Samstag, 31. Mai 2025

Der Verzehr

 Schon früh am Morgen
sind die viereckigen Kuchenteile
im Ofen gebacken
sie machen sich selbständig 
auf den Weg zum Verzehr

Geleistete Arbeitszeit

 In einer sozialen Einrichtung
werden die geleisteten Arbeitsstunden
auf Formulare eingetragen
einer jungen Mitarbeiterin fällt dies schwer
ein alter Mann wird der Frau behilflich
der erste Hinweis durch ihn
wird ihr zur Aufgabenstellung nicht klar
der Hilfreiche weitet die Sachlage
auf drei Formulare 
die er als Beispiel beschriftet aus
der Frau hilft das nicht weiter

Freitag, 30. Mai 2025

Nichtwissen

 Zum Nichtwissen stehen uns alle Türen offen. 

Tatsache

 Die einzige Tatsache ist der Tod. 

Bis heute

 Das wahre wunderbare als optische Täuschung, zu allen Zeiten und bis heute. 

Logik

 Der Logik überspannt alles und vergisst damit die Vielfalt verschiedenartiger Weltanschauungen. 

Impulse

 Neue Impulse, für eine lebendige Kultur, gehen oft von Einzelpersonen aus. 

Wirklichkeit

 Wunschdenken, was der Wirklichkeit des Tages nicht entspricht. 

Selbstbildnis

 Donald John Trump, mit seinem Selbstbildnis als Papst, benimmt sich absolut respektlos gegenüber der ganzen Welt. 

Das Fragen

 Die Obszönität des Fragens „wie geht es Ihnen“: „Alles gut“ die Antwort, weil sich der Fragende, von oben herab, nicht für das Wesentliche des Gegenübers interessiert. 

Der Ratschlag eines Besserwisser: „Wenn das Gegenüber darauf nicht Antwort geben will, müssen man die Mimik und Gestik genau interpretieren.“ 

Spiegel

 Die Seele bemüht sich nicht um Mode und die im Dekalog festgehaltenen Sünden, sie hält der menschlichen Vernunft, in einem Paradoxon im Traum den Spiegel zu neuer Einsicht vor. 

Kein Problem

 Die Seele hat kein Problem mit der reinen autonomen Vernunft, sie hat dieses Kind, aus sich selbst, in das Bewusstsein der Menschen gesetzt. Die Eigenschaft des dogmatischen Denkens, behandelt das Unbewusste, das die Seele umfasst, seit Jahrtausenden, als müsste die Seele sich zur Willkür einer Dogmatik bekehren. Darum reden die spirituellen Führer von Seelsorge, als wären sie mit einem Skalpell bewaffnet, dazu da jeden Menschen, ohne wirklichen Befund „die Seele“, in Teile zu schneiden um damit, vor allem bei andern, sich ihr habhaft zu werden. Wie schon von einem Logo-seelenforscher behauptet, aus dem Es muss ich werden. Das Überich wird es schon richten. 

Meinung

 Meine Meinung, durch die ich durch eigenes Nachdenken gekommen bin, darin ich meinen Standpunkt für mich als etwas persönliches, als wesentliche erachte, muss nur für mich selbst Gültigkeit haben. 

Tatsachen

 Der Tyrann in der Festung stellt die Welt tagtäglich vor nicht widerrufbare Tatsachen. 

Probleme

 Eine Maske tragen wir alle, es gibt persönliche Probleme, die das Gegenüber nichts angehen. 

Donnerstag, 29. Mai 2025

Lebendige Kultur

 Die Vorangegangenen, mit ihrem Glauben dem Bösen Einhalt zu gebieten; jeder Tag beweist es für sich selbst, das Elend, rund um den Globus, hat in erschreckenden Masse zugenommen. Der Zusprech' muss auf jemanden treffen, der einen Ratschlag, von sich aus annimmt. Für die Neubelebung einer lebendigen Kultur, sind oft einzelne Menschen, damit bis heute tagtäglich beschäftigt. 

Antwort an: anhyeuem66

 Den anderen den Affen aufsetzen um selbst nicht zur Wirklichkeit der Tyrannei des Kreml über die Bücher gehen zu müssen. Nichts sehen, nichts hören, alles verschweigen. Nein, die Angriffskriege, des Möchtegern Kaiser des dritten Rom, mit seiner neunen Weltordnung, den Friedhofsfrieden gegen den Westen; dem entgegengesetzt, ist die Demokratie gegen die Autokraten zu verteidigen.  

