Donnerstag, 29. Januar 2026

All ein sein

 Im Alleinsein, Lageweile haben ist das höchste Gut.

Auch ein Freund kann das Namenlose an der Brandung des Meeres ihm nicht erklären. Die Rede über Schuld und Sühne will wortmächtig im Gespräch sich der eigenen Verantwortung entziehen. Freundschaft kann somit in die Irre führen. Der nicht bearbeitete Schatten der Vorfahren heftet sich an das eigene Unvermögen, dem eigenen Verdorbenen an. Es ist die Aufgabe, jede/m vorerst über sich selbst Rechenschaft abzulegen. Das Denken über Krieg und Frieden, die zerrüttete Moderne, die Verformung durch Diktatur spiritueller und weltlicher Macht ohne die Zusammenarbeit mit Seele und Geist, mit allen Sinnen neue Erkenntnis im hier und jetzt zu gewinnen, wäre nur Zitat: „ des Geistes die Idolatrie einer geschlossenen Gemeinschaft.“ Das Christentum hat mit der unfehlbaren Dogmatik dem „Lebewohl sagen“ (carne vale = „Fleisch lebe wohl“) nicht nur eine nüchterne Fastenzeit nachgeordnet, die der Protestantismus mit Arbeit und Pflicht ergänzt.

Johannes Calvin; Die Vorsehungslehre Johannes Calvins betont die absolute Souveränität Gottes, der alles im Universum, einschliesslich des menschlichen Schicksals, vorbestimmt hat. Zentral ist die doppelte Prädestination (Vorherbestimmung), nach der Gott Menschen entweder zur Seligkeit oder zur Verdammnis erwählt, unabhängig von deren Werken. Dies soll Gläubigen Trost und Sicherheit geben. 

Trunkenheit über das christliche Dogma „ der Losung Wort sei von nun an die Pflicht.” 

Der Traum kennt sich dem Paradoxen von Wirklichkeit, Moral und Ethik, indem er jede Nacht zu jeder/m von Gegensätzen spricht, dessen Aufgabe es ist, seine Botschaft zu neuer Einsicht zu bringen, die in keinem Katzenjammer im Wesen des Menschen endet. So das blasphemische Lachen, in der Unvernunft der autonomen Vernunft, gegen die Allwissenheit (Gott) im Menschen selbst.

















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