Freitag, 22. Januar 2016

im Spiegel

Der Tag
kennt
nimmt keine
Rücksicht
im Spiegel
der Zeit


wir alle

 Die seltsamen Vögle sind wir alle.

សូមចូលទៅ ទេសភាព

 វាំងនន
ស្តើង
តិចតួច
បានមកពី
ព្រហ្មចារីភាព
ការ
ដើម្បី
ពួកយើង
ឆ្ងាយពី
សូមចូលទៅ
ទេសភាព

the passing

The curtain
thinned little
of the
chasteness
the passing
landscape

Der Vorhang

Der Vorhang
lichtet wenig
von der
Keuschheit
der vorbei
ziehenden
Landschaft

leibhaftig

In meiner Schlaflosigkeit 
kommen jene 
die ich heimlich mag 
leibhaftig in mir auf Besuch

ganz und gar

Es ist mir nicht genügend Zeit
um mit mir bekannt zu werden

Ich bin der Zeit
eine unwürdige Ausgabe

Es gibt nichts
woran ich mich festhalte

Das Leben lebt mich
ganz und gar







Nichts

Nichts



Was würdest du Gott für eine Frage stellen, wenn du die Möglichkeit hättest ?

Der Seele bedacht

Dein Gemüt mit Deinem Wort.

ans Wirk

Es ist die Zeit in die man fällt 
die Schwerkraft der Seele heftet 
das Gemüt ans Wirk

Das Dasein


Das Dasein
will nicht nur
wissend gelebt sein





Zitate: Jean-Paul Sartre - Alles hat man herausgefunden, nur nicht, wie man lebt.

nie bemüht

Zu meinem Glück
erwarte ich mir keines

Die Tür zu Welt
und in mein Gemüt

Sie stand immer offen
ich bin froh
hat es sich mir
nie bemüht






Zitate: Thomas Mann - Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offen halten.

in der Garage

 ich lasse mein Auto sich in der Garage sich entspannen

beliebig

Man darf ihn nur nicht
beliebig
und zur Hälfte sehen


Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

Karl Kraus

die Atmung

mir atmet mein Herz unter ihren blauen Augen

am Spiess

alle tragen ihre Feinde am Spiess

Das Finale

Das Finale wartet, man kann da nicht fehl gehen.

die Arbeit

Von Konflikt zu Konflikt, an die Arbeit, dann muss man auf keine Chance warten.

Die Entrückten

Die Entrückten weisen mit den Fingern auf ihren heiligen Berg.

der Höflichkeit

Was an die Nieren geht, soll man der Höflichkeit wegen, durcharbeiten und verschweigen.




Über Nervensägen schreibt man, dann sind sie zu was nütze: Claudia Klaedtke

ein Geheimnis


Manches bleibt uns selbst ein Geheimnis.



If you’re not being transparent, you must be hiding something. Rich Simmonds

verborgen

Das was morgen sein wird, bleibt uns verborgen.



What you choose today will determine who you are tomorrow. - Tim Fargo



zuhause

Wer nicht mit sich in allem gehen kann, wird nie zuhause sein.



Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden. (Peter Ustinov)

Echo

Man kann in seinem Echo untergehen.

Donnerstag, 21. Januar 2016

eine wunderbare Weise

Wer die Kontrolle
über sich selbst
aufgibt
dem spielt
Gott Pan
im Sturm und Drang
eine wunderbare Weise




Panic is the sudden realization that everything around you is alive. Burroughs



Erfahrung


Es gibt keine Erfahrung
ausser man hat sie erfahren

Die Natur hat uns gemacht
und ihr gemäss
endet Erfahrung am Finale



"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns." Eugène Ionesco

keine Gewalt


Gibt man sich selbst
seine Schwachheit
seine Fehler
sein Scheitern zu
braucht man keine
Gewalt um sich
anderen besser zu merken



Aphorismus von Lucius Annaeus Seneca: Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

die Umwelt

 Wir sind die Umwelt und jeder schiebt dem anderen den Unrat zu.

es wird

Ich lasse die Sehnsucht hinter mir 
es wird sich ändern

das Lot der Zeit

Gib Dich ganz hin
wenn Du ganz verlassen

Wenn Träume
Dich nicht mehr besuchen wollen

Wenn Gedankenstürme toben
und Du im Wachen schläfst

Lass Dich ins Dunkle fallen
in den umnachteten Tag

Lass alles Grosse
lass Gott und Dich fallen

Hinab in das Lot der Zeit


Halten dich in den Armen in Gedanken - im Traum - im Wachen Dich hochhalten gegen das Dunkel des Abends - Fried -

im Gemüt

Was wirklich bewegt
wohnt im Gemüt
in der Seelenmitte





Large human movements spring from individual human initiatives. Dalai Lama

das Herz

Der Blutzoll
ist hoch
niemand
der erklären
kann warum
das Herz auch
die nicht
gedeuteten Träume
ernähren muss

aufblühen lassen

Gestrandet
die Inseln
der seligen
sind nicht weit
und doch
muss man
was man hat
fahren lassen
will man
nicht gelebte
Leidenschaft
aufblühen lassen

die Gesichter

Schauend
aus dem Fenster
das was
einst Frühling war
die Gesichter
grau knochig matt
schaurige
Gespenster

am Text

Das Gemüt riecht am Text und lässt über den Vagusnerv ein paar Happen dem Denken zum Naschen übrig.