Der Tyrann

 Der Tyrann in der Festung ist fest von seiner Unschuld, und der Rechtmässigkeit seiner Angriffskriege seit 25 Jahren überzeugt. 

Einsamkeit

 Ein Mann fühlt sich einsam
im Gemenge
eine kleine Frau
läuft vor ihm daher
an der Achsel
auf ihrer Jacke
blüht eine Blume
ob sie echt ist
das weiss er sich nicht

Die Hochzeit

 Zur Vermählung
in der Basilika
erwartet der Bräutigam
seine Braut
von der er ihr Gesicht
noch nicht gesehen
ihm schwebt vor
dass ihre Gestalt
dem Bild entspricht
in das er verliebt war
in seiner Jugend
unbekannte Menschen
füllen den Raum
ein Mann kreucht 
unter des Stühlen
zum Bräutigam
dieser kehrt sich um
als seine Braut
das dunkle Kopftuch
fallen lässt
ihre Falten im Gesicht
sie ist wie er
alt geworden

Mittwoch, 28. Mai 2025

Der Hauswart


 Der Hauswart
hat sich zu  einer
freundlichen Person
gewandelt
auch sein Mädchen
fein im Gesicht
im Gespräch
auf englisch
mit seinem Vater


Die Besichtigung

 Während der Besichtigung
einer grossen Industrieanlage
ruft eine Frau ein Ehepaar aus
die für eine besondere Aufgabe ausgewählt
der sie spontan Folge leisten
an neuen Grill Ständen vorbei
die Frau nimmt sich 
ein Stück gegartes Fleisch
der Mann einen viel zu grosser Rollbraten
den er durch die Menschenmenge trägt
ein Vorbau an einer Werkstatt
fällt lautlos hinter ihm zusammen
über einer Brücke 
wirft der Mann den Braten in den Fluss
ihm ist seine Tat 
die Umweltverschmutzung nicht bewusst
der Braten schwimmt auf dem Wasser
seine Frau steht neben ihm
sie ist von dem kleinen Stück Fleisch
satt geworden

Der Fussweg

 Am frühen Morgen
in der Dämmerung
aus dem Wagen ausgestiegen
die Stimme des Meisters im Ohr
der Fussweg wird im nie enden

Dienstag, 27. Mai 2025

Die Welt

 Die Welt trägt die ganze Menschheit seit der Menschwerdung selbst. Der Charakter eines Erlösers, gibt es, seit es die männliche Überzeugung, die Behauptung eines Menschen als Gott, in das kollektive Gedächtnis, in ein unfehlbares Bekenntnis und Dogma eingebrannt hat. Kein Mensch kann die volle Verantwortung als Stellvertreter Gottes für sich behaupten. Die Überheblichkeit der spirituellen Macht, will der Menschheit ihren Finger in die Wunde legen. Gott in uns. 

Das Manifest

 Der Tyrann in der Festung wird sich über das Manifest „Hände weg vom Krieg“ freuen. Er selbst wird mit seinen Angriffskriegen, die seit 25 Jahren andauern, weitermachen wie bisher. 

Echo

 Das nicht hörbare Echo
aus dem Innersten der Seele
mit der Überheblichkeit einer leeren Lehre
von denen die die Seele schulmeistern wollen
wird bei den Erwachten nicht wahr genommen 

Höflichkeit

 Der An-Stand fängt bei jedem einzelnen an. Mein Verhalten zum Besseren, das kann ich für mich selbst jeden Tag üben. Andere kann ich nicht zur „Höflichkeit“ erziehen. 

Deo coniunctus est

 Unus homo animam mundi ipse portare et ducere non potest. Omnis homo per animam suam Deo coniunctus est. 

Für das Bessere in der Zukunft

 Die Zukunft liegt nicht in den weltlichen und spirituellen Händen. Der Einzelne muss sich um das Bessere bemühen. 

Klare Grenzen

 Dem Tyrann in der Festung muss die Welt klare Grenzen setzen. 

Bildung

 Die wesentliche Bildung geschieht im Gehorsam zur Seele ein Leben lang. 

Überfordert

 Jeder Mensch, der sich an allem beteiligt, überfordert sich selbst und nicht die Gesellschaft. 

Senf

 Niemand muss zu allem seinen Senf dazugeben. 

Gott in uns

 Niemand kann von Natur aus, den Tod zu einem beliebigen Zeitpunkt auswählen. Alle Menschen sind Stellvertreter Gottes, dazu braucht es keinen Mann, als spirituellen globalen Führer. 

