element meist als taktisches Manöver abgetan; Lüders hingegen sieht darin ein ernstzunehmendes kulturelles und politisches Signal, das eine diplomatische Brücke hätte sein können.

Während westliche Strategen oft auf einen Kollaps des Systems hoffen, provoziert der Angriff genau das Gegenteil. Wie Lüders präzise vorhersagte, führt die äußere Bedrohung zu einer „Fahnenflucht nach innen“. Selbst Kritiker des Regimes solidarisieren sich im Moment des Angriffs mit dem Staat, was die Position der Hardliner zementiert und jede Chance auf einen moderaten Wandel für Generationen zerstört.


Daten der letzten Stunden deuten darauf hin, dass die zuvor zerstrittene iranische Gesellschaft angesichts der Angriffe auf Teheran eine Solidarisierung mit der Führung zeigt. Dies konterkariert das westliche Ziel eines „Regimewechsels von innen“ und stärkt stattdessen die Hardliner – ein Szenario, das Lüders als größte strategische Fehlkalkulation des Westens bezeichnete.

Geopolitik vs. Gefahrenabwehr: Der Kampf um die Hegemonie
Lüders bricht mit der Erzählung, es handele sich um einen rein defensiven Akt zum Schutz der Welt vor einer nuklearen Bedrohung. Er demaskiert den Konflikt als klassischen machtpolitischen Kampf um die Vorherrschaft im Nahen und Mittleren Osten.


Eindämmung einer Regionalmacht: Der Iran hat in den letzten zwei Jahrzehnten seinen Einfluss – den sogenannten „Schiitischen Halbmond“ – von Teheran über Bagdad und Damaskus bis nach Beirut ausgedehnt. Lüders argumentiert, dass der militärische Schlag des Westens primär dazu dient, diesen geostrategischen Zuwachs zu brechen. Es geht nicht um die Atome, sondern um die Landkarte.
Ressourcen und Kontrolle: Die Kontrolle über die Energiekorridore und die Schwächung eines Staates, der sich der westlichen Finanz- und Sicherheitsarchitektur entzieht, sind laut Lüders die wahren Triebfedern. 

Die „nukleare Gefahr“ fungiert hierbei lediglich als ein im Westen moralisch leicht vermittelbares Narrativ, um einen völkerrechtlich problematischen Angriffskrieg zu legitimieren.


Die Anatomie einer angekündigten Katastrophe


Die heutige Eskalation am 28. Februar 2026 ist kein Unfall der Geschichte, sondern die Konsequenz einer Politik, die – wie Michael Lüders analysiert – Symptome (Atomprogramm) bekämpft, um geopolitische Ziele (Hegemonie) zu erreichen. 

Indem der Westen die Lehren aus dem Irak-Krieg ignorierte und die religiös-politischen Signale Teherans als Täuschung diskreditierte, hat er sich in eine Sackgasse manövriert.


Das Ergebnis ist der von Lüders befürchtete Zustand: Ein Krieg, der die nukleare Ambition nicht beendet, sondern sie im Sinne der „nationalen Verteidigung“ erst recht moralisch für die Gegenseite rechtfertigt, während er gleichzeitig die globale Stabilität opfert.

 


Antwort:

Dieser Beitrag wurde mit dem System ChatGPT moderiert.

Vielen Dank für diesen ausführlichen und analytischen Beitrag. Die Bezugnahme auf die Argumentation von Michael Lüders und die Darstellung der geopolitischen Logiken hinter militärischen Eskalationen ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion. Gerade der Hinweis darauf, dass Diplomatie in manchen Fällen instrumentalisiert werden kann, um militärische Schritte politisch zu legitimieren, verdient Aufmerksamkeit und kritische Prüfung.


Gleichzeitig halte ich es für wichtig, diese Analyse in einen breiteren globalen Kontext einzuordnen. Kritik an militärischer Machtpolitik darf nicht selektiv bleiben. Wenn wir die Instrumentalisierung von Narrativen zur Rechtfertigung von Kriegen analysieren, sollten wir dies konsequent auch auf andere Akteure anwenden.