alles ist in der Zeit

Das Universum ist endlich und offen 
Die Begriffe, ewig, Unendlichkeit 
sind transzendentaler Mystizismus 
alles ist in der Zeit

den Reichtum

Armut heisst nicht 
dass man die Schönheit 
den Reichtum des Lebens 
nicht in sich trägt und hat

wenn wir nicht mehr sind

Der Mensch ist berufen
zu dem was er ist und wird

In der Natur
sind die Gesetze geborgen
lange bevor es uns gab
und wenn wir nicht mehr sind

Wir sind umfangen
Geworfene in die Welt

Sie wird uns wieder
zu sich holen
ob Geist Freiheit
was man sich
kann und will

Das was wir mit Liebe meinen
benennen gelingt nur
dem autonomen reinen Denken

Für einen vereisten
in ewiger Wahrheit
erstarrten Term

Wir müssen uns dem Universum
demütig unterordnen
auch wenn unser Hybris
sich davor sträubt





Der Mensch ist dazu berufen, sich künftig als zehnte Hierarchie in den Chor der geistigen Wesen einzureihen und als Geist der Freiheit und Liebe dem Kosmos völlig neue Eigenschaften einzugliedern. Rudolf Steiner

zu Diensten

Wer mit sich klar kommt kann befreit anderen zu Diensten stehen.

ganz zufrieden

Ich mag dem Glück nicht nachrennen 
noch es für mich behalten 
ich bin ganz zufrieden mit mir selber

Berge und Hügel

Der Welt sind meine Schritte
ein krabbeln eines müden Käfers

Die Welt durchfurcht meine Sinne
in dem dem sie Berge und Hügel baut
in meinem Gemüte




Die Welt will von deinen Schritten durchfurcht werden – ja, ich muss mehr über die Hügel stürmen! Peter Handke

bis ins Letzte

Das Wesentliche
hat weder mit dem Innehalten
noch mit der Eile

Folgt man im Schritt
in das Gesetzte
kann beides

Das Leben verlangt
den Dienst
in dem man sich verausgabt
bis ins Letzte






Es gibt Wichtigeres im Leben, als ständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen! Immer schneller, immer mehr, immer weiter! Wo führt das hin?


Mohandas Karamchand Gandhi, *1869 †1948

die Würde

Die Vernunft sagt 
dass nicht alles göttlich ist auf Erden 
wer anderen besser will
soll die Würde derer nicht bescheiden

das grösste Glück

Wenn alles
das Gute im eigenen Leben 
nicht zu erwarten ist 
sich damit bescheiden 
das Leben haben 
ist wohl das grösste Glück

dem Irrtum

Wer denken kann gibt auch dem Irrtum seinen angestammten Platz.

ein Nichts.

 Was in die Welt gesetzt ist dem ganzen Universum ein Nichts.

vom Sterbebett

Der Fortgang die Zunahme der Vorteil
der Kopfzahl von Worten
die Zinsen der vom eigenen Credo
Bekehrten vom Sterbebett aus

Mittwoch, 20. Januar 2016

pecats

riverside
s`espera
entre
la marca
i línies
assaborir
diversos
inesperat
pecats

between

Along the river
waiting
between
the mark
and lines
full of relish
a unexpected
sin

die Sünde

Am Fluss
wartet
zwischen
den Zeilen
lustvoll
eine
unerwartete
Sünde


ಮುಟ್ಟುವಂತೆ

ವೇಳೆ
ಒಂದು ಇಲ್ಲ ಕೈ
ಇನ್
ಎಗರು
ಒಂದು
ತಂಪಾಗಿಸಿದ
ಹಾರ್ಟ್
ಮುಟ್ಟುವಂತೆ

touches

If a hand
in gambol
an icy
heart
touches

im Luftsprung

Wenn eine Hand
im Luftsprung
ein vereistes
Herz berührt

ensnare

hugurinn
og að heimurinn
að heimurinn
að heimurinn
með
ástríðu
hvort tveggja
ensnare

ensnares

The mind
and the world
the soul
the with
passion
both
ensnares

umgarnt

Das Gemüt
und die Welt
die Seele
die mit
Leidenschaft
beide
umgarnt



für sich behalten

Man muss nicht verzagen 
auch wenn das Zweifeln schmerzhaft ist 
ihn für sich behalten 
und wie einen Goldschatz hüten

das antworten


Verwirrung und Unsicherheit
aushalten

Das Fragen
und deuten

Vermag nichts
auch das antworten den andern





Fragen stellen bei Ungewissheit. vermag FehlInterpretationen zu vermeiden

Marika

zum Dasein

Die Welt birgt alle Begriffe
und zum Dasein
unsere Geburt

Überheblichkeit
zeigt sich da
wo wir uns im Wort überschätzen


"Man kann Schüchternheit leicht mit Arroganz verwechseln." Die überhebliche, verletzende Art, Liebe zu verkaufen.







die arroganz mit der die welt die liebe ablehnt: ewig

hinweg


Die Poesie hilft nicht über die Wirklichkeit hinweg.


"Tell me why are we so blind to see that the ones we hurt are you and me?" Shakespeare - Hamlet