Der Mythos

 Jeder Kontinent baut auf einem Mythos, ihrer Nationen und Völker auf. Da hilft kein Kunstwerk die dunkle Seite zu übermalen. Das Bessere im Vergleich, wird in Wort und Ritus, da wo der Mensch gerade steht, andeutungsweise hervorgehoben. 

Umkehr

 Wenn ein Mann mit Macht in die Autokraten verliebt ist, wird er sich selbst in Wort und Tat, für das Bessere zu keiner Umkehr besinnen. 

Gedanken

 Fremde Gedanken müssen auf ein innere Entsprechung treffen. Die eigene Gedankenwelt nicht aus den Augen lassen. 

Nein

 Ein Mann der aussieht 
wie der Vater seiner Tochter
ein naher Verwandter 
der selbst verliebt ist 
in die junge Frau
redet der Frau ein 
sie solle sich dem Mann näheren
weil dieser Mann sie liebt
sie macht sich gross
mit ihren schwarzen Augen
im Gesicht
steht vor der Tür
sie antwortet ihm
mit einem entschieden nein 

Montag, 26. Mai 2025

Die Überheblichkeit

 Die Seele kann die Überheblichkeit der Menschen ausgleichen. Dazu muss sie eine Person, in ihrem Übermut nicht auf eine Waage stellen, um ihr damit ein Gegengewicht in den Verstand zu setzen. 

Die Prüfung




 Das Kind kommt 
weinend aus 
seiner Kammer
der Drucker
hat die Worte
die sie 
für die Vorbereitung
an die Prüfung braucht
nicht festgehalten

Weltseele

 Kein Mensch kann sein geistiges Erbe einem anderen per Diktat überlassen, die Weltseele wird in jedem Menschen, in seinen Träumen entscheiden, was für die Menschheit, das Bessere in der Zukunft bedeutet. 

Unter dem Fenster




 Unter dem Fenster
soll der Vater
zu Bett gehen
alle anderen 
hinter ihm
nah an 
bis zur Wand
die Kälte
dringt ihm
in die Hüften
den Raum
will er umgestalte haben


Scham und Angst

 Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Angst. Kein Mensch braucht die Erfahrung eines anderen, der seine Erfahrung mit der Angst, als persönliche Wahrheit zum Besseren erklärt. Angst und Scham gehören zusammen. Angst kann hilfreich sein, als Vorsicht nicht unnötig in Verstrickungen zu geraten. 

Nicht

 Das nicht bekommt, nach dem Tod des Menschen, sein nicht Gewicht zurück. 

Тиран

 Тиран; у своїй фортеці він щодня вбиває людей за межами своєї країни. Війни агресії протягом останніх 25 років не є громадянськими війнами. Це війна між православними та іншими, хто протистоїть шовінізму Кремля з його імперським минулим, як світової держави та з новим світовим порядком; з диктатурою, яка хоче переосмислити людську гідність і таким чином встановити повне підкорення. 

Das Ziel

 Ein Vorhaben hat ein Ziel und ein Ende. Wie allen Menschen ist das Ziel im Leben ihr eigener Tod. Diese Tatsache gilt auch dem verstorbenen Mann, Jorge, Mario, Bergoglio. 

Trotz Gefahr

 Mit einem einfachen Fahrrad
der Versuch eine Waldböschung
hoch zu fahren
der Fahrradfahrer 
ist nicht aufzuhalten

Unverändert

 Die Verbindung vom Kern
hat einen Anschluss 
im Inneren gefunden
die Angst allem ausgeliefert zu sein
hat sich nicht verändert

Sonntag, 25. Mai 2025

Informationen zur Einsicht

 Den Podcast, jede Nacht im Traum, mit neuen Informationen, zur Einsicht für sich und zum vernünftigen Umgang mit der Umwelt. 

Der Russ

  Im Kaminschlot
der im Museum durch das Dach reicht
wo früher Kinder den Russ beseitigten
sind Bilder bis ganz hinauf 
wo es wieder dunkel wird 
eng aneinander aufgereiht 

Der Lebenslauf

 In einem schwarz gebrannten Kessel
über dem Feuer im offenem Feld
werden alle Träume Erinnerungen und Gedanken
die zeitlebens den Lebenslauf bestimmten
bis in die letzten Fasern 
schmerzhaft gebraten und gekocht

Samstag, 24. Mai 2025

Zur Wehr gesetzt

 Die Narbe nach tiefem Schnitt ist geheilt
alles geht wie früher den gewohnten Gang
der Notfall-Arzt mit Begleitung
bricht die Tür auf
die andere Seite 
müsse gleich behandelt weiden 
der Gesunde wehrt sich 
mit Händen und Füssen
gegen einen erneuten Eingriff

später

 Der Sonnenbrille
die eine Seite
im Rucksack
zerdrückt 
den gleichen Fehler 
später nochmals gemacht