Die Russische Föderation führt seit Jahrzehnten militärische Interventionen und Angriffskriege – von Tschetschenien über Georgien bis zur großangelegten Invasion der Ukraine. Auch dort wurde Diplomatie immer wieder mit Narrativen begleitet, die letztlich militärische Gewalt legitimieren sollten. In ähnlicher Weise sehen wir in China eine Politik der territorialen Expansion und der systematischen Unterdrückung von Minderheiten, insbesondere der Uiguren in Xinjiang, die international vielfach dokumentiert ist.


Gerade deshalb ist es aus meiner Sicht entscheidend, dass Kritik an westlicher Machtpolitik nicht in ein geopolitisches Schwarz-Weiß-Narrativ kippt, in dem autoritäre Großmächte implizit relativiert oder als Gegengewicht romantisiert werden. Die Realität der internationalen Politik zeigt vielmehr, dass Machtpolitik, Einflusszonen und propagandistische Rechtfertigungen keineswegs ein ausschließlich westliches Phänomen sind.


Eine wirklich glaubwürdige friedenspolitische Analyse muss deshalb universelle Maßstäbe anlegen: Völkerrecht, Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht von Gesellschaften sollten unabhängig davon gelten, ob Verstöße von westlichen Staaten, Russland, China oder regionalen Mächten im Nahen Osten ausgehen.


Gerade in einer Zeit wachsender globaler Spannungen scheint mir dieser universelle Maßstab entscheidend. Nur so lässt sich vermeiden, dass berechtigte Kritik an einer Seite ungewollt zur rhetorischen Entlastung einer anderen wird.


Ihr Beitrag regt eine wichtige Debatte an – und genau diese Differenzierung halte ich für notwendig, um sie weiterzuführen.


Antwort an: . Dr. Abdul Karim Bakkar

Übermäßiges Predigen.

06.03.2026

Die Flut an Predigten. Die Ära, in der Worte allein zur Überzeugung genügten, ist vorbei. Moderne Gesellschaften sind von einer Flut an Predigten geprägt und achten nun nur noch auf konkrete Projekte vor Ort. Die Glaubwürdigkeit wortgewandter Rhetorik ist erschöpft und wurde durch das globale Streben nach einem dynamischen Islam ersetzt – einer Religion, die sich nicht nur in Büchern findet, sondern in der Ehrlichkeit des Kaufmanns, der Präzision des Handwerkers und der Exzellenz des Gelehrten spürbar ist.
Der Begriff des „Predigers“ muss von seiner Beschränkung auf bloße Worte befreit werden und sich auf jeden Muslim erstrecken, der eine einflussreiche Position im Leben innehat. Exzellenz im Beruf ist im Kern ein Akt des Glaubens, und weltlicher Erfolg, der von Werten geleitet wird, ist die höchste Form stiller Predigt. Der Mitarbeiter, der die Zeit anderer respektiert, und der Student, der nach intellektueller Exzellenz strebt, sind in Wirklichkeit der praktische Beweis für die Vitalität dieser Religion und ihre Fähigkeit, energiegeladene und kreative Persönlichkeiten hervorzubringen. Der wahre Sieg der Religion in dieser Zeit wird nicht durch erschöpfende intellektuelle Debatten errungen, sondern durch die Präsentation eines alternativen Modells: eines Modells, das Reinheit des Geistes mit einwandfreiem Verhalten, Demut mit Disziplin und Vertrauen auf Gott mit einem respektvollen Umgang mit den Mitmenschen verbindet. Die Botschaft des Islam braucht heute ein lebendiges Beispiel, das lauter spricht als Worte, und lebende Vorbilder, die die Würde der Werte durch aufrichtiges Handeln wiederherstellen, nicht durch bloß wortgewandte Verkündigungen. Dr. Abdul Karim Bakkar

Antwort:

Ihr Text erinnert daran, dass Worte allein heute nicht mehr überzeugen. In diesem Punkt stimme ich zu: Glaubwürdigkeit zeigt sich vor allem im Handeln. Doch zugleich möchte ich einen Gedanken hinzufügen, der für mich grundlegend ist.


