steht auf seinem Dach
versteinerte Muscheln
die sich von Hand öffnen lassen
steht auf seinem Dach
versteinerte Muscheln
die sich von Hand öffnen lassen
der Winter hat sich bis heute
es ist Herbst
noch nicht getraut
den Frost auf die Tischplatte
bei offenem Fenster zu legen
der Tod beginnt beim ersten Atemzug
auf ein Ende
ob kurz oder lang zu warten
Leben und der Tod
liegt nicht in der Menschenhand
Vor dem Hotel
stehen verschiede Kleinfahrzeuge bereit
eine Frau hat ein Auto bestiegen
das nicht ihr gehört
der Besitzer des Autos kommt aus dem Portal
ohne ein anderes Fahrzeug zu berühren
schlägt sich eine Türe zu
die Türe hat mit dem Schlag
einem daneben stehenden Fahrzeug
eine Beule in der Karosserie verursacht
das Gefährt wird zur Limousine
das neu gekauft den Schaden selber trägt
und seine Karosserie selbstständig wechselt
die Frau des Mannes raucht
sie sitzt rechts am Steuer
sie öffnet das Fach für die Kippe
auf der befahrenen Straße in die Innenstadt
geht eine andere Frau
in einem schwarzen
enganliegenden Lederkostüm
zwischen den Autokolonnen einher
sie balanciert Dinge
auf einem Serviertablett
am Fluss
haben sich zwei Frauen
in einem Dorf niedergelassen
das flache Land
mit den Obstgärten
das grün der Wiesen
die Nähe an einem See vermissen sie nicht
Kinder gehen unbekannt
im Haus ein und aus
ein Gast will ihnen zum Mittag etwas kochen
er bekommt eine Tasche zur Hand
den Einkaufsladen findet er nicht
auf dem Weg kommt er zu einem Haus
das Haus ist alt und verfallen
zwei Andere Frauen legen sich
darin zum zum schlafen
in ein Zimmer mit Holztäfer
mit alten Gegenständen an den Wänden
der Mann weiss nicht
wie er die Mahlzeiten
denn es ist bald Mittag
den anderen Frauen
von vorhin zubereiten soll
der sich den immateriellen Dingen zugewandt hat
spielt meisterhaft ein Akkordeon
der erfolgreiche Mann
hat sich ein weiteres Instrument
zu einem grösseren Format
mit vielseitiger Tastatur angeschafft
sein Spiel der Hände
wird von vielen bewundert
zur Traumdeutung hat der Meister
zwei Männer eingeladen
seine Interpretation
von dem was die Seele den zwei gesagt hat
ist nicht wegzudenken
der grossartige Mann möchte nach Hause
ein Patient will den Traumdeuter
mit seinen Instrumenten nach Hause fahren
der Mann hat auf dem Stadthügel
seine grosses elektrisches Auto geparkt
der Meister bedankt sich er nehme den Zug
das Auto ist nicht auffindbar
mit den Rohrverbindungen
soll ein sauberes fahren
mit dem Altwagen begünstigen
Die Nacht steigt auf
vertreibt den Abend
aus Furchen und Schollen
die Krähe singt
aus dem Geäst
unter ihrem Gefieder
ihr letztes Gebet
hinter dem Fenster
im Dunkeln
auf dem Tisch
brennt eine Kerze
ihr Licht
in ein müdes Gesicht
der Traum wartet
im Schatten
damit der Mensch
sich dem Schlaf ergibt
kommt die Frau aus einfachen Verhältnissen,
nach Jahrzehnten, seitdem
sie den Mann verlassen hat
und gleich danach wieder auf ihn zu
die Frau verwandelt sich in eine Meisterin
von neuer Kunst, die sie weltweit verbreitet und schult.
Der Versuch, alles im Reinen zu halten,
bleibt ein großer Rest von Plastik,
der aus dem Sack auf die Straße fällt
er ist nicht aufzuhalten.
Meinem Wort, dass ich nicht mit meiner Hand vor anderen verstecke, dem muss niemand aufsitzen. Ich kann niemandem sein Recht, seine Weltanschauung in seinem Dasein absprechen.