Die Auferstehung

 Unnahbar im Kern des Menschen
kein Mensch hat der Seele
in seinem Körper
ihr ein Haus gezimmert
und geschaffen
stirbt der Mensch
aufersteht die Seele
noch vor der Geburt
in einem neunen Menschen 

Keine Wunder

 Der Pontifex, nach seinem Tod, bewirkt keine Wunder, Kyrill und der Tyrann in der Festung bleiben bei ihrem Hass gegen die Demokraten. 

Die Schlinge des Teufels

 Niemand, der jemals in der Hölle des wirklichen Lebens gefangen war, hat seinen Beinen den Befehl erteilen können, sich mit einem Tanz aus der Schlinge des Teufels heraus befreien zu können. 

Der Anspruch

 Der Pontifex trägt, aus der Tradition heraus, im Amt die Würde der römischen Kaiser, wenn ein anderer denselben Anspruch hat, ist es nicht dasselbe. 

Beachtung

 Der Eindeutigkeit
ein Zeichen mit Metall
zu schmieden
um es für sich 
und andere 
hochzuhalten
findet keine Beachtung

Der Fluss

 Im urzeitlichen Flussdelta
zeigt der verstorbene Vater
seinem Sohn
wie vor Jahrtausenden
der Rand an einer Bergkette
der Fluss
an seinem Ufer verlief
gegen Westen hinab
fliesst das Wasser heute
über Stromschnellen hinab 

Freitag, 23. Mai 2025

Gegenwehr

 Jeder Mensch muss selber wissen, zu was und wem er sich gesellt. Der Kreml und andere Despoten, wollen den mehr oder weniger demokratischen Westen ausboten. Zur Verteidigung der Menschenrechte ist Gegenwehr, gegen jegliche Art von Tyrannei von Nöten. 

Einsicht

 Der Vorbehalt bleibt, was schlecht oder gut ist, weiss der Mensch erst nach der Tat, und dann noch, ist es seine eigene Einsicht und gilt anderen nicht als universelles Vorbild und Gesetz. 

Der Verstorbene

 Menschen sind durch den Tyrannen in der Ukraine ums Leben gekommen. Der verstorben Pontifex hat die Kriegsverbrechen des Kreml nicht ausdrücklich verurteilt. 

Im Oval Office

 Die Menschenwürde ist universell, unteilbar und absolut. Der Mann im Oval Office will davon nichts wissen. 

Nichts Wesentliches

 Es wurde und wird alles geändert, damit nichts Wesentliches im Kirchenstaat geändert werden muss. 

Gott in uns

 Gott spricht in uns, nicht über einen anderen, mag er ein Heiliger oder ein Verbrecher sein. 

Ein Licht

 Beim Geschichte erzählen kommt es nicht darauf an, dass beim Zuhörer ein Licht aufgeht. Entweder trifft sie genau den Punkt, indem der Zuhörer sich darin selbst erkennt, oder eben auch nicht. 

Christenlehre

 Ich habe bei einer Reise nach Rom die Basilika nicht betreten, das Innerste hat mich zurückgehalten. Noch am gleichen Tag bin ich zurück nach Hause gefahren. Der Erlöser, trotz Christenlehre, ist mir seit meiner Kindheit kein persönliches Ereignis geworden. 

Der Moment

 Im Aufbruch
nach den letzten
Ereignissen 
der Träume suchend
grüsst eine unbekannte Frau
für einen Moment
mit ihren Augen
den Mann 
im Vorbeigehen
so dass er zuinnerst
warm berührt wird

Sauerteig Brot

 Im Rezeptbuch
zur Herstellung 
für ein Brot
aus Sauerteig
fehlt die letzte Seite

Donnerstag, 22. Mai 2025

Podcast

 Den Podcast, jede Nacht im Traum, mit neuen Informationen, zur Einsicht für sich und zum vernünftigen Umgang mit der Umwelt. 

Das Bewusstsein der Mächtigen

 Das Ende der Welt, das ist der Punkt, ist in der Seele jedes Menschen verankert. Kein spirituell und weltlich Mächtiger, ist der Seele in ihrer Ganzheit gewachsen. Jeder Schritt eines Menschen, zwischen böse und gut, auf zum Besseren, Gott in uns, das ist der Weg. Die universelle, unteilbare, absolute Menschen würde, ist im Bewusstsein der Mächtigen nicht angekommen. 