Die Quelle der Wahrheit und der Weisheit liegt nicht ausschließlich in einer bestimmten religiösen Tradition oder in der Zugehörigkeit zu einer Religion. Im Kern jedes Menschen lebt eine Seele, und in dieser Seele hat Gott – bildlich gesprochen – sein Zelt im Menschen aufgeschlagen. Daraus erwächst eine Würde, die jedem Menschen zukommt: universell, unteilbar und absolut. Sie gilt allen Menschen gleichermaßen, unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.


Das Vorbild ist daher nicht nur in der Exzellenz der Gelehrten oder in der besonderen Frömmigkeit einzelner zu suchen, sondern im Menschen selbst. Der unnahbare Gott ist zugleich der Gott in uns. Niemand verfügt über „seinen“ Gott so, dass er anderen Menschen überlegen gegenübertreten oder ihnen den Spiegel der Wahrheit vorhalten könnte.


Wenn jemand glaubt, seine Überzeugung durch einen Sieg über „Ungläubige“ oder durch die Überlegenheit seiner eigenen religiösen Vorstellung verbreiten zu müssen, übersieht er vielleicht etwas Wesentliches: Die Botschaft Gottes wirkt im Inneren jedes Menschen. Sie spricht durch das Gewissen, durch Träume, durch die stille Stimme der Seele. Sie fordert jeden Menschen an seinem eigenen Ort – dort, wo er lebt und handelt – immer wieder zu neuer Einsicht auf: zu sich selbst und zu einem würdevollen Umgang mit anderen.


Dazu braucht es weniger Verkündigung als Demut. Demut vor Gott im eigenen Inneren und die Bereitschaft, ein Leben lang auf die Stimme der Seele zu hören. Vielleicht liegt gerade darin die tiefste Form eines glaubwürdigen Zeugnisses.


Donnerstag, 5. März 2026

Beitrag an. Full Circle

 Dieser Beitrag wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Vielen Dank für Deinen nachdenklichen Beitrag. Die Kriegsmüdigkeit vieler Menschen ist verständlich – besonders angesichts der schrecklichen Opferzahlen im Zusammenhang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine seit dem Beginn der Russischer Überfall auf die Ukraine 2022.


Ich würde jedoch einen Punkt gerne differenzieren: Angriffskriege gegen Schwächere sind historisch keineswegs ein exklusives Produkt einer „liberalen globalen Elite“. Die Geschichte zeigt vielmehr, dass sehr unterschiedliche politische Systeme – autoritäre Regime ebenso wie Imperien, Militärjuntas oder ideologische Bewegungen – immer wieder Kriege begonnen haben, wenn sie Macht, Einfluss oder Territorium ausweiten wollten.


Ein klassisches Beispiel ist der von Adolf Hitler ausgelöste Zweiter Weltkrieg, der aus einem totalitären Regime heraus begann und Europa sowie große Teile der Welt verwüstete. Ebenso stehen der Überfall von Saddam Hussein auf Kuwait im Jahr 1990 (Irakische Invasion Kuwaits) oder die aktuelle Politik von Wladimir Putin im Kontext des Ukrainekriegs für Entscheidungen autoritärer Machtzentren.


Umgekehrt haben auch demokratische Staaten Kriege geführt oder Interventionen gestartet, etwa im Kontext des Irakkriegs 2003 unter Präsident George W. Bush. Auch diese Entscheidungen wurden vielfach kritisiert und zeigen, dass geopolitische Interessen, Machtpolitik und sicherheitspolitische Narrative in unterschiedlichen politischen Systemen eine Rolle spielen können.


Der oft zitierte militärisch-industrielle Komplex – ein Begriff, der auf Dwight D. Eisenhower zurückgeht – beschreibt tatsächlich eine strukturelle Gefahr: dass wirtschaftliche Interessen, Rüstungspolitik und politische Entscheidungen sich gegenseitig verstärken. Dieses Problem ist jedoch nicht auf eine einzelne Ideologie oder politische Richtung beschränkt.


