Donnerstag, 16. Oktober 2025
Die Beichte
auf Besuch
Früh Morgens
Mittwoch, 15. Oktober 2025
Zur Unterwelt
im orangen Kleid
gemeinsam
mit seinen Nachfahren
will einem alten Mann
ein altes
indisches Monument
der Unterwelt zeigen
zur Hinfahrt
steht ein alter
oranger Personenwagen bereit
die Kinder
mitsamt ihrem Spielzeug
im Kofferraum
die mitfahren wollen
scheucht der Mann weg
öffnet die Tür
mit beiden Füssen
mit Gewallt
die Tür macht er
mit Lederriemen fest
auf dem Gelände
sind seine Frau
und die Verstorbene
aus Furcht und Angst
auf und davon
keine Zukunft
vor der Innenstadt
in einem alten Haus
sind Männer
die keine Zukunft haben
bis unter den Dachboden
durch alle Jahreszeiten
die Fenster mit Plasikplanen
gegen Wetter Wind
mit weingem
einem Bett
ohne Abschrankungen
unter gekommen
ein Besucher hat sich
in einer Dachschräge
verfangen
und findet kaum den Atem
Der eigene Standpunkt
Die Bezahlung
מנצחי מלחמה
Dienstag, 14. Oktober 2025
An das Licht der Welt
דוֹחֶה
כל אלימות שלא רק מגנה על חיים וגפיים, אלא גם מבקשת לחסל את האחר הרע מעל פני האדמה, היא דוחה. גם אם האויב, עם האימה שלו, מתאחד גם הוא עם אותה שכנוע.
Abstossend ist jede Gewalt, die nicht nur Leib und Leben verteidigt, sondern, den Bösen anderen, von der Erde wegschaffen möchte. Selbst wenn der Feind mit seinem Terror die gleiche Überzeugung teilt.
Das nicht Gesagte
Die Herdplatte
Platzregen
Montag, 13. Oktober 2025
הצדק
de se tornar e passar
סכסוך האחווה הנצחי
Worte
auf ein etwas zu
Sonntag, 12. Oktober 2025
stimmig oder nicht
Sonhos, pensamentos e memórias
Tempo e amor
Kuduro
Meine Seele hat mir im Traum noch seinen harten Hintern gezeigt. Sie hat mich noch nie, zum Tanz, mit nomadischen Seelen aufgefordert. Die Bücher mögen mich nicht. Ich kaufe keine Bücher mehr, diejenigen die ich habe; (ich habe die meisten weggegeben), sie kehren mir im Regal den Rücken zu.
A minha alma mostrou-me o seu traseiro duro em sonhos. Ela nunca me pediu para dançar com almas nómadas. Os livros não gostam de mim. Não compro mais livros; (Eu dei a maior parte deles), eles viram-me as costas na prateleira.
Auf dem Festland
İçeriden dışarıya uzanan köprüm zihnimin üzerinden geçiyor. Güneş çocukluğumdan beri tenimi ısıtıyor. Doğduğum günü hatırlamıyorum. O zamanlar beni kanlar içinde çığlıklar atarak kollarına alan kimdi bilmiyorum. Açık denizlerde seyahat ettiğimde tahta valizi değiştirdim. Ben anakarada basit bir adam olarak emekli olacağım.
Der Zwifler
Heimat
Mi hogar es la Tierra y las fronteras nacionales actuales.
Comentario:
Dios en nosotros: El hogar que habita en cada ser humano no tiene nada que ver con la nacionalidad.
Wasser
Samstag, 11. Oktober 2025
Das makabere
Auf Besuch
Das Auge
Freitag, 10. Oktober 2025
Der Sieg durch Abmachungen
im Topf
unbekannte Vorsorge
Die Klügere
zur Nachtruhe
Donnerstag, 9. Oktober 2025
Die Tiefe
Qubit
Die Befruchtung ist eine List der Natur. Sie „geschieht“ durch das Triebgeschehen, dem die Menschen ausgeliefert sind.
Wir sind Natur in der Natur.
Der Mensch möchte seine Seele, die der anderen, von allem Bösen, durch eine Austreibung befreien. Die Verschränkung von Böse und Gut ist nicht einfach auseinander zu halten. Der Mensch muss zu allererst die Verstrickung von Innen und aussen wahrnehmen und aushalten können.
zur Wirklichkeit
Ohne Ursache
Mittwoch, 8. Oktober 2025
Singprobe
Dienstag, 7. Oktober 2025
Vor dem Abschied
Menschenwürde
Die universelle, unteilbare, absolute Menschenwürde; sie gilt für uns alle. Die Würde des Menschen bleibt unbeachtet, wenn sie vorsätzlich, in Wort und Tat verletzt wird,
Montag, 6. Oktober 2025
Im Kind ist nicht nichts.
Ein Kind hat entdeckt, wie sich der Schnee zwischen seinen Händen verdickt und Formen bildet – je nachdem wie es ihn anfasst. Die Hände wärmen den Schnee, so dass er gefügig wird. Das Kind bildet aus einer Masse eine Kugel, rollt sie, die Kugel wird größer, und es entsteht ein eigenes Werk. Erst ist nichts, dann entsteht etwas mitten aus diesem Nichts. Zum Beispiel ein Spiel mit Schnee.
Natürlich ist Schnee ‚schon da’. Da ist nicht nichts. Immer ist schon etwas. Bei der Schöpfung, wie sie in der Bibel beschrieben wird, war ja auch etwas da. Finsternis, Urflut und Geist, der schwebt über all dem ‚tohuwabohu’, wie die hebräische Sprache diesen Zustand nennt, bevor sich bildet, was wir ‚Leben’ nennen.
Natürlich ist etwas da, aber im Kind ist nichts, bevor es zum ersten Mal den Schnee formen lernt: Keine Idee nun gerade einen Ball zu formen. Es probiert. Formen ergeben sich. Bis plötzlich etwas ist, das es sich nicht erdacht hat. ‚Es geht’ – sagen die Großen dann, ja, siehst du, es geht.
So beschreibt die Bibel z.B. Gottes Experimente, wenn er später dem ersten Menschen einen Partner geben will, ‚der ihm gleich sei’ : Erst gibt er ihm Tiere, aber mit denen kann der Mensch nicht reden: Irrtum – passt nicht. Gott probiert also weiter. Nimmt einen Knochen aus Adam und macht daraus einen zweiten Menschen. Und siehe: ‚Es geht.’
So wird man selig. Das ist ein großes Herzens-Glück, wenn etwas geht, aufgeht und nachher mehr da ist als vorher. Dabei lag alles Material bereit, nur eben noch nicht erschaffen. Noch hatte es nicht zu der Form gefunden, die unser Geist ahnte.
Das ist ein großes Geschenk. Wir können schaffen – ähnlich wie Gott.
aus: ‘Gott schafft aus Nichts eine Welt’ AH und THH , Vandenhoeck
Kommentar:
Im Kind ist nicht nichts. Gott in uns. Kein Mensch ist wie Gott. Aus dem Keim entsteht neues Leben, in allen Kreaturen und im Menschen selbst.
Das Universum beherbergt leblose Dinge, die sich nach den Naturgesetzen verhalten.
Die Naturgesetze sind seit der Menschwerdung, die noch im Gange ist, in jedem Menschen, in seiner Seele verankert und festgelegt.