Die Lehre der Lehre

 Die Seele vermittelt zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein des Menschen. Der Übergang zwischen beiden ist stufenlos. Der Spirituelle baut unsichtbare Stufen, von der Welt in die Innenwelt, die er durch seine Lehre, der Leere für seine Adepten heilig nennt. 

Wirkmacht

 Entscheidungen in der Politik müssen gut bedacht sein. Die Wirkmacht der Mächtigen ändert sich von Generation zu Generation. 

Der Kunde




 Gegen Abend
nach der Öffnungszeit
in der Markthalle
hat ein Kunde
einen roten Chicorée
aus dem Behälter
genommen
der Verkäuferin
gibt er ihn in ihre Hand
sie eilt mit seinem Geldbeutel
in den Hinterhof
um das was es kostet
bei jemandem auszugleichen
der Kunde steht wartend
vor dem Stand eines
Maroni Verkäufers
er handelt ihm 
eine kleine Menge
im Plastiksack aus
greift an die Hosentasche
der Geldsack ist weg
er bittet den Mann
ihn vor die Markthalle
zu begleiten 
da muss das Geld
irgendwo in einem
grossen mit vielerlei
Sachen gefüllten
Personenwagen sein

Jedes Fahrzeug




 Jedes Fahrzeug
dass der Mann
besteigt
schüttet ihn
u
nd wirft ihn ab

Das Ende der Welt

 Das Ende der Welt, das ist der Punkt, ist in der Seele jedes Menschen verankert. Kein spirituell und weltlich Mächtiger, ist der Seele in ihrer Ganzheit gewachsen. Jeder Schritt eines Menschen, zwischen böse und gut, auf zum Besseren, Gott in uns, das ist der Weg. Die universelle, unteilbare, absolute Menschen würde, ist im Bewusstsein der Mächtigen nicht angekommen. 

an allen Ecken und Enden




 Die Einheimischen
finden mit dem Auto
den neu erstellten
Einkaufsladen
ein Aussenstehender
dem gleich zu tun
er hat die Tragetasche
zuhause vergessen
an den Dorfladen
kommt er
an allen Ecken und Enden
nicht heran

Die Turmuhr




 Das Dorf hat sich
nach langer Abwesenheit 
völlig umgewandelt
die Turmuhr 
steht ganz oben
auf einem von Kindern
hergestellten Holzgestell

Der Generalschlüssel




Fremde Besucher
machen sich
in der Stube breit
sie verköstigen sich selbst
der Mann wirft
seiner Frau 
den Generalschlüssel
an einer Kordel
in das Gartenbeet
wo sie und ein anderer Mann
davor niederknien 


Der Einzahlungsschein





 Die Gartenlage
wird nach den 
Pflanzenarten untersucht
ein einjähriger Strauch
treibt wie Kornblumen
seine Samen
dessen Benennung
ein Forscher nicht kennt
er macht rückwärts gehend
ein Abbild davon
die Kamera produziert gleichzeitig
einen Einzahlungsschein
fällt damit dem Hausherrn
ins Haus

Unsterblichkeit

 Der Blick mit den eigenen Augen in das Universum, lässt vergessen, das das Dunkel in uns erst die Schau nach aussen ermöglicht. Der Mikrokosmos aus dem wir entstammen, ein kurzes Leben damit frönen, wird überdeckt, von Tradition, Diktat, und Kadavergehorsam, das uns jeden Wunsch und die Unsterblichkeit verspricht.  

carnevale é infinita

 Der Wert der Kleidung, darunter der Körper eines Menschen, macht nicht das Wesentliche eines Menschen aus; auch wenn der Pontifex Maximus, wie damals mit einer roten Schnapsnase auf dem Petersplatz auftaucht. Alles geändert, damit seinem Volk das Bewährte für alle Ewigkeit Bestand, und bis das Evangelium die ganze Menschheit erfasst hat. „carnevale é infinita“  

Die Bekehrung

 Das Unterbewusstsein muss nicht durch Glaubenssätze und mit positiven Gedanken bekehrt werden. Die Seele bringt alles was der Mensch ist und das er zum Besseren nicht ist, in jedem Menschen im Traum zu Tage. 

Echte Liebe

 Vor Jahren sah ich eine Frau, die an einer hoch stehenden Mauer, Hände tastend vorbeiging. Die Mauer, die ihr die echte Liebe war, unzertrennlich war ihre Antwort; wenigstens war beiden, eine Haut dazwischen. 