Vielleicht liegt der eigentliche gemeinsame Nenner darin, dass Macht, geopolitische Rivalität und wirtschaftliche Interessen immer wieder über Diplomatie und Kooperation gestellt werden – unabhängig davon, ob Regierungen sich „liberal“, „konservativ“, „national“ oder „revolutionär“ nennen.


Gerade deshalb bleibt es wichtig, Kriege und Machtpolitik kritisch zu hinterfragen – aber ohne vorschnelle Monokausalität. Geschichte ist selten so einfach, wie politische Lager sie gern darstellen.

 

Beitrag zur: Aktionsgruppe Bergstrasse

 Dieser Beitrag wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Zur völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Bewertung möglicher deutscher Unterstützungshandlungen im Kontext militärischer Operationen gegen den Iran – Eine juristische Analyse

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht die völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Implikationen einer möglichen politischen oder infrastrukturellen Unterstützung militärischer Operationen der Vereinigten Staaten oder Israels gegen die Islamische Republik Iran durch die Bundesrepublik Deutschland. Ausgangspunkt ist eine kritische Medienanalyse eines aktuellen politischen Beitrags, der eine mögliche Beteiligung Deutschlands an einem Angriffskrieg thematisiert. Im Zentrum der Untersuchung stehen das Gewaltverbot der Charta der Vereinten Nationen, die Regeln staatlicher Verantwortlichkeit sowie die einschlägigen Bestimmungen des deutschen Grundgesetzes.


1. Einleitung

Militärische Konflikte im internationalen System werfen regelmäßig komplexe völkerrechtliche Fragen auf. Besonders relevant sind hierbei Situationen, in denen Drittstaaten nicht unmittelbar an militärischen Operationen teilnehmen, jedoch indirekte Unterstützung leisten, etwa durch logistische Infrastruktur, Überflugrechte oder militärische Stützpunkte.

Die gegenwärtige Diskussion über mögliche militärische Operationen gegen den Iran und eine potenzielle Unterstützung durch europäische Staaten berührt grundlegende Prinzipien der internationalen Rechtsordnung. Der hier analysierte Beitrag stellt die These auf, dass bereits politische Unterstützung sowie die Bereitstellung militärischer Infrastruktur durch Deutschland eine Verletzung des Völkerrechts und des Grundgesetzes darstellen könnten. Diese These soll im Folgenden unter juristischen Gesichtspunkten geprüft werden.


2. Das Gewaltverbot als Grundnorm des modernen Völkerrechts

Das Gewaltverbot stellt einen der zentralen Pfeiler der internationalen Rechtsordnung dar. Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen verpflichtet alle Mitgliedstaaten, in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete Gewaltanwendung zu unterlassen.¹

In der völkerrechtlichen Dogmatik gilt dieses Verbot als zwingende Norm des Völkerrechts (ius cogens).²

Ausnahmen bestehen lediglich in zwei Fällen:

Maßnahmen kollektiver Sicherheit auf Grundlage eines Mandats des Sicherheitsrates gemäß Kapitel VII der UN-Charta.

Ausübung des Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 51 der UN-Charta im Falle eines bewaffneten Angriffs.

Die Rechtmäßigkeit militärischer Operationen ohne Mandat des Sicherheitsrates hängt daher regelmäßig von der Frage ab, ob eine Situation der Selbstverteidigung vorliegt.

In der völkerrechtlichen Literatur ist jedoch umstritten, ob das Selbstverteidigungsrecht auch präventive oder präemptive Militärschläge umfasst. Während einige Staaten eine solche Auslegung vertreten, lehnt ein erheblicher Teil der Völkerrechtswissenschaft diese Interpretation ab.³


3. Völkerrechtliche Verantwortlichkeit bei Unterstützung völkerrechtswidriger Handlungen

Die Frage der Verantwortung von Drittstaaten für Unterstützungshandlungen wird insbesondere durch die „Draft Articles on Responsibility of States for Internationally Wrongful Acts“ der International Law Commission konkretisiert.

