Gott in uns, das was er uns durch die Seele im Traum vermittelt, das haben die Hirten und Lehrer aus den heiligen Schriften. Nicht aber, dass der ungeschlechtliche Gott, in jedem Menschen sein Zelt aufgeschlagen hat. Und dass damit jedem Menschen, ohne Unterschied von Herkunft, Stand, Glaube oder Lebensweise, eine unantastbare, unteilbare Würde zukommt, die nicht verliehen und nicht genommen werden kann. Nicht das Böse in anderen aufzuspüren. Sondern im Antlitz eines jeden Menschen das Ebenbild Gottes zu achten und zu schützen. Das eigene Gewissen, durch den Traum zu neuer Einsicht zu bringen. Und im Erwachen die Verantwortung anzunehmen, die aus dieser Einsicht erwächst, im Respekt vor der Würde aller. Gott den Gehorsam hier und heute, und den Dienst an anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Und in diesem Dienst die gleiche Würde zu erkennen, die in uns selbst wohnt, als Zelt Gottes in jedem Menschen.
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