Wirkmacht

 Ein Tyrann wird sein Gehör nicht auf den Einfachen richten, der ihm sagen möchte, dass er mit seiner Wirkmacht auf dem falschen Geleise steht. 

Vor der Vollstreckung

 Vor einem Kerker aus Stahl
stehen dicht gedrängt Menschen
die hingerichtet werden sollen
eine schöne junge Frau weint
sie hält ihr Gesicht 
an den Gitterstäben fest
hinter ihr ein junger Mann
mit den Augen 
des Todes schaut er
stumm vor sich hin
aus dem Hintergrund
stehen weitere Menschen
nackt zwischen rostigen Pforten hervor

Die Flucht

 Eine Stimme sagt hinter 
der Fensterfront
der Abstieg auf den Boden 
nach aussen
wird gefährlich sein
der Mann springt trotzdem
und versucht um das Haus herum
das Freie zu suchen
eine weiter Fensterwand 
hält in davon ab
der Hausbesitzer öffnet freundlich die Tür
seine Frau kommt hinzu
er greift nach dem Telefon
ruft nach der Polizei
draussen vor dem Haus
versucht der Flüchtige
seine Personalien 
aus dem Geldbeutel vorzuweisen
darin sind Notizzettel
ein verknitterter blauer Fahrausweis
kein Geld vorhanden
ein verstorbener alter Mann
aus seiner Jugend
mit verbittertem Gesicht 
geht an ihnen vorbei
der Flüchtige hat es unterlassen
Ihn zu begrüssen
das will er nachholen
dem Hausbesitzer damit beweisen
dass er keine schlechten Absichten hegt

Mittwoch, 21. Mai 2025

Niemand

Niemand, zwar mit Worten sind viele dazu bereit; stopp dem Tyrannen in der Festung.

im satten Grün

 Gefangen in einem Haus
zwischen Mauern 
aus weissgetünchtem Kalk
ein Stein unten ausgebrochen
an der Wand
draussen plätschert ein Bach
mit frischem Wasser
im satten grün

Der Tyrann und seine Anhänger

 Der Tyrann in der Festung und seine Anhängern wollen nicht verstehen, dass der Kreml mit seinen Angriffskriegen seit 25 Jahren, die rote Linie längst überschritten hat. 

Wunschlos

 Ein Tyrann will nur das hören, das was ihm durch den Kopf geht, der Mensch soll sein Sagen untertänigst, mit Ehrfurcht alles aufnehmen und annehmen. Einem Despoten geht es nicht um Land und Volk, es geht um ihn selbst und seine Nachkommenschaft. Menschen haben einen Diktator gewählt, diesen Titel hat er sich vor seinem Amtsantritt auch so gewünscht. 

Mensch

 Es ist nun an der Zeit dem Erlöser als Mensch posthum zu sagen, dass er seine eigene Schattenseite nicht angenommen, den Teufel nicht integriert hat, seine Adepten ihn trotzdem als Sohn Gottes bis heute anbeten. 

Nicht

 Niemand kann mit seiner Lehre, der Leere, zur Einkehr andere Menschen beeinflussen. Ausser der Mensch vergisst, das er aus dem nicht, in die Welt gesetzt und in das nicht zurückkehren muss. Leben und Tod gehören zusammen. 

Vampire

 Der Menschenfischer ist so stark in seinem Glauben, dass er uns, seiner Losung Wort empfehlt und zu glauben vorstellt, sein Gott fürchte sich vor nichts, auch nicht vor Vampiren. 

Die Entscheidung

 Das Verwirrspiel zwischen dem Staatskapitalismus; die der sozialen Marktwirtschaft als Möchtegern Option, und dem Kapitalismus westlicher Prägung, hat sich in sich aufgelöst Der beste Weg für die Zukunft ist der, dass jeder Mensch, tagtäglich zwischen böse und gut, sich für das Bessere entscheidet. 

Der Feind

 Ist der Mensch für sich allein, am Tag und in der Nacht im Traum, sieht er im Spiegel sich selbst, den grössten Feind. 

Zuhause

 Den Faschismus hüben wie drüben muss niemand verstehen, ausser man findet sich darin zuhause. 

Erkenntnis

 Die moderne Philosophie und Theologie, bemüht sich den Irrsinn der Mächtigen, mit der These von innerer Transformation, zu einer neuen globalen Demokratisierung bewältigen zu können. Beide haben nicht verstanden, dass die wirkliche Erneuerung, tagtäglich zu neuer Erkenntnis, aus dem Kern der Seele jedes Menschen aufsteigt. 