Nach Artikel 16 dieser Kodifikation ist ein Staat völkerrechtlich verantwortlich, wenn er einem anderen Staat bewusst Hilfe oder Unterstützung bei der Begehung einer völkerrechtswidrigen Handlung leistet, sofern zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

Der unterstützende Staat hat Kenntnis von den Umständen der Rechtswidrigkeit.

Die Unterstützung trägt kausal zur Durchführung der völkerrechtswidrigen Handlung bei.⁴

Im Kontext militärischer Operationen können insbesondere folgende Formen der Unterstützung relevant sein:

Gewährung militärischer Überflugrechte

Bereitstellung militärischer Infrastruktur

Nutzung von Kommunikations- und Steuerungszentren

logistische Unterstützung

Die Anwendung dieser Norm auf konkrete Fälle ist jedoch stark einzelfallabhängig.


4. Verfassungsrechtliche Bindungen der Bundesrepublik Deutschland

Neben der völkerrechtlichen Ebene sind auch die verfassungsrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland zu berücksichtigen.

Artikel 25 des Grundgesetzes bestimmt, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts sind und den Gesetzen vorgehen. Daraus folgt eine unmittelbare Bindung der deutschen Staatsorgane an das völkerrechtliche Gewaltverbot.⁵

Darüber hinaus enthält Artikel 26 Absatz 1 Grundgesetz ein ausdrückliches Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges:

„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, einen Angriffskrieg vorzubereiten, sind verfassungswidrig.“

Diese Norm wurde historisch vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geschaffen und soll verhindern, dass Deutschland erneut in aggressive militärische Konflikte verwickelt wird.

Die strafrechtliche Umsetzung findet sich heute im Völkerstrafgesetzbuch, insbesondere im Straftatbestand des Verbrechens der Aggression.⁶

Die juristische Frage, ob bereits die Gewährung logistischer Unterstützung eine solche Vorbereitung darstellen kann, ist in der Literatur umstritten. Eine Strafbarkeit setzt in der Regel voraus, dass eine konkrete Beteiligung an der Planung oder Durchführung eines Angriffskrieges vorliegt.


5. Militärbasen ausländischer Streitkräfte auf deutschem Territorium

Eine besondere Rolle spielt die Nutzung ausländischer Militärbasen in Deutschland. Die rechtliche Grundlage hierfür bildet das NATO-Truppenstatut von 1951 sowie ergänzende bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Diese Vereinbarungen gewähren den stationierten Streitkräften weitreichende operative Befugnisse. Gleichzeitig bleibt die territoriale Souveränität grundsätzlich beim Gaststaat.

In der juristischen Diskussion wird daher die Frage aufgeworfen, ob Deutschland verpflichtet sein könnte, Maßnahmen zu ergreifen, wenn von seinem Staatsgebiet aus militärische Operationen durchgeführt werden, die gegen das Völkerrecht verstoßen.

Diese Problematik wurde bereits in mehreren verwaltungsgerichtlichen Verfahren im Zusammenhang mit der Nutzung militärischer Einrichtungen diskutiert.


6. Juristische Bewertung der im analysierten Beitrag vertretenen Position

Der analysierte Beitrag greift zentrale Normen des Völkerrechts und des deutschen Verfassungsrechts auf und weist zutreffend auf mögliche rechtliche Konflikte hin, die sich aus einer Unterstützung militärischer Operationen ergeben könnten.

Gleichzeitig ist festzustellen, dass die rechtliche Bewertung militärischer Konflikte häufig von erheblichen Interpretationsspielräumen geprägt ist. Die Qualifikation eines militärischen Einsatzes als völkerrechtswidriger Angriffskrieg setzt eine umfassende Analyse der tatsächlichen Umstände sowie der rechtlichen Argumentation der beteiligten Staaten voraus.

Eine pauschale rechtliche Bewertung ohne detaillierte Untersuchung des konkreten Sachverhalts ist daher aus wissenschaftlicher Sicht nur eingeschränkt möglich.


