Montag, 20. Januar 2020

Allerlei


Langatmige 
Kunst 
die über
Jahrringe 
modert
das eigene
Wesen
in der
Oberflächlichkeit 
der Dinge
sich und
Anerkennung 
sucht


Beendet
das Tun
Nacht
in den
Räumen
Resteessen 
keinerlei 
Zuversicht 
am späteren
Tag
gebraucht
zu werden

Lebenskeimen
behilflich sein
anderen
in uns
die fruchtbarer
sind als
wir es
der Welt
sein können


Fremd
eingebrochen
in Not
ohne
Schlaf
der Nächtigend
bleibt
der Schrei
mit offenem
Mund

Gestalt
verfolgt
vo dunkeler
Scham
das Schwarz
des Geflüchteten
in die
Freiheit
aus dem
Fenster
das beide
übermannt


Stich
des Entsetzens
den Augen
die das
wenige
dem Gegenüber
taumelnd
blenden
wollen


Erkennend
fremd
über
Jahre
wohnend
im selben
Haus
die Umarmung
im Dunkeln
soll die
Brücke
in das
Da bilden


Worte
sammeln
die noch
in keinem
Einband
bebildert
verwahrt
wurden

Gottes
Arche
als Bild
und 
Aufforderung
auf
das Hemd
geschmiert


Im Moment
sich das
Vergangene
abstreifen
mit aller
Kraft
gegen
Böses
anzufahren
ohne
Voraussicht
die Schneefahne
durchbrechen
zu wollen
den Schaden
anderen
aufhalsen 
zu wollen

Fahnen
von Farben
die alle
Ihre
Botschaft
in den
Wind
tragen
lassen

Zerschnittener
gebrochenem
erloschenem
Auge
liegend
auf der
Bank
das
keiner
entleibt
mehr wird
das berauschende
Gift des
Innern
auf dem
Weg in
den Tag
meiden


Später
wird
das Gesicht
als Bild
mit der
Landschaft 
samt denen
die es
herumtragen 
verblassen 


Hinter
dem
Wall
von
Farben
wartet
ein Gesicht


Gewagt
hat sich
die Frau
hinein
unter
willkommende 
die Mannschaft 
dem
willkommenen
Bei-schläfer
zeigt sie
die Augen
der Brust
bald ändert
in ihrem
Gemüt
die Gangart


Armee
Genosse
gemeinsam
den Söldner
zu Grabe
zu tragen
die Fremden
dort
sehen dem
entschieden 
anders


Weisser
Kreide
Sand
uferlose
Stimmen


Ausfahrt
in den
Tag
unter
der Dusche
taut der
Traum
das in
der Schublade 
zu finden
wovon
nicht gesucht
im Metallkasten
den Kreis
zu den
drei 
gespitzten
Ecken 

Vergangenem 
das Kind
der Nacht
auf dem
beleuchteten 
Schulhof
an seinen
Gliedern
zu fesseln 
damit 
zu entlastend 
es lässt
sich nicht
endgültigen 


Sprachlose
Träume
aus dem
Kopf
als zwei 
Steine
in die
Kammer
geworfen

Lauer
Nachmittag
inmitten
der Einfahrt
einer Bahnfahrt
in die
Stadt
zur Rückkehr
ins Vergangene
im Abteil
zwischen
fremden
Bekannten
die sich
abwenden
verpackter
Süssigkeit
auf dem
Schoss 
ohne
Fahrschein
der am
Karton zur
Kontrolle 
der Obrigkeiten 
entwertet 
wird




Geprüft
ob man
einer 
Fremdsprache
mächtig
dazwischen
gedrängt
unlösbares
Rätsel 
nahe am
geliebten Du
dass sich
verweigert 

Zerstörerisches
Gift
den anderen
in Worten
in Taten
eingeschenkt
bis man
in sich
an den
Todgeweihten 
darbt


Neu
eingerichtet
die verlassene
Zeit
es sind
andere
die den
Hausgeist
ohne das
Zentrum
der Küche
pflegen




Bahnfahrt
über Strassen
durch
Dörfer
einer
Berglandschaft
hinweg
in die
Stadt
dem heute
wo man
dem Wald
die Bäume
zählt
die Menschen
zur Ordnung
in Schach
hält



Mittags
erwacht
zu spät
das Ziel
der Reise
ins Unbekannte
zu beginnen 


Schwitzend 
die Breitwand
nachmittags 
am Haus
der nicht
gelösten
Worte
ihrer 
Besitzer



Eröffnend
nächtelanger
Traum
dem 
Gewöhnlichen
dem
Alltag
die Aussicht
der Augen
aus dem
Fenster


Wort
in schwarz
Schatulle
am Leib
damit
der Geist
sich auf
Wanderschaft
in der
Landschaft
der Seele
in Not
davon
speist


Kesselfleisch
und fett
über
den Hunger
hinaus
damit man
in der
warmen
Stube
verbleibt


Dunkel
Welt
Wellenschlag 
in schwarzem
Plastik
schreiende
gefangene 
Leiber

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