Die Unruhe

 Der andauernden Unruhe
In sich selbst
entfliehen zu können
springt ein Mensch nackt 
aus seinem Bewusstsein 
hinab in die ewige Nacht

Die Umarmung

 Ein Mensch
der mit einer Umarmung
die Menschheit erlösen wollte
Ist mit ausgesteckten Armen
alleine versteinert
auf einsamen Weg
stehen geblieben

Dienstag, 20. Mai 2025

Die Tyrannei

 Der Kreml macht abtrünnige Staaten, durch die neoimperialistische Ausrichtung, in der eigenen Verfassung zum Privateigentum. Die demokratische Ordnung des Westens muss sich dagegen mit vereinten Kräften, gegen die Tyrannei zur Wehr setzen. 

Vom einem, zum nächsten Brückenbauer

 Es wurde alles geändert, damit nichts geändert werden musste. So geht es nun endlos weiter.

Unterwerfung

 Die Diktatur will die endgültige Unterwerfung.

Zauber

 Das Wort 
muss aus der Seele quellen 
Leben verbreiten
kennen faulen Zauber

Sichtweise

 Nach jedem Atemzug
nach jedem Innehalten
eine neue Sichtweise
auf sich selbst
und die Welt

Das Bild

 Wenn sich das Bild der Vereinigten Staaten im Ausland verschlechtert, gibt es andere, die den Mut haben, dem Autokraten im Oval Office die Stirn zu bieten. Was bei seinem Freund, in der Festung wahrlich, seit als Iosseb Bessarionowitsch Dschughaschwili, davor bei den Romanovs, und den früheren Zareb, bis heute nicht möglich ist. 

Keine Not

 Es bleibt nichts
nach dem letzten Atemzug
keine Erinnerung
keine Not 

Die Beziehung zu Gott

 Jeder Mensch hat seine eigene Beziehung, zu dem was andere, ihren wahrhaftigen Gott, im Wort und durch die Lehre von Gott in die Welt, seit Jahrtausenden tagtäglich hinaustragen. Sie sind sich in ihrem Glauben absolut sicher, deswegen nennen sie den Zweifel, den Satan, den Teufel. Nicht wesentlich ist, woran der Mensch glaubt, sondern wie er sein Leben, seine Absichten, tagtäglich mit neuer Einsicht, für das Bessere gestaltet. 

Der Traum

 Eine ältere Frau
sitzt im Schneidersitz
weiss gekleidet
auf der Strasse
sie ist verzweifelt
weil sie den Traum
nicht mehr erinnern kann

Der Mann und das Meer

 Auf der Veranda
im Haus am endlosen Strand
schaut der Mann
hinaus auf das Meer
sein Schäferhund 
ist auf der Suche nach Nahrung
er schnappt nach den Kelchen
der Pusteblume 
die langsam in die Tiefe
des Meeres sinken

Montag, 19. Mai 2025

Am Gehweg

 Während der Nacht
hat sich das Tannengebüsch
am Gehweg
vor dem Haus enthauptet
zur rechten Seite
gegen die Strasse 
sich selbst aufgetürmt

Der Zorn und die Wut

 Der Vater
im Hass gegen seinen Sohn
jener sitzt am Tisch
an einem grossen Fenster
mitsamt seinen erfolgreichen Freunden
mit seinem scharfen Auge
wie er aus dem Dunkeln
in den Saal kommt
trifft er seinen Sohn mitten ins Herz

Unter dem Bombenhagel

 Auf der Flucht
mit dem Fahrrad
das mit zwei Vorderräder
das kleinere davor
besetzt ist
dessen Schlauch
vor der Einfahrt
in den beleuchteten Bunker
die Luft verliert
im Inneren 
ohne zu fallen
angekommen

Sonntag, 18. Mai 2025

Texte 10

 Jeder Mensch muss selber wissen, in wessen Nest er sich setzt. 

Zu denken gibt, wieviele Menschen heute, durch die Tyrannei, rund um den Globus ihr Leben lassen müssen. 

Ich denke an Menschen Frauen und Kinder, die durch Gewalt und Verbrechen, heute auf offener Strasse und unter den Trümmer vergraben liegen. 

Es werden heute wieder Menschen, Frauen und Kinder, durch die Tyrannei ihr Leben lassen müssen.

Gott in uns, macht demütig. Dinge sind Dinge, das Wunderbare, das grosse Geheimnis ist in uns. 