7. Schlussfolgerung

Die Diskussion über mögliche deutsche Unterstützungshandlungen im Zusammenhang mit militärischen Operationen gegen den Iran berührt grundlegende Prinzipien der internationalen Rechtsordnung. Insbesondere das Gewaltverbot der UN-Charta sowie die verfassungsrechtlichen Beschränkungen des Grundgesetzes bilden einen rechtlichen Rahmen, innerhalb dessen staatliches Handeln bewertet werden muss.

Die juristische Analyse zeigt, dass die Frage einer möglichen Rechtsverletzung wesentlich von der konkreten Ausgestaltung der Unterstützungshandlungen sowie von der völkerrechtlichen Bewertung der militärischen Operation selbst abhängt.


Literatur und Quellen

Charta der Vereinten Nationen, Art. 2 Abs. 4.

Antonio Cassese: International Law, Oxford University Press.

Christian Tomuschat: Völkerrecht, Springer.

International Law Commission: Articles on Responsibility of States for Internationally Wrongful Acts (2001).

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 25.

Völkerstrafgesetzbuch (VStGB), Straftatbestand der Aggression.


Bestandteile des Lebens

 Scheitern, Scham und Enttäuschung sind unvermeidliche Bestandteile des Lebens und prägen unseren persönlichen Lebenslauf.

Demokratie

 Dieser Beitrag wurde mit dem System ChatGPT moderiert.


Demokratie lebt nicht allein von Verfassungen, Institutionen oder professionellen Medien. Sie lebt vor allem von den Menschen, die sie täglich praktizieren. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der sich in seiner Gemeinde einbringt, seine Meinung äußert, zuhört, widerspricht, diskutiert oder einfach Haltung zeigt, trägt zum Fortbestand der demokratischen Kultur bei. Dieses Engagement geschieht oft im Kleinen: im Gespräch mit Nachbarn, im lokalen Verein, in Kommentaren, Blogs oder Podcasts. Doch gerade diese alltäglichen Formen der Beteiligung sind das Fundament einer lebendigen demokratischen Öffentlichkeit.


Demokratie ist kein Zuschauerprojekt. Sie funktioniert nur, wenn Menschen sich einmischen. Wer Fragen stellt, Argumente austauscht oder Kritik formuliert, stärkt die offene Gesellschaft. Dabei geht es nicht um Perfektion oder um professionelle Medienproduktion, sondern um verantwortungsvolle Teilhabe – getragen von Respekt, Anstand und einem moralischen Kompass.


Gleichzeitig stehen wir heute vor einer anderen, größeren Herausforderung: der Sicherung verlässlicher Information. In einer Welt, in der Plattformlogiken, KI-generierte Inhalte und gezielte Desinformation schneller wachsen als klassische Redaktionen, wird die Frage nach glaubwürdigen Informationen immer drängender. Hier braucht es starke journalistische Institutionen, die sorgfältig recherchieren, einordnen und Verantwortung übernehmen. Professioneller Journalismus bleibt dafür unverzichtbar – und er braucht tragfähige wirtschaftliche Modelle.


Doch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern ist nicht das Problem dieses Systems. Freies Bloggen, Podcasten oder Kommentieren ersetzt keinen Journalismus – und soll es auch nicht. Es erweitert vielmehr die demokratische Öffentlichkeit um zusätzliche Stimmen, Perspektiven und Erfahrungen.


Eine gesunde Demokratie entsteht genau aus diesem Zusammenspiel: Professionelle Publizistik sorgt für verlässliche Information und Einordnung. Engagierte Bürger sorgen dafür, dass Diskussionen lebendig bleiben und dass Meinungen nicht verstummen. Wenn Menschen mit Leidenschaft diskutieren, auch einmal granteln, widersprechen oder kontrovers argumentieren – solange es respektvoll und verantwortungsbewusst geschieht – dann ist das kein Störfaktor, sondern ein Zeichen funktionierender Demokratie.


Demokratie ist daher immer auch arbeitsteilig. Journalismus, Zivilgesellschaft und engagierte Einzelne erfüllen unterschiedliche Rollen – doch alle tragen gemeinsam dazu bei, dass Öffentlichkeit entsteht, Meinungen sichtbar werden und Verantwortung geteilt wird.


