Ich brauche mit meinen Worten kein perfektes Blatt in einem unveröffentlichten Buch, um es der Welt zu präsentieren. Ich neide niemandem eine Kunst, die mein persönliches Vermögen übersteigt. Mein Name und mein Wohnort sind nicht wichtig.
Ich lese das, was in mir zu einem bedeutenden Ereignis wird. Ich muss mir den Sinn nicht suchen; er kommt aus meinem Inneren und wird durch Dich, oh Seele, vermittelt. Ich mache keine Beute an der Habe anderer oder an den Errungenschaften eines großartigen Menschen, der mich überragt. Ich genieße mein selbst gebackenes Brot und die Speisen, die ich tagtäglich zubereite. Mein Wunsch ist es, den Traum zu verstehen, der mir die Seele vermittelt, und der Seele Tag und Nacht zu folgen.
Ich liebe das Primitive; ich bin ein primitiver Mensch. Was ich sage und schreibe, wird der Mensch durch sein Ahnungsvermögen beurteilen. Ich schreibe, oh eine Seele wie Du, die Feder mit meiner Hand führst Die Raumzeit und die Jahreszeiten bleiben von meinen Bemühungen unberührt. Wenn ein Wort als Wahrnehmung zu einem anderen dringt, muss es erst zu einem inneren Ereignis des anderen werden. Die Wirklichkeit des Menschen im Hier und Jetzt lässt sich durch Äußeres nicht bekehren.
In uns steckt eine Seele, die das Dunkle, das Schöne und das Vollkommene vereint. Dieses innere Licht strahlt aus unserem tiefsten Inneren. Die Seele umgibt uns Menschen und spricht mit uns, Tag und Nacht. Dein Gesicht, das sich in jedem anderen Antlitz widerspiegelt. Wir werden geboren und am Ende unseres Lebens erlischt alles – Erinnerungen und Gedanken. Doch die nächtlichen Träume leben in den Nachfolgenden weiter, jede Nacht, in jedem Menschen neu. Mit dem Kern, den du in dir trägst, verbindest du uns mit anderen, mit dem Universum und der Welt um dich herum.
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