Ich kann das Innenleben eines andern Menschen nicht ergründen, und seine Bedeutung als Mensch noch weniger. Das Tun, eine Tat, eines anderen kann ich für gut oder falsch finden, nicht aber über sein Wesen als Mensch, ich will mir nicht erlauben, allem mein Urteil zu setzen. 

Niemand kann behaupten, dass die Tyrannen und Despoten nicht wissen was sie tun. 

Das tagtägliche Leid, die Not, die Verzweiflung, vor allem von Frauen und Kindern, die geschändet, gefoltert, vergewaltigt, und getötet werden. 

Ich bin keinem Menschen überlegen, noch will ich mich über eine mir nicht entsprechende Weltanschauung überheben. Jeder Mensch hat seinen eigene Sichtweise, auf sich und die Welt. Wer ich wirklich bin, darüber muss ich tagtäglich neu nachdenken. Dem Wir kann ich nichts zuschreiben, weil ich nicht weiss, was ein jeder Mensch in der Wirklichkeit von Welt für sich und andere von Bedeutung ist. 

Anderen Ratschläge erteilen, sich selbst daran halten, bleibt schwieriger. 

Es ist einfach den Reichen, das Böse zuzuschreiben. Viel schwieriger ist es, das eigene Böse durchzuarbeiten, damit es nicht auf den Schultern von anderen getragen werden muss. 

Der Möchtegern Kaiser des dritten Rom hat den heiligen Krieg ausgerufen. 


Der Alp

 Bis vor Mitternacht
hört der Mann Sendungen 
über das was den zukünftigen Menschen ausmacht
seine Frau kommt nach Hause
sie ist entschieden 
ihren Ehemann zu verlassen
er öffnet die Tür zum Bad
seine Frau in der Badewanne
er schaut zu wie sie
mit Rücken zur Wand
für sich selbst Liebe macht
ihren Mann der ihr 
zu nahe kommt
nun endgültig abweist
der Mann legt sich hin
der Schatten der Frau
steht vor seinem Bett
er wird im Schlaf 
von einem Alp ergriffen
als ob seine Frau 
die ihn zur Nacht verlassen hat
sein Leben mit einer finsteren Macht
beenden könnte
am frühen Morgen steht er auf
in einer Wohnung ein Stockwerk darüber
zwei ältere Damen im Morgenrock
sie sitzen beide in Biedermeier Stühlen
wissen um das Ehedrama
drei alte Schlüssel an einem Bund 
wird dem Mann von einer Frau übergeben
damit soll er in einem tieferen Stockwerk
mit der Hausarbeit und dem Kochen
in einer ihm fremden Wohnung beginnen 

Samstag, 17. Mai 2025

Texte 9

 Nicht jeder muss die Lehrmeinung eines Menschenfischers für gut finden, jeder Mensch hat sein eigenes Gewissen.

Jeder Mensch, der mit seiner Lehrmeinung und Mission, das was er der Menschheit zu sagen hat, sei der Weg und die Wahrheit; vergisst, dass es nicht die eine und absolute Wahrheit gibt.

Der Rassenhass, rund um den Globus, ist ein Verbrechen, das in allen Bevölkerungsschichten vorkommt. Da, wo die Menschenwürde tagtäglich mit Füssen getreten wird.

Der Gang durch den Garten der Seele
wo genauso der Duft der Blüten berauscht
wie die Ohnmacht und Verzweiflung
durch die Schau beim betreten der Hölle

Von dem Moment an, als ich in den Mutterschoss fiel, wurde mir nach der Geburt, von der Seele immer deutlicher und bis heute gesagt, wohin ich gehen und wer ich sein muss.

Gott hat das Zelt in jedem Menschen aufgeschlagen.

Eine schnell denkende Maschine, kann den universellen Geist, im Menschen selbst nicht ersetzen.

Ein Tyrann, jeglicher Art, kann nicht verstehen, was ihm durch den Kopf geht, müsse die Welt als Friedensbotschaft anerkennen, auch wenn andere und die Betroffenen selbst anders denken.

Das Geheimnis des Lebens macht sich selbst, dem ewig Suchenden, als selbst ernannter Neuschöpfer des Lebens aufzutreten, nicht offenbar.

Die Welt taumelt nicht, jedem Menschen, ob böse oder gut, ereilt ihm selbst sein eigener Tod.

In einem Bunker eine Konvention aus einem Mythos eine Regel oder Verhaltensnorm, zu kreieren, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines beschlossenen Konsenses eingehalten wird.
Realität hingegen bezeichnet die Gesamtheit des Realen, das unabhängig von Wünschen und Überzeugungen ist.