Eine Demokratie, in der Bürger schweigen, wäre eine schwache Demokratie. Eine Demokratie hingegen, in der Menschen sich einbringen, diskutieren, schreiben und zuhören, bleibt lebendig. Genau darin liegt ihre Stärke.

بە قسەی دروست

 پیاوێک بە پاڵپشتی ڕاهێنەرێک دەست دەکات بە گەشتێکی خۆدۆزینەوە لە تۆڕی دیجیتاڵیدا، بۆ ئەوەی خۆی بە وشەی دروستەوە بدۆزێتەوە.

ນັກທ່ອງທ່ຽວ, ຜູ້ຊາຍ, ກຳລັງພະຍາຍາມຊອກຫາບາງສິ່ງບາງຢ່າງມາກິນ.

 ໃນເມືອງບູຮານທີ່ປະດັບປະດາດ້ວຍສວນໜ້າບ້ານ ແລະ ສະລອຍນ້ຳຫີນອ່ອນ, ນັກທ່ອງທ່ຽວຄົນໜຶ່ງພະຍາຍາມຍ່າງຜ່ານຝູງຊົນໃນເວທີສົນທະນາເພື່ອໄປຮອດຮ້ານຂາຍເຄື່ອງ. ມັນເປັນເວລາທ່ຽງແລ້ວ, ແລະລາວຢາກກິນເຂົ້າວ່າງ. ແຕ່ຊຸດສີດຳຂອງລາວກາຍເປັນຈຸດພິນາດຂອງລາວເມື່ອລາວຫຼົງທາງຢູ່ໃນອ່າງນ້ຳທີ່ສັບສົນວຸ້ນວາຍ ແລະ ຢ້ານທີ່ຈະຕົກລົງໄປໃນນ້ຳໃນຂະນະທີ່ກຳລັງດຸ່ນດ່ຽງ. ຢູ່ຕໍ່ໜ້າຂັ້ນໄດ, ລາວຢືນຢູ່ຂ້າງເດັກຊາຍພິການຄົນໜຶ່ງທີ່ພໍ່ຂອງລາວປະກົດຕົວໃນຊຸດສີດຳທີ່ສະຫງ່າງາມ ແລະ ລົງໂທດລູກຂອງລາວດ້ວຍວາຈາ. ໃນຊ່ວງເວລາທີ່ບໍ່ແນ່ນອນ, ພໍ່ໄດ້ສູນເສຍການດຸ່ນດ່ຽງ ແລະ ຕົກລົງໄປໃນສະລອຍນ້ຳ. ໂຊກດີ, ລາວສາມາດລອຍນໍ້າໄປເຖິງຄວາມປອດໄພໄດ້. ຄວາມຕົກໃຈຂອງການຕົກ ແລະ ການຕຳນິຢ່າງໂຫດຮ້າຍເຮັດໃຫ້ລູກຊາຍຂອງລາວສັ່ນໄປທົ່ວຕົວ. ຄົນແປກໜ້າທີ່ຢູ່ຂ້າງລາວຄ່ອຍໆລູບຜົມຂອງລາວເພື່ອເຮັດໃຫ້ລາວສະຫງົບລົງ. ຈາກນັ້ນລາວກໍ່ຂຶ້ນລົດເຂັນ ແລະ ເລັ່ງລົງບັນໄດໃຫຍ່ໂດຍບໍ່ເຮັດໃຫ້ໃຜຕົກຢູ່ໃນອັນຕະລາຍ, ຍ້ອນຄວາມອຶດຫິວເພື່ອໄປຮອດຮ້ານຂາຍເຄື່ອງ.

Poeta femina

 In antiqua aula scholastica, mulier ante librum suum, quem ipse impresserat, sedet. Antequam poeta ex eo legere incipiat, aula vacua est praeter unum auditorem. Illa superba nuntiat somnia sua carmina, commentationes, et fabulas scaenicas, quae late divulgatae sunt, peperisse, et se hac re eminentem sentit. Sed antequam auditor contenta crassi voluminis cognoscere possit, conclavia mutantur, et poeta femina